
Oberarmstraffung (Brachioplastik)
Plastische und Ästhetische Chirurgie
Oberarmstraffung (Brachioplastik) wird an 14 Krankenhäusern in 2 Städten im Voumed-Netzwerk angeboten.
14 Krankenhäuser bieten diese Behandlung in 2 Ländern über das Voumed-Netzwerk an; 6 davon sind JCI-akkreditiert.
Eine Oberarmstraffung (Brachioplastik) entfernt erschlaffte, herabhängende Haut sowie überschüssiges Fettgewebe an den Oberarmen, um eine straffere, glattere und definiertere Kontur zu schaffen. Der Eingriff, der bei geringerem Hautüberschuss auch als Mini-Oberarmstraffung durchgeführt werden kann, setzt dort an, wo Ernährung und Sport allein meist keine Veränderung bewirken: bei Haut, die nach starkem Gewichtsverlust, durch den natürlichen Alterungsprozess oder körperliche Veränderungen ihre Elastizität verloren hat und sich nicht mehr von selbst zurückzieht. Das Ergebnis ist ein sichtbar gestraffter Oberarm, mit dem auch ärmellose Kleidung wieder gern getragen wird. Viele Patientinnen und Patienten reisen für eine Oberarmstraffung ins Ausland, um erfahrene chirurgische Teams für körperformende Eingriffe in Anspruch zu nehmen, von kürzeren Wartezeiten zu profitieren und sich vor der Rückreise in ruhiger Umgebung zu erholen.
Das Wichtigste in Kürze
- Eine Brachioplastik strafft den Oberarm, indem überschüssige Haut zwischen Achselhöhle und Ellenbogen mitsamt dem darunterliegenden Fettgewebe entfernt und das verbleibende Gewebe harmonisch neu modelliert wird.
- Der Eingriff eignet sich für gesunde Erwachsene mit stabilem Gewicht, deren Hauterschlaffung auf Gewichtsverlust, Alterung oder genetische Faktoren zurückgeht, während er für Personen mit weiterem Abnehmwunsch noch nicht infrage kommt.
- Die Operation erfolgt unter Vollnarkose und dauert etwa zwei bis drei Stunden, wobei die Schnittführung bei leichten Befunden in der Achselfalte verborgen bleibt oder bei größerem Hautüberschuss entlang der Arminnen- oder Rückseite verläuft, mitunter kombiniert mit einer Fettabsaugung (Liposuktion) zur feineren Konturierung.
- Die Entlassung erfolgt am selben Tag oder nach einer Übernachtung, sitzende Tätigkeiten können nach etwa zwei Wochen wieder aufgenommen werden, schweres Heben erfordert vier bis sechs Wochen Schonung, und der Aufenthalt am Behandlungsort dauert meist sieben bis zehn Tage bis zum Rückflug.
- Eine Narbe ist die unvermeidliche Folge dieses Eingriffs, weshalb der Bereich vor direkter Sonne geschützt und das Körpergewicht stabil gehalten werden sollte, da starke Schwankungen, Schwangerschaften und der Alterungsprozess das Ergebnis verändern können.
