Apollo Hospitals Chennai
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JCINABH
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Überblick

Apollo Hospitals Chennai, 1983 von Dr. Prathap C. Reddy gegründet, ist Indiens erstes privates Klinikunternehmen und die erste JCI-akkreditierte Krankenhausgruppe des Landes, die weithin als Wegbereiter der privaten Gesundheitsversorgung in Indien gilt. Der Standort Chennai an der Greams Road ist das Flaggschiff der Gruppe, ein Zentrum der Maximalversorgung mit zahlreichen Fachbereichen, das Patienten aus mehr als 140 Ländern behandelt. Die Klinik ist anerkannt für kardiovaskuläre Medizin, Onkologie einschließlich Südasiens erstem Programm für Protonentherapie und CAR-T-Zelltherapie sowie ein umfassendes Transplantationsprogramm für Herz, Lunge, Leber, Niere und Knochenmarktransplantation, wobei das Centre for Liver Disease zu den weltweit erfahrensten zählt. Zu den weiteren Schwerpunkten gehören Neurowissenschaften, Orthopädie und Sportmedizin, Urologie sowie minimal-invasive und Roboterassistierte Chirurgie, unterstützt durch moderne Bildgebungs- und Operationstechnik. Das Krankenhaus verfügt über Akkreditierungen von JCI, NABH und NABL.

Fachgebiete

Abteilungen

  • Herzmedizin
  • Medizinische und chirurgische Onkologie
  • Hämatoonkologie und Knochenmarktransplantation
  • Neurowissenschaften
  • Wirbelsäulenchirurgie
  • Gastroenterologie
  • Gastrointestinalchirurgie
  • Orthopädie und Sportmedizin
  • Urologie
  • Nephrologie
  • Organtransplantation
  • Pneumologie und Beatmungsmedizin
  • Thoraxchirurgie
  • Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Reproduktionsmedizin und Fertilität
  • Brustgesundheit
  • Pädiatrie
  • Bariatrische Chirurgie
  • Allgemeinchirurgie
  • Kolorektale Chirurgie
  • Roboterassistierte Chirurgie
  • Interventionelle Radiologie
  • Kosmetologie und Plastische Chirurgie
  • Dermatologie
  • Endokrinologie und Diabetologie
  • Augenheilkunde
  • HNO
  • Zahnmedizin
  • Prävention und Check-up

Behandlungen

Bariatrische Chirurgie (Adipositaschirurgie)

Reproduktionsmedizin (IVF und Kinderwunschmedizin)

Zahn-, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Leistungen für internationale Patienten

  • Büro für internationale Patienten
  • Dolmetscher- und Übersetzungsdienste
  • Unterstützung bei Visum und Reise
  • Flughafentransfer
  • Unterstützung bei der Unterbringung

Technologien und Ausstattung

CyberKnife M6

CyberKnife M6 ist ein Robotersystem für die stereotaktische Radiochirurgie und die stereotaktische Körperstrahlentherapie (SBRT). Trotz des Namens gibt es weder ein Messer noch Schnitte. Ein kompakter Linearbeschleuniger ist auf einem computergesteuerten Roboterarm angebracht und gibt viele dünne Strahlenbündel fokussierter Strahlung aus Hunderten von Winkeln ab. Die Strahlen treffen mit einer Genauigkeit im Submillimeterbereich auf den Tumor, sodass eine hohe Dosis das Ziel erreicht, während das umliegende gesunde Gewebe geschont wird. Eine bildgebende Überwachung während der Behandlung verfolgt den Tumor kontinuierlich, und eine Bewegungssynchronisation folgt Zielstrukturen, die sich mit der Atmung bewegen, wie etwa in der Lunge oder der Leber. Die Behandlung ist nicht-invasiv und schmerzfrei, erfordert keinen starren Kopfrahmen und erfolgt in der Regel ambulant in einer bis fünf Sitzungen. Die Entscheidung trifft das radioonkologische Team stets individuell.

