Fraktionierter CO2-Laser
dermatology
Fraktionierter CO2-Laser ist an 1 Krankenhaus in 1 Stadt im Voumed-Netzwerk verfügbar.
1 Krankenhaus betreibt diese Technologie in 1 Land über das Voumed-Netzwerk; 1 davon ist JCI-akkreditiert.
Der Fraktionierte CO2-Laser ist ein Kohlendioxid-System zur Hauterneuerung, das Energie in Tausenden mikroskopisch kleiner Säulen abgibt, anstatt die gesamte Oberfläche auf einmal zu behandeln. Dieses fraktionierte Muster lässt zwischen den einzelnen Behandlungspunkten gesunde Haut unberührt. Dies beschleunigt die Heilung, während die kontrollierte Wärme die Neubildung von Kollagen und Elastin in den tieferen Schichten anregt. Das Ergebnis sind eine glattere Hautstruktur, straffere Haut und ein frischerer Teint bei einer kürzeren Erholungszeit als bei älteren, voll ablativen Lasern. In der ästhetischen Dermatologie zählt er zu den vielseitigsten Instrumenten für die Behandlung von Narben, Falten und Sonnenschäden.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Fraktionierte CO2-Laser teilt einen Kohlendioxid-Lichtstrahl in Tausende mikroskopische Säulen auf, sodass bei jedem Durchgang winzige Kanäle verdampft werden, während die unberührte Haut dazwischen als Regenerationsreservoir dient.
- Er wird bei feinen Linien und Falten, Akne- und Operationsnarben, sonnengeschädigter Haut, vergrößerten Poren, unebener Hautstruktur, leichter Gewebeerschlaffung sowie bestimmten Pigmentflecken oder gutartigen Hautveränderungen eingesetzt.
- Die kontrollierte Gewebeschädigung trägt geschädigte Oberflächenzellen ab und regt Fibroblasten dazu an, in den folgenden Wochen neues Kollagen sowie Elastin aufzubauen, wobei Tiefe und Intensität für eine leichte Auffrischung oder tiefere Behandlungen angepasst werden können.
- Eine Betäubungscreme reduziert das Empfinden während der Sitzung auf Wärme und ein Kribbeln; danach bleibt die Haut für einige Tage gerötet, erwärmt, leicht geschwollen und fühlt sich rau wie Sandpapier an, wobei gewöhnliche Rötungen nach leichteren Durchgängen in etwa fünf bis sieben Tagen abklingen.
- Sehr dunkle Hauttöne, eine Neigung zu Keloiden, aktive Hautinfektionen und bestimmte Medikamente sprechen für ein schonenderes Verfahren; üblich sind eine bis drei Sitzungen, und konsequenter Sonnenschutz bewahrt das Ergebnis, das über Jahre anhalten kann.
Auf dieser Seite
Auf einen Blick
- Typ
- Fraktionierter ablativer Kohlendioxid-Laser (CO2) zur Hauterneuerung
- Anwendungsbereiche
- Falten, Akne- und Operationsnarben, Sonnenschäden, große Poren, Hautstraffung
- Hauptvorteil
- Tiefenwirksame Kollagenneubildung bei schnellerer Heilung im Vergleich zu voll ablativen Lasern
- Behandlungsablauf
- Ambulant, üblicherweise unter Anwendung einer betäubenden Creme oder Lokalanästhesie
- Einsatzort
- Dermatologische und ästhetische Fachabteilungen in akkreditierten Zentren im Ausland
Grundlagen des Verfahrens
Der Fraktionierte CO2-Laser nutzt einen Kohlendioxid-Lichtstrahl, dessen Wellenlänge vom Wasser im Gewebe besonders stark absorbiert wird. Anstatt eine zusammenhängende Hautschicht flächig abzutragen, teilt das Gerät seine Energie in ein Raster mikroskopischer Behandlungszonen auf. So wird bei jedem Durchgang nur ein Bruchteil der Haut erfasst, während das umliegende Gewebe unberührt bleibt und als Heilungsreservoir dient. Dies macht den modernen fraktionierten Ansatz schonender und verkürzt die Erholungszeit gegenüber dem früheren, voll ablativen Verfahren deutlich. Eindringtiefe und Intensität lassen sich präzise einstellen, sodass mit demselben System sowohl eine sanfte Auffrischung als auch eine tiefe Hauterneuerung möglich sind.
Wirkungsweise
Jeder mikroskopische Strahl verdampft einen winzigen Kanal in der Haut und erwärmt das umliegende Gewebe. Diese kontrollierte Verletzung regt die körpereigene Regeneration an: Geschädigte Oberflächenzellen werden abgebaut und Fibroblasten stimuliert, in den nachfolgenden Wochen neues Kollagen und Elastin aufzubauen. Durch die Neubildung des Gewebes glätten sich feine Fältchen, Narben flachen ab und das Hautbild wirkt ebenmäßiger. Da die unbehandelten Hautbrücken zwischen den Kanälen eine schnelle Wundheilung ermöglichen, dauert die sichtbare Erholung meist nur Tage statt Wochen. Bereits eine einzige Sitzung stößt diesen Prozess an, und die Resultate entwickeln sich über mehrere Monate hinweg weiter.