Auf dieser Seite
Auf einen Blick
- Narkose
- meist Vollnarkose
- Behandlungsdauer
- ca. 2 bis 3 Stunden
- Klinikaufenthalt
- ambulant oder 1 Übernachtung
- Genesung
- leichte Aktivitäten nach wenigen Tagen; schweres Heben für ca. 4 bis 6 Wochen vermeiden
- Zeit bis zum Rückflug
- meist ca. 7 bis 10 Tage, sobald die frühe Wundheilung gesichert ist
- Ergebnis
- sofort sichtbare Veränderung; die endgültige Kontur zeichnet sich nach dem Abklingen der Schwellungen über einige Monate ab
Was die Oberarmstraffung ist
Die Brachioplastik ist ein chirurgischer Eingriff, der den Oberarm neu formt, indem überschüssige, herabhängende Haut zwischen Ellenbogen und Achselhöhle mitsamt hartnäckigen Fettpolstern entfernt wird. Nach einer starken Gewichtsabnahme oder im Zuge des Älterwerdens kann die Haut am Oberarm erschlaffen und ihre Spannkraft verlieren, sodass eine Gewebefalte entsteht, die sich auch durch gezieltes Training nicht zurückbildet, da die Ursache in der überdehnten Haut und nicht in geschwächter Muskulatur liegt. Der Chirurg entfernt dieses überschüssige Gewebe, strafft die darunterliegende Stützschicht und legt die verbleibende Haut glatt über den Arm, um wieder eine straffere, vitalere Kontur zu erzielen. Da die überschüssige Haut physisch entfernt wird, handelt es sich um eine dauerhafte strukturelle Veränderung und nicht nur um eine vorübergehende Straffung.
Anwendungsbereiche und Schnittführung
Eine Oberarmstraffung behandelt lose, herabhängende Haut am Oberarm sowie begleitende lokale Fettansammlungen, die im Volksmund oft als Flügelarme bezeichnet werden. Das Ausmaß des Hautüberschusses bestimmt die Schnittführung. Bei geringer Erschlaffung, die sich vor allem im Bereich der Achselhöhle befindet, reicht ein kurzer Schnitt aus, der in der natürlichen Achselfalte verborgen bleibt. Bei ausgeprägterem Hautüberschuss verläuft der Schnitt an der Innen- oder Rückseite des Oberarms von der Achsel in Richtung Ellenbogen, orientiert an den natürlichen Konturlinien, damit die Narbe möglichst unauffällig bleibt. Eine Fettabsaugung (Liposuktion) kann ergänzend eingesetzt werden, um verbleibendes Fettgewebe abzutragen und die Kontur zu verfeinern. Wichtig ist die Unterscheidung von einer alleinigen Fettabsaugung: Diese entfernt lediglich Fett, strafft jedoch keine lose Haut, sodass bei deutlicher Hauterschlaffung nur eine Straffungsoperation ein straffes Ergebnis bringt, während eine alleinige Liposuktion Patientinnen und Patienten mit guter Hautelastizität und isolierten Fettpolstern vorbehalten ist. Liegen Hautüberschuss und Fettgewebe gemeinsam vor, werden beide Methoden häufig miteinander kombiniert.
Voraussetzungen und Vorbereitung
Für eine Oberarmstraffung eignen sich Personen in gutem allgemeinem Gesundheitszustand mit stabilem oder annähernd stabilem Körpergewicht, die Nichtraucher sind oder das Rauchen rechtzeitig vor dem Eingriff einstellen und realistische Erwartungen mitbringen, wozu auch das Wissen gehört, dass die gestraffte Kontur mit einer bleibenden, wenngleich verblassenden Narbe einhergeht. Am besten geeignet sind Patientinnen und Patienten mit überschüssiger, schlaffer Oberarmhaut infolge von Gewichtsverlust, Alterung oder Veranlagung, bei denen keine Erkrankungen vorliegen, die die Wundheilung beeinträchtigen könnten. Da der Eingriff den Körper formt und nicht primär der Gewichtsreduktion dient, sollte das Zielgewicht vorab erreicht sein; Personen mit weiterem Abnehmwunsch wird meist geraten, dieses Ziel zunächst abzuschließen. Die Vorbereitung beginnt mit einem Beratungsgespräch über Ziele, Krankengeschichte sowie den Zustand von Haut und Unterhautfettgewebe, gefolgt von präoperativen Routineuntersuchungen wie Bluttests zur Bestätigung der Narkosefähigkeit. Rauchen sowie bestimmte blutverdünnende Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel verlangsamen die Heilung und werden nach ärztlicher Rücksprache vorab pausiert. Für internationale Patientinnen und Patienten können viele dieser Schritte bereits vorab über Fotos und Fragebögen vorbereitet werden, bevor die abschließende Untersuchung vor Ort erfolgt.
