Digitale Mammographie
imaging
Digitale Mammographie ist an 5 Krankenhäusern in 4 Städten im Voumed-Netzwerk verfügbar.
5 Krankenhäuser betreiben diese Technologie in 2 Ländern über das Voumed-Netzwerk; 5 davon sind JCI-akkreditiert.
Die digitale Mammographie ist ein Niedrigdosis-Röntgenverfahren zur Früherkennung und Feststellung von Brustkrebs im Frühstadium. Sie erstellt hochauflösende digitale Aufnahmen der Brust, die von einer Radiologin oder einem Radiologen am Bildschirm beurteilt und nachbearbeitet werden können, wodurch kleine Knoten, Gewebeveränderungen und winzige Kalkablagerungen sichtbar werden, die weder tastbar noch bei anderen Untersuchungen erkennbar sind. Da sie Veränderungen lange vor dem Auftreten von Symptomen aufdecken kann, bildet sie die Grundlage der Brustkrebs-Früherkennung und zählt zu den wirksamsten Methoden, um die Erkrankung im bestmöglich behandelbaren Stadium zu erkennen.
Das Wichtigste in Kürze
- Digitale Detektoren haben den Röntgenfilm ersetzt, sodass die Aufnahme der Brust direkt auf einem hochauflösenden Monitor dargestellt, vergrößert und angepasst werden kann, bis kleinste Details sichtbar sind.
- Es gibt zwei Hauptanwendungsbereiche: die regelmäßige Früherkennungsuntersuchung für symptomfreie Personen ab einem bestimmten Alter sowie die gezielte Abklärung, sobald ein Knoten, Schmerzen oder andere Veränderungen auftreten, wobei bei einem familiär erhöhten Risiko frühere oder häufigere Untersuchungen empfohlen werden.
- Jede Brust wird nacheinander auf einer flachen Platte positioniert und für wenige Sekunden durch eine zweite Platte komprimiert, was überlagerndes Gewebe entfaltet, mehr Gewebestrukturen sichtbar macht und eine geringere Strahlendosis ermöglicht.
- Der Druck wird eher als beengend denn als schmerzhaft empfunden und vergeht nach wenigen Sekunden; der gesamte Termin dauert etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten, und Sie können Ihren Tag direkt im Anschluss fortsetzen.
- Verzichten Sie am Morgen der Untersuchung auf Deodorant, Puder und Cremes im Bereich von Brust und Achseln, da diese Befunde vortäuschen können, weisen Sie vorab auf Implantate oder Symptome hin und betrachten Sie eine eventuelle Nachuntersuchung für zusätzliche Aufnahmen oder Ultraschall als routinemäßigen Schritt.
Auf dieser Seite
Auf einen Blick
- Art des Verfahrens
- Niedrigdosis-Röntgenuntersuchung der Brust
- Anwendungsbereiche
- Früherkennung von Brustkrebs und frühzeitige Diagnose von Brustveränderungen
- Hauptvorteil
- Erkennt sehr kleine oder frühe Brustkrebstumoren, bevor sie tastbar sind
- Strahlenbelastung
- Geringe Röntgendosis, die so niedrig wie möglich gehalten wird
- Einsatzbereich
- Akkreditierte Brustzentren und Früherkennungszentren im Ausland
Was das Verfahren ist
Die digitale Mammographie ist ein spezielles Röntgenverfahren für die Brust. Anstelle von herkömmlichem Film nutzt sie digitale Detektoren, die das Bild elektronisch erfassen, sodass es auf einem hochauflösenden Monitor betrachtet, vergrößert und für feinste Details angepasst werden kann. Dies erleichtert die Beurteilung dichter Gewebebereiche, den Vergleich mit Voraufnahmen und die digitale Archivierung für spätere Kontrollen. Eine Standarduntersuchung umfasst in der Regel zwei Aufnahmen pro Brust, und die sehr hohe Auflösung ermöglicht es dem Fachpersonal in der Radiologie, auch subtile Veränderungen zu erkennen, einschließlich winziger Kalkablagerungen, die zu den frühesten Anzeichen eines entstehenden Tumors gehören können.
Ablauf der Untersuchung
Während der Untersuchung wird jeweils eine Brust auf einer flachen Platte positioniert und für einige Sekunden durch eine zweite Platte behutsam zusammengedrückt, während die Aufnahme erfolgt; dieser Vorgang wird anschließend für verschiedene Ansichten wiederholt. Die Kompression flacht das Brustgewebe ab, sodass mehr Gewebe deutlich sichtbar wird, sich überlagernde Strukturen trennen und eine niedrigere Röntgendosis ausreicht. Der Druck kann sich unangenehm anfühlen, hält jedoch nur wenige Augenblicke an. Die digitalen Bilder stehen fast unmittelbar zur Verfügung und werden von einer Fachärztin oder einem Facharzt für Radiologie beurteilt, die oder der gezielt nach Knoten, Gewebeverzerrungen und Kalkansammlungen sucht, die möglicherweise weiter abgeklärt werden müssen.
