4D-Brustultraschall

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4D-Brustultraschall ist an 3 Krankenhäusern in 1 Stadt im Voumed-Netzwerk verfügbar.

3 Krankenhäuser betreiben diese Technologie in 1 Land über das Voumed-Netzwerk; 3 davon sind JCI-akkreditiert.

So verifiziert Voumed die Leistungsdaten der Krankenhäuser

Der 4D-Brustultraschall, auch als automatisierte volumetrische Brust-Sonographie bekannt, ist ein bildgebendes Verfahren, das die Diagnostik von Brustkrebs unterstützt. Anders als bei einer handgeführten Ultraschalluntersuchung kommt ein spezieller Schallkopf zum Einsatz, der sich automatisch über die Brust bewegt, um das gesamte Organ als vollständiges dreidimensionales Volumen zu erfassen. Er wird vor allem ergänzend zur Mammographie eingesetzt, insbesondere bei Frauen mit dichtem Brustgewebe, bei denen ein dichterer Gewebshintergrund auffällige Befunde auf einem Standard-Mammogramm verdecken kann. Die Untersuchung ist angenehm, nicht-invasiv und frei von ionisierender Strahlung, was sie zu einer wertvollen zusätzlichen Ebene bei der Früherkennung und Abklärung der Brust macht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der 4D-Brustultraschall, auch als automatisiertes volumetrisches Brust-Scanning bezeichnet, führt einen großen motorisierten Schallkopf über die Brust und erfasst das gesamte Organ als dreidimensionalen Datensatz anstelle der handgeführten Schnittbilder einer Standarduntersuchung.
  • Seine Hauptaufgabe liegt in der Ergänzung zur Mammographie bei Frauen, deren dichtes Drüsengewebe kleine Läsionen verdecken kann, sowie in der genaueren Abklärung von Auffälligkeiten, die in einer anderen Untersuchung festgestellt wurden.
  • Schallwellen werden an inneren Gewebestrukturen reflektiert und von einem Computer zu Volumendaten rekonstruiert, die eine radiologische Fachkraft Schicht für Schicht durchsehen kann, sodass der Datensatz einheitlich bleibt und später aus anderen Blickwinkeln erneut beurteilt werden kann.
  • Sie liegen während der Untersuchung, während Gel auf die Haut aufgetragen wird und der Schallkopf für wenige Minuten pro Seite selbstständig gleitet, ganz ohne Kompression oder Nadeln und lediglich mit einem leichten Druckgefühl.
  • Es entsteht keine ionisierende Strahlung und die Untersuchung kann beliebig oft wiederholt werden; sie ergänzt die Mammographie, anstatt sie zu ersetzen, und vorangegangene Brustoperationen, Implantate oder Symptome sollten vorab mitgeteilt werden, damit die Untersuchung angepasst werden kann.
Auf dieser Seite

Auf einen Blick

Art
automatisierter dreidimensionaler Ultraschall der Brust
Eingesetzt für
Ergänzung zur Mammographie, insbesondere bei dichtem Brustgewebe
Hauptvorteil
erfasst die gesamte Brust als 3D-Volumen, das nachträglich beurteilt werden kann
Strahlung
keine, nutzt Schallwellen statt Röntgenstrahlen
Anwendungsbereich
akkreditierte Zentren für Brustdiagnostik und Screening im Ausland

Was das Verfahren ist

Der 4D-Brustultraschall ist eine automatisierte, volumetrische Form des Brustultraschalls. Während der herkömmliche Ultraschall mit hochfrequenten Schallwellen und einem handgeführten Schallkopf arbeitet, was davon abhängt, dass die untersuchende Person jeden Bereich der Brust lückenlos abdeckt, nutzt diese Methode einen großen Spezialschallkopf. Dieser fährt die Brust nach einem festen Muster ab und erstellt einen vollständigen dreidimensionalen Datensatz des gesamten Organs. Da die komplette Brust erfasst wird, lassen sich die Bilder eingehend analysieren und später aus verschiedenen Blickwinkeln erneut betrachten. Dies liefert einen einheitlichen sowie reproduzierbaren Befund, der die zweidimensionalen Aufnahmen der Mammographie sinnvoll ergänzt.

Funktionsweise

Sie liegen auf dem Rücken, eine Gelschicht wird auf die Haut aufgetragen und der automatisierte Schallkopf wird auf der Brust positioniert. Anschließend bewegt sich der Schallkopf selbstständig über die Brustoberfläche und erfasst mehrere überlappende dreidimensionale Bildsätze, die zusammen das gesamte Organ abdecken. Die Schallwellen werden von den inneren Gewebestrukturen reflektiert und von einem Computer zu detaillierten Volumenbildern zusammengesetzt. Der Vorgang ist schnell und schmerzlos, wobei Sie lediglich den leichten Druck und das kühle Gel wie bei jedem Ultraschall spüren. Eine radiologische Fachkraft für Brustdiagnostik begutachtet anschließend die gespeicherten Volumendaten und sichtet das Gewebe Schicht für Schicht.

