KI-gestützte digitale Dermatoskopie

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KI-gestützte digitale Dermatoskopie ist an 1 Krankenhaus in 1 Stadt im Voumed-Netzwerk verfügbar.

1 Krankenhaus betreibt diese Technologie in 1 Land über das Voumed-Netzwerk.

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Die KI-gestützte digitale Dermatoskopie ist ein fortschrittliches Verfahren zur Untersuchung und Verlaufskontrolle von Muttermalen sowie anderen Hautveränderungen, um die Früherkennung von Hautkrebs, insbesondere dem Melanom, zu unterstützen. Eine spezielle Vergrößerungskamera fotografiert die Haut detailgenau, und eine Computersoftware samt künstlicher Intelligenz unterstützt die ärztliche Fachkraft bei der Analyse jeder Veränderung und speichert die Aufnahmen für spätere Vergleiche. Die KI fungiert als zusätzlicher Blick, der auffällige Merkmale und Veränderungen hervorhebt, stellt jedoch keine Diagnose. Die Interpretation der Bilder und die Entscheidung über das weitere Vorgehen liegen stets bei der dermatologischen Fachkraft.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die KI-gestützte digitale Dermatoskopie kombiniert eine vergrößernde Hautkamera mit einer Software, die jedes Muttermal auf einer Körperkarte speichert und auffällige Muster markiert, während die Diagnose weiterhin in ärztlicher Hand liegt.
  • Sie eignet sich für Personen mit vielen, atypischen oder sich verändernden Muttermalen, bei familiärer oder persönlicher Vorbelastung durch Melanome sowie für alle, die eine langfristige Hautüberwachung wünschen.
  • Das Dermatoskop vergrößert eine Hautveränderung etwa zehn- bis hundertfach und macht Farben sowie Strukturen unter der Oberfläche sichtbar, während das Archiv ermöglicht, dieselben Muttermale bei späteren Terminen erneut zu fotografieren und direkt nebeneinanderzustellen.
  • Die Untersuchung ist rein fotografisch und kontaktlos, erfolgt ohne Schnitte, Nadeln oder Strahlung, ist schmerzfrei und erfordert keine Erholungszeit danach.
  • Die Software schätzt das Risiko ein, bestätigt jedoch keine Diagnose; auffällige Veränderungen werden weiterhin mittels Biopsie mikroskopisch untersucht, und der Nutzen hängt von regelmäßigen Nachkontrollen in den ärztlich empfohlenen Intervallen ab.
Auf dieser Seite

Auf einen Blick

Art des Verfahrens
KI-gestützte digitale Hautbildgebung zur Überwachung von Muttermalen und Hautveränderungen
Anwendungsbereich
Früherkennung und Verlaufskontrolle von Hautkrebs, insbesondere von Melanomen
Hauptvorteil
Präzise Verfolgung von Muttermalveränderungen im Zeitverlauf mit KI-Unterstützung für das Fachpersonal
Untersuchung
Schnell, schmerzfrei, ohne Vorbereitung oder Erholungszeit
Einsatzbereich
Kliniken für Dermatologie in führenden akkreditierten Zentren im Ausland

Was das Verfahren ist

Die KI-gestützte digitale Dermatoskopie verbindet zwei Ansätze: die Dermatoskopie, also die vergrößerte Untersuchung der Haut, und die digitale Bildgebung, die mithilfe künstlicher Intelligenz ausgewertet wird. Ein Dermatoskop vergrößert ein Muttermal um ein Vielfaches, häufig im Bereich des 10- bis 100-Fachen, und macht Farb- sowie Strukturmuster unter der Oberfläche sichtbar, die für das bloße Auge unsichtbar sind. Die Bilder werden digital gespeichert und der genauen Körperstelle zugeordnet. Anschließend analysiert eine KI-Software die Aufnahmen, um beachtenswerte Merkmale hervorzuheben und bei der Risikobewertung zu unterstützen. Entscheidend ist, dass es sich hierbei um ein Hilfsmittel zur Entscheidungsunterstützung handelt. Es ergänzt das Fachwissen der Dermatologie, anstatt die ärztliche Beurteilung zu ersetzen, die zur Diagnose führt.

Wie die Untersuchung abläuft

Während der Untersuchung führt die dermatologische Fachkraft ein Handdermatoskop über die auffälligen Muttermale oder die gesamte Hautoberfläche und nimmt hochauflösende Fotografien auf. Die Software ordnet diese Bilder auf einer Körperkarte an, sodass jedes Muttermal später exakt wiedergefunden werden kann. Die KI analysiert die Muster innerhalb jeder Hautveränderung, lenkt die Aufmerksamkeit auf Unregelmäßigkeiten und hilft bei der Einstufung des Risikos. Da die Aufnahmen archiviert werden, können dieselben Muttermale bei Folgeuntersuchungen erneut fotografiert und direkt nebeneinander verglichen werden, wodurch selbst kleinste Veränderungen in Größe, Form oder Farbe auffallen. Der gesamte Vorgang ist rein fotografisch und kontaktlos, erfolgt ohne Schnitte und erfordert keine Erholungszeit. Erscheint eine Hautveränderung verdächtig, kann zur Absicherung eine Biopsie empfohlen werden.

