Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)

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Digitale Subtraktionsangiographie (DSA) ist an 7 Krankenhäusern in 4 Städten im Voumed-Netzwerk verfügbar.

7 Krankenhäuser betreiben diese