ESWT (extrakorporale Stoßwellentherapie)

Die ESWT (extrakorporale Stoßwellentherapie) ist ein nicht-operatives, medikamentenfreies Behandlungsverfahren, bei dem außerhalb des Körpers erzeugte hochenergetische Schallwellen auf schmerzendes oder schlecht heilendes Gewebe gerichtet werden. Die Wellen durchdringen die Haut schadlos und konzentrieren sich auf das Zielgebiet, wo sie körpereigene Reparaturprozesse anregen. Die ESWT wird vor allem bei langwierigen Sehnen-, Gelenk- und Weichteilbeschwerden eingesetzt, die auf Schonung, Medikamente oder herkömmliche Physiotherapie nicht ausreichend angesprochen haben. Die Sitzungen sind kurz, erfolgen ambulant in der Praxis ohne Betäubung, und die meisten Patientinnen und Patienten können danach direkt ihren gewohnten Tagesablauf fortsetzen. Das Verfahren wird in der Regel als Teil eines Rehabilitationsplans und nicht isoliert angewendet.

ECMO

ECMO, die Abkürzung für extrakorporale Membranoxygenierung, ist ein hochentwickeltes Verfahren zur Lebenserhaltung, das die Funktion von Herz, Lunge oder beiden Organen übernimmt, wenn diese zu schwer erkrankt sind, um den Körper ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Dabei wird Blut über einen Schlauch aus dem Körper geleitet, durch ein Gerät geführt, das wie eine gesunde Lunge Sauerstoff zuführt und Kohlendioxid entfernt, und anschliessend erwärmt in den Körper zurückgeführt. Indem die ECMO diese lebenswichtige Aufgabe übernimmt, verschafft sie schwer geschädigten Organen die Möglichkeit, sich zu erholen, oder sie hält Betroffene am Leben, während das Behandlungsteam die Grunderkrankung behandelt oder weitere Massnahmen vorbereitet. Das Verfahren wird ausschliesslich auf der Intensivstation bei schwersten, jedoch potenziell rückbildungsfähigen Notfällen von Herz und Lunge eingesetzt und rund um die Uhr von einem spezialisierten Team betreut. Da die ECMO ein hohes Mass an Fachwissen und Ressourcen erfordert, steht sie nur in wenigen spezialisierten Zentren zur Verfügung.

TrueBeam STx

TrueBeam STx ist ein moderner Linearbeschleuniger, ein Gerät, das eine perkutane Strahlentherapie zur Krebsbehandlung mit sehr hoher Präzision verabreicht. Es passt hochenergetische Strahlenbündel exakt an die Größe und Form eines Tumors an und richtet sie aus vielen Winkeln auf das Zielgebiet, sodass eine starke Dosis den Tumor erreicht, während das umliegende gesunde Gewebe und benachbarte Organe so wenig wie möglich belastet werden. Da das System das Zielgebiet erfasst und Bewegungen wie die Atmung berücksichtigen kann, arbeitet es millimetergenau. Dadurch eignet es sich sowohl für die konventionelle, tägliche Strahlentherapie als auch für moderne, fokussierte Verfahren, die einen Tumor in nur wenigen Sitzungen behandeln. Die Behandlung ist nicht-invasiv und schmerzfrei, ohne dass Instrumente in den Körper eingeführt werden.

da-Vinci-Roboterchirurgie

Die da-Vinci-Roboterchirurgie ermöglicht es chirurgischen Fachkräften, komplexe Eingriffe über wenige kleine Schlüssellochschnitte anstelle eines großen Schnitts durchzuführen. An einer nahestehenden Konsole sitzend steuert der Operateur winzige, abwinkelbare Instrumente sowie eine vergrößernde, hochauflösende 3D-Kamera, während die Roboterarme jede Handbewegung in präzise, ruhige Bewegungen im Körperinneren übersetzen. Das System handelt zu keinem Zeitpunkt eigenständig: Die chirurgische Fachkraft behält stets die vollständige Kontrolle. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dieser minimalinvasive Ansatz häufig weniger Schmerzen, kleinere Narben, einen geringeren Blutverlust und eine schnellere Rückkehr in den gewohnten Alltag.

3-Tesla-MRT

Das 3-Tesla-MRT ist ein Hochfeld-Magnetresonanztomograph, der außergewöhnlich detaillierte Bilder aus dem Inneren des Körpers erzeugt. Die Bezeichnung „3 Tesla“ bezieht sich auf die Stärke des Magneten, die etwa doppelt so hoch ist wie bei einem Standard-MRT-Gerät. Diese zusätzliche Leistung ermöglicht schärfere, höher auflösende Aufnahmen, oft in kürzerer Zeit. Wie jede Magnetresonanztomographie nutzt das Verfahren ein starkes Magnetfeld und Radiowellen anstelle von Röntgenstrahlen, sodass keine ionisierende Strahlung entsteht. Es ist besonders wertvoll für die Untersuchung des Gehirns, des Nervensystems, der Gelenke und des Weichteilgewebes und unterstützt Ärzte dabei, Veränderungen zu erkennen und zu beurteilen, die auf anderen Aufnahmen schwer zu sehen sein können.