Was die Untersuchung zeigt und wem sie hilft

Der 4D-Brustultraschall wird vor allem als Ergänzung zur Mammographie und nicht als deren Ersatz eingesetzt. Er ist besonders hilfreich für Frauen mit dichtem Brustgewebe, bei denen überlagerndes Drüsengewebe kleine Läsionen auf dem Mammogramm verdecken kann; das Fehlen von Überlagerungsschatten im Ultraschall kann Raumforderungen sichtbar machen, die andernfalls verborgen blieben. Zudem eignet sich das Verfahren zur gezielten Nachuntersuchung von Auffälligkeiten aus anderen Tests. Da keine Strahlung eingesetzt wird, lässt sich die Untersuchung bedenkenlos wiederholen und eignet sich besonders dann, wenn Röntgenuntersuchungen möglichst vermieden werden sollen. Die passende Kombination von Untersuchungsmethoden wird stets individuell abgestimmt.

Vorteile und was Sie erwartet

Die wesentlichen Vorteile sind eine vollständige, reproduzierbare Ansicht der Brust, eine verbesserte Erkennungsrate bei dichtem Gewebe sowie der Komfort einer strahlenfreien, nicht-invasiven Untersuchung. Durch die Erfassung der gesamten Brust als Volumen können die Aufnahmen sorgfältig analysiert und bei Bedarf erneut aufgerufen werden, ohne dass eine erneute Untersuchung erforderlich ist. Für Sie gestaltet sich der Ablauf schonend: Sie liegen ruhig, während der Schallkopf über die Haut gleitet, und spüren lediglich leichten Druck und das kühle Gel. Es gibt keine Erholungszeit, sodass Sie sofort zu Ihren gewohnten Aktivitäten zurückkehren können. Eine radiologische Fachkraft wertet die Volumenbilder aus und erstellt einen Befundbericht für Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.

Häufig gestellte Fragen

Diese Antworten sind allgemeine Hinweise und können je nach Anbieter abweichen. Klären Sie die Einzelheiten mit dem Krankenhaus Ihrer Wahl.

Ist der 4D-Brustultraschall sicher und wird dabei Strahlung verwendet?

Ja, das Verfahren ist sehr sicher und kommt völlig ohne ionisierende Strahlung aus. Wie jeder Ultraschall arbeitet es mit harmlosen Schallwellen, weshalb die Untersuchung beliebig oft wiederholt werden kann und sich besonders eignet, wenn eine Röntgenbelastung vermieden werden soll. Von den Schallwellen selbst gehen keine bekannten Risiken aus.

Ist die Untersuchung schmerzhaft?

Nein. Sie ist angenehm und nicht-invasiv. Sie liegen, während das Gel aufgetragen wird und der Schallkopf sanft über die Brust gleitet; Sie spüren lediglich leichten Druck und das kühle Gel. Es dringt nichts in den Körper ein und es findet keine Kompression wie bei einer Mammographie statt.

Ersetzt das Verfahren eine Mammographie?

In der Regel nicht. Es dient hauptsächlich dazu, die Mammographie zu ergänzen, anstatt sie zu ersetzen, und liefert insbesondere bei dichter Brust zusätzliche Informationen. Beide Verfahren stellen unterschiedliche Aspekte dar, und ihr gemeinsamer Einsatz ermöglicht eine vollständigere Beurteilung. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt berät Sie zur besten Kombination für Ihre Situation.

Wie sollte ich mich vorbereiten?

Es ist kaum Vorbereitung erforderlich. Hilfreich ist eine zweiteilige Kleidung, damit Sie den Oberkörper bequem freimachen können. Zudem sollten Sie dem Team vorab etwaige Symptome an der Brust, frühere Operationen oder Implantate mitteilen, damit die Untersuchung individuell auf Sie abgestimmt werden kann.

Wie lange dauert die Untersuchung und wann liegen die Ergebnisse vor?

Der Scan selbst ist schnell und dauert üblicherweise nur wenige Minuten pro Brust in einer einzigen, angenehmen Sitzung. Eine radiologische Fachkraft prüft anschließend die gespeicherten Aufnahmen und verfasst einen Befundbericht für Ihre behandelnde Praxis, der in der Regel innerhalb weniger Tage vorliegt.

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