Anwendungsbereiche und Zielgruppe

Der Hauptzweck liegt in der Früherkennung und Überwachung von Hautkrebs, insbesondere des Melanoms, bei dem das frühzeitige Erkennen von Veränderungen entscheidend ist. Das Verfahren ist besonders sinnvoll für Menschen mit vielen Muttermalen, atypischen oder unregelmäßigen Veränderungen, sich verändernden Muttermalen oder einer persönlichen beziehungsweise familiären Vorgeschichte von Melanomen sowie für alle, die eine sorgfältige langfristige Hautüberwachung wünschen. Durch die präzise Dokumentation und den zeitlichen Vergleich hilft das Verfahren dabei, harmlose Veränderungen von behandlungsbedürftigen abzugrenzen. Dies kann unnötige Entfernungen vermeiden und bedenkliche Veränderungen frühzeitiger erkennen. Da es sich um ein Hilfsmittel zur Früherkennung und Überwachung handelt und nicht um eine eigenständige Diagnose, werden alle Ergebnisse stets dermatologisch überprüft, um über weitere Schritte zu entscheiden.

Vorteile und was Sie erwartet

Die wesentlichen Vorteile sind Präzision, Verlässlichkeit und Sicherheit. Das Erfassen und Archivieren von Muttermalen ermöglicht einen objektiven Vergleich im Zeitverlauf, während die KI eine zusätzliche Analyseebene zur Unterstützung der Fachkraft bietet. Die Untersuchung ist schnell, schmerzfrei und vollkommen nicht-invasiv, ohne Nadeln, ohne Strahlung und ohne Ausfallzeit. Die Muttermale oder Hautpartien werden lediglich fotografiert, und der Befund wird anschließend mit Ihnen besprochen. Für eine kontinuierliche Überwachung werden in der Regel regelmäßige Kontrollaufnahmen empfohlen, um Veränderungen nachzuverfolgen. Zeigt sich ein auffälliger Befund, ist der nächste Schritt üblicherweise eine einfache Biopsie. Der entscheidende Wert liegt in der fachärztlichen Interpretation, weshalb das Bildgebungsverfahren am sinnvollsten im Rahmen einer dermatologischen Konsultation eingesetzt wird.

Häufig gestellte Fragen

Diese Antworten sind allgemeine Hinweise und können je nach Anbieter abweichen. Klären Sie die Einzelheiten mit dem Krankenhaus Ihrer Wahl.

Stellt die KI die Hautkrebsdiagnose selbstständig?

Nein. Die KI ist ein unterstützendes Hilfsmittel, das Merkmale sowie Veränderungen hervorhebt und bei der Risikobewertung hilft, stellt jedoch keine Diagnose. Eine dermatologische Fachkraft überprüft die Aufnahmen stets, interpretiert sie und entscheidet über die weiteren Schritte.

Ist die Untersuchung schmerzhaft oder invasiv?

Nein. Die Untersuchung ist vollkommen nicht-invasiv und kontaktlos, da lediglich eine vergrößernde Spezialkamera eingesetzt wird. Es kommen keine Nadeln oder Strahlung zum Einsatz, und während der Aufnahme spüren Sie nichts.

Für wen kommt diese Untersuchung infrage?

Sie ist besonders hilfreich für Personen mit vielen Muttermalen, atypischen oder sich verändernden Hautveränderungen sowie bei einer persönlichen oder familiären Vorgeschichte von Melanomen und für alle, die eine sorgfältige langfristige Überwachung ihrer Haut wünschen.

Wie oft sollte die Untersuchung durchgeführt werden?

Zur Überwachung empfiehlt die dermatologische Fachkraft in der Regel wiederholte Aufnahmen in regelmäßigen Abständen, damit Muttermale im Zeitverlauf verglichen werden können. Die genauen Zeitabstände hängen von Ihrem individuellen Risikoprofil und eventuell festgestellten Veränderungen ab.

Was geschieht, wenn ein Muttermal verdächtig aussieht?

Zeigt sich eine Hautveränderung auf den Aufnahmen auffällig, kann die Entfernung oder die Entnahme einer kleinen Gewebeprobe (Biopsie) zur mikroskopischen Untersuchung empfohlen werden, um die Diagnose sicher zu bestätigen.

Warum ist der zeitliche Bildvergleich so wertvoll?

Hautkrebs im Frühstadium wird häufig anhand von Veränderungen erkannt. Da das System präzise Aufnahmen jedes Muttermals speichert, können dieselben Veränderungen erneut fotografiert und verglichen werden, sodass selbst geringfügige Veränderungen von Größe, Form oder Farbe leichter auffallen.

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