Ablauf der Operation
Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt, sodass die Patientin oder der Patient während der Operation schmerzfrei schläft. Nach dem Anzeichnen der Schnittführung bei verschiedenen Armpositionen setzt der Chirurg den Schnitt an der vereinbarten Stelle, meist entlang der Innen- oder Rückseite des Oberarms oder bei kleineren Befunden versteckt in der Achselhöhle. Über diesen Zugang werden überschüssige Haut und Fettgewebe entfernt und bei Bedarf eine ergänzende Fettabsaugung durchgeführt, um die Silhouette fein abzustimmen. Das darunterliegende Stützgewebe wird gestrafft, um der neuen Form Halt zu geben, die überschüssige Haut wird exzidiert und der verbleibende Hautmantel spannungsfrei und narbenschonend vernäht. Anschließend wird ein Kompressionsärmel angelegt, um das Gewebe zu stützen und Schwellungen einzudämmen. Die Operationsdauer liegt in der Regel bei etwa 2 bis 3 Stunden, abhängig vom Umfang des Gewebeüberschusses und einer eventuellen Fettabsaugung; die meisten Patientinnen und Patienten können die Klinik am selben Tag oder nach einer Nacht verlassen.
Genesung und Planung der Behandlung im Ausland
Der Heilungsverlauf gestaltet sich in der Regel kontinuierlich und gut vorhersehbar. Schwellungen, Blutergüsse und ein Spannungsgefühl an den Oberarmen sind in den ersten Tagen normal und lassen sich mit einfachen Schmerzmitteln sowie dem Tragen der Kompressionskleidung gut kontrollieren, die für mehrere Wochen getragen wird, um das Gewebe zu stabilisieren und Schwellungen zu reduzieren. Spaziergänge sind schon kurz nach dem Eingriff erwünscht, während alle Tätigkeiten, die die Oberarme stark belasten, darunter schweres Heben und anstrengender Sport, für etwa 4 bis 6 Wochen vermieden werden müssen. Die meisten Betroffenen kehren nach etwa zwei Wochen an ihren Schreibtisch und zu leichten Alltagsaktivitäten zurück. Die Schnittlinien müssen sauber gehalten und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, um eine gute Narbenbildung zu fördern. Bei einer Behandlung im Ausland empfiehlt sich ein Aufenthalt von etwa 7 bis 10 Tagen am Zielort, damit die frühe Wundheilung kontrolliert, eventuelle Fäden gezogen und die Flugtauglichkeit ärztlich bestätigt werden können. Danach erfolgt die Nachsorge unkompliziert aus der Ferne über Nachrichten, Fotos oder Videogespräche, wobei internationale Patiententeams oft Dolmetscher und Koordinatoren zur Verfügung stellen, um eine reibungslose Verständigung zu gewährleisten.
Ergebnisse und Haltbarkeit
Die Veränderung der Armform ist unmittelbar nach der Operation sichtbar und verfeinert sich in den folgenden Wochen und Monaten weiter, während die Schwellungen abklingen und die endgültige straffe Kontur nach vollständiger Gewebsberuhigung hervortritt. Da die überschüssige Haut operativ entfernt und nicht nur gestrafft wurde, sind die Resultate langfristig und für die meisten Menschen dauerhaft. Ein stabiles Körpergewicht ist der entscheidende Faktor für den Erhalt des Ergebnisses: Stärkere Gewichtszunahmen oder -abnahmen, der natürliche Alterungsprozess und Schwangerschaften können die Kontur im Laufe der Jahre verändern, weshalb ein beständiges Gewicht und eine gesunde Lebensweise das Ergebnis länger bewahren. Als Gegenleistung verbleibt die Narbe entlang der Innen- oder Rückseite des Oberarms, die so platziert wird, dass sie möglichst wenig auffällt, und die im Laufe der Folgemonate deutlich verblasst. Für Menschen, die unter erschlaffter Oberarmhaut leiden, empfinden die meisten die straffere Kontur als lohnenden Ausgleich.
Häufig gestellte Fragen
Diese Antworten sind allgemeine Hinweise und können je nach Anbieter abweichen. Klären Sie die Einzelheiten mit dem Krankenhaus Ihrer Wahl.
Bleiben nach einer Oberarmstraffung sichtbare Narben zurück?
Ja, eine Oberarmstraffung hinterlässt eine Narbe, da für die Straffung überschüssige Haut entfernt und die Wunde verschlossen werden muss. Der Schnitt wird an der Innen- oder Rückseite des Oberarms platziert, wo er möglichst unauffällig liegt, oder bei kleineren Befunden auf die Achselfalte beschränkt. Zu Beginn ist die Narbe fest und rötlich, verblasst jedoch im Laufe der Monate zunehmend. Eine sorgfältige Nachsorge und konsequenter Sonnenschutz unterstützen eine unauffällige Narbenreifung.
Ist eine Oberarmstraffung dasselbe wie eine Fettabsaugung an den Armen?
Nein. Eine Fettabsaugung (Liposuktion) beseitigt Fettgewebe, strafft jedoch keine lose Haut, weshalb sie sich als alleiniger Eingriff für Personen mit guter Hautelastizität und lokalisierten Fettpolstern eignet. Eine Oberarmstraffung hingegen entfernt die überschüssige Haut selbst und strafft das Gewebe, was insbesondere nach starkem Gewichtsverlust oder bei altersbedingter Erschlaffung erforderlich ist. Liegen sowohl Hautüberschuss als auch hartnäckiges Fett vor, kombiniert der Operateur häufig beide Verfahren.
Wie viele Tage sollte ich für den Aufenthalt im Ausland einplanen?
Die meisten Patientinnen und Patienten planen einen Aufenthalt von etwa 7 bis 10 Tagen am Behandlungsort ein. Dieser Zeitraum reicht für die Operation, eine kurze Ruhephase, die Kontrolle der ersten Wundheilung, das Versorgen eventueller Fäden sowie die abschließende Bestätigung der Flugtauglichkeit durch den Chirurgen aus.
Ist der Eingriff schmerzhaft und wie lange dauert die Genesung?
Während der Operation spüren Sie dank der Narkose nichts, und danach tritt eher ein Spannungsgefühl oder leichter Wundschmerz auf, der sich mit einfachen Schmerzmitteln gut einstellen lässt. Die meisten Personen können nach etwa zwei Wochen wieder am Schreibtisch arbeiten und leichten Alltagsaktivitäten nachgehen, während schweres Heben und intensiver Sport für etwa 4 bis 6 Wochen pausiert werden müssen, um eine störungsfreie Heilung zu ermöglichen.
Wann ist das endgültige Ergebnis sichtbar?
Eine deutliche Veränderung ist sofort nach der Operation erkennbar, doch die Kontur verfeinert sich im Zuge des Schwellungsabbaus weiter. Der Großteil der Schwellung bildet sich in den ersten Wochen zurück, und die endgültige straffe Armform zeigt sich nach einigen Monaten, sobald sich das Gewebe vollständig gefestigt hat und die Kompressionskleidung nicht mehr erforderlich ist.
Sind die Ergebnisse von Dauer?
Ja. Da die überschüssige Haut physisch entfernt und nicht nur vorübergehend gestrafft wird, bleibt das Ergebnis für die meisten Menschen dauerhaft bestehen. Entscheidend für den dauerhaften Formerhalt ist ein stabiles Körpergewicht: Eine gesunde Lebensweise bewahrt die Kontur langfristig, während starke Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften oder der natürliche Alterungsprozess das Erscheinungsbild der Arme im Laufe der Jahre wieder beeinflussen können.
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