Indikationen und Zielgruppe
Der Laser wird bei feinen Linien, Falten, Aknenarben, Operations- oder Verletzungsnarben, sonnengeschädigter sowie gealterter Haut, vergrößerten Poren, ungleichmäßiger Hautstruktur und leichter Gewebeerschlaffung angewendet. Zudem eignet er sich für bestimmte Pigmentflecken und gutartige Hautveränderungen. Die Behandlung richtet sich an Personen, die eine deutliche Verbesserung der Hautqualität anstreben und eine kurze Regenerationsphase in Kauf nehmen. Für sehr dunkle Hauttöne, bei aktiven Infektionen oder einer Neigung zu auffälliger Narbenbildung ist das Verfahren weniger geeignet. Ein Facharzt für Dermatologie beurteilt daher vorab den Hauttyp sowie die Vorgeschichte und empfiehlt gegebenenfalls eine schonendere Alternative.
Vorteile und Behandlungsablauf
Die Behandlung erfolgt ambulant und in der Regel nach dem Auftragen einer Betäubungscreme, sodass die meisten Patientinnen und Patienten lediglich Wärme und ein leichtes Kribbeln spüren. Im Anschluss ist die Haut gerötet, fühlt sich warm an und kann für einige Tage leichte Schwellungen sowie eine sandpapierartige Struktur aufweisen, während sie sich schält und erneuert. Eine schonende Pflege und konsequenter Sonnenschutz unterstützen die Abheilung. Bei leichteren Behandlungen klingt die Rötung meist innerhalb von etwa 5 bis 7 Tagen ab, bei tieferen Sitzungen dauert dies etwas länger. Die Ergebnisse zeigen sich schrittweise mit dem Neuaufbau des Kollagens; je nach Ausgangsbefund sind ein bis drei Sitzungen üblich. Die Effekte können über Jahre anhalten, wobei der natürliche Alterungsprozess fortschreitet und ein guter Sonnenschutz das Resultat bewahrt.
Häufig gestellte Fragen
Diese Antworten sind allgemeine Hinweise und können je nach Anbieter abweichen. Klären Sie die Einzelheiten mit dem Krankenhaus Ihrer Wahl.
Ist die Behandlung mit dem Fraktionierten CO2-Laser schmerzhaft?
Die meisten Menschen vertragen die Behandlung gut. Vorab wird eine betäubende Creme und gelegentlich ein Lokalanästhetikum aufgetragen, sodass während des Eingriffs vor allem Wärme und ein Kribbeln wahrgenommen werden. Nach der Sitzung fühlt sich die Haut für einige Stunden heiß an, ähnlich wie bei einem Sonnenbrand, was sich durch Kühlung und die empfohlene Nachsorge gut lindern lässt.
Wie viele Sitzungen sind erforderlich?
Das hängt von der jeweiligen Zielsetzung ab. Bereits eine einzelne Sitzung führt zu einer sichtbaren Frische, während tiefere Befunde wie Aknenarben oder ausgeprägte Sonnenschäden meist am besten auf zwei bis drei Sitzungen im Abstand von mehreren Wochen ansprechen. Die genaue Anzahl stimmt die dermatologische Fachkraft individuell auf Ihre Haut und das gewünschte Ergebnis ab.
Mit welcher Ausfallzeit muss gerechnet werden?
Rechnen Sie für einige Tage mit Rötungen, leichten Schwellungen und schuppender Haut. Bei oberflächlicheren Behandlungen klingen diese Erscheinungen in der Regel innerhalb von 5 bis 7 Tagen ab, während tiefere Eingriffe etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen können, bevor Sie sich im Alltag und mit Make-up wieder wohlfühlen.
Für wen ist das Verfahren geeignet?
Viele Personen mit Falten, Narben oder sonnengeschädigter Haut kommen für die Behandlung infrage, sie eignet sich jedoch nicht für jeden. Bei sehr dunklen Hauttypen, einer Neigung zu Keloidbildung, aktiven Hautinfektionen oder der Einnahme bestimmter Medikamente kann ein anderes Verfahren sicherer sein. In einem Beratungsgespräch und bei einer Hautuntersuchung wird geklärt, ob die Methode für Sie geeignet ist.
Sind die Ergebnisse dauerhaft?
Ja, das neu aufgebaute Kollagen und die glattere Hautstruktur können über Jahre hinweg erhalten bleiben. Da der Laser den natürlichen Alterungsprozess jedoch nicht aufhält, lassen sich die Resultate am besten durch konsequenten Sonnenschutz, eine passende Hautpflege und bei Bedarf durch gelegentliche Auffrischungssitzungen bewahren.
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