Was die Aufnahmen zeigen und für wen sie geeignet sind
Die digitale Mammographie wird vor allem im Rahmen des Screenings eingesetzt, um das Brustgewebe symptomfreier Personen zur Früherkennung von Krebs zu untersuchen, sowie zur Diagnostik, wenn ein Knoten, Schmerzen oder eine andere Veränderung bemerkt wurden. Sie kann Raumforderungen, auffällige Gewebebereiche und kleine Kalkpunkte sichtbar machen, die mitunter auf ein sehr frühes Krebsstadium hinweisen. Das Verfahren wird ab einem bestimmten Alter als Teil des regulären Screenings empfohlen und kann bei Personen mit erhöhtem Risiko, beispielsweise bei einer familiären Vorbelastung, früher oder in kürzeren Abständen angeraten werden. Wenn ein Befund abgeklärt werden muss, wird die Untersuchung häufig mit einer Ultraschalluntersuchung oder weiteren Verfahren kombiniert.
Vorteile und was Sie erwartet
Der größte Vorteil der Digitalen Mammographie liegt in der Früherkennung: Wird Brustkrebs in einem kleinen, frühen Stadium entdeckt, bestehen die besten Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung. Die digitalen Aufnahmen sind scharf, stehen schnell zur Verfügung, lassen sich über längere Zeiträume hinweg unkompliziert vergleichen und gehen mit einer geringen Strahlendosis einher. Die Untersuchung selbst ist kurz, das unangenehme Druckgefühl dauert nur Sekunden und es gibt keine Erholungszeit, sodass Sie Ihren gewohnten Aktivitäten unmittelbar wieder nachgehen können. Die Bilder werden von einer Radiologin oder einem Radiologen ausgewertet, die oder der einen Befundbericht erstellt; sollte eine Auffälligkeit genauer betrachtet werden müssen, werden Sie möglicherweise zu zusätzlichen Aufnahmen oder einer weiteren Untersuchung gebeten.
Häufig gestellte Fragen
Diese Antworten sind allgemeine Hinweise und können je nach Anbieter abweichen. Klären Sie die Einzelheiten mit dem Krankenhaus Ihrer Wahl.
Ist die Mammographie sicher, obwohl Röntgenstrahlung verwendet wird?
Ja. Die Mammographie arbeitet mit einer geringen Röntgendosis, die so niedrig wie möglich gehalten wird, während gleichzeitig aussagekräftige Bilder entstehen, und der Nutzen einer frühzeitigen Krebserkennung überwiegt diese geringe Strahlenbelastung bei Weitem. Geräte und Aufnahmetechniken sind speziell darauf ausgelegt, die Dosis zu minimieren, und die Untersuchungsabstände werden so gewählt, dass die Gesamtexposition im Laufe des Lebens gering bleibt.
Ist die Untersuchung schmerzhaft?
Die Brust wird kurzzeitig zwischen zwei Platten komprimiert, was als unangenehm oder drückend empfunden werden kann, der Druck hält jedoch bei jeder Aufnahme nur wenige Sekunden an. Die meisten Menschen vertragen dies gut. Die Untersuchung auf einen Zeitpunkt zu legen, an dem das Brustgewebe weniger empfindlich ist, und dem Behandlungsteam mitzuteilen, wenn Sie Schmerzen verspüren, kann die Untersuchung angenehmer gestalten.
Wie lange dauert die Untersuchung?
Der gesamte Termin ist meist kurz und dauert häufig etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten, wobei die eigentliche Bildgebung nur wenige Minuten in Anspruch nimmt. Im Normalfall können Sie direkt nach Abschluss der Untersuchung nach Hause gehen und Ihren gewohnten Tagesablauf fortsetzen.
Wie sollte ich mich vorbereiten?
Am Untersuchungstag sollten Sie auf Deodorant, Puder oder Cremes an der Brust oder in den Achselhöhlen verzichten, da sich Rückstände auf den Aufnahmen abzeichnen können. Zweiteilige Kleidung erleichtert das Freimachen des Oberkörpers, und Sie sollten dem Team bestehende Symptome an der Brust oder vorhandene Implantate vorab mitteilen.
Wann erhalte ich meine Ergebnisse?
Eine Fachärztin oder ein Facharzt für Radiologie beurteilt die Aufnahmen und übermittelt den Befundbericht an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt, üblicherweise innerhalb weniger Tage. Wenn ein Befund weiter abgeklärt werden muss, werden Sie möglicherweise für Zusatzaufnahmen oder eine Ultraschalluntersuchung erneut einbestellt; dies ist ein routinemäßiger Schritt und bedeutet keineswegs automatisch das Vorliegen einer Krebserkrankung.
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