Roboterarm-assistierte orthopädische Chirurgie

Die roboterarm-assistierte orthopädische Chirurgie ist eine Technologie, die vor allem beim Knie- und Hüftgelenkersatz eingesetzt wird, um die Operation mit sehr hoher Genauigkeit zu planen und durchzuführen. Auf Basis der patienteneigenen CT-Aufnahmen wird ein detaillierter dreidimensionaler Plan erstellt. Während des Eingriffs führt ein Roboterarm die Instrumente der operierenden Fachkraft so, dass der Knochen präpariert und das Implantat exakt nach diesem Plan positioniert wird. Die Chirurgin oder der Chirurg hält und steuert das Instrument stets selbst; der Roboterarm sorgt für zusätzliche Stabilität und integrierte Begrenzungen, die das umliegende Gewebe schützen. Ziel ist ein gut sitzendes und ausbalanciertes Gelenk, was zu weniger Schmerzen und einer unkomplizierteren Genesung beitragen kann.

HoLEP (Holmium-Laser-Enukleation der Prostata)

Die HoLEP (Holmium-Laser-Enukleation der Prostata) ist eine minimal-invasive Laserbehandlung bei einer vergrößerten Prostata, einem bei älteren Männern sehr häufigen Befund, der das Wasserlassen erschweren kann. Eine gutartige Prostatavergrößerung verengt den Kanal, durch den der Urin fließt, was zu Beschwerden wie einem schwachen Harnstrahl, häufigem Harndrang und nächtlichem Aufstehen führt. Bei einer solchen HoLEP-OP der Prostata wird ein Holmium-Laser ohne äußeren Schnitt durch die Harnröhre eingeführt, um das überwucherte innere Prostatagewebe von der äußeren Kapsel zu trennen und vollständig zu entfernen. Da das gesamte einengende Gewebe entnommen wird, bietet das Verfahren eine dauerhafte Entlastung und eignet sich auch für sehr große Drüsen gut.

Rezum (Wasserdampftherapie)

Rezum (Wasserdampftherapie) ist eine minimal-invasive Behandlung bei einer vergrößerten Prostata, die die natürliche Energie von Wasserdampf nutzt, um das überwuchernde Gewebe schonend zu verkleinern. Eine gutartige Prostatavergrößerung tritt bei älteren Männern häufig auf; dabei wächst die Prostata und drückt auf die Harnröhre, was zu Beschwerden wie einem schwachen Harnstrahl, häufigem Wasserlassen und nächtlichem Aufstehen führt. Rezum leitet über die Harnröhre ohne Schnitte kleine, präzise Dampfstöße direkt in das vergrößerte Gewebe. In den folgenden Wochen wird das behandelte Gewebe auf natürliche Weise abgebaut, die Harnröhre wird entlastet und die Harnwegsbeschwerden bessern sich.

Neuronavigation

Die Neuronavigation ist ein bildgestütztes chirurgisches System, das wie eine präzise Landkarte und ein Navigationssystem für das Gehirn und die Wirbelsäule funktioniert. Anhand patienteneigener Schnittbilder, die zu einem dreidimensionalen Modell zusammengefügt werden, zeigt es dem Operateur in Echtzeit genau an, wo sich die Instrumente im Körper befinden. So lässt sich der sicherste und kürzeste Weg zu einer Läsion planen und einhalten. Dies ist im Gehirn und an der Wirbelsäule besonders wichtig, da Zielstrukturen oft klein und tief gelegen sind und von lebenswichtigen Nerven und Blutgefäßen umgeben werden. Indem die Neuronavigation den Operateur an gesunden Strukturen vorbeiführt, unterstützt sie die Präzision, ermöglicht kleinere Zugangswege und bietet zusätzliche Sicherheit.

Standort

Apollo Hospitals, Greams Road, Chennai 600006, India

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Akkreditierungen

  • JCI
  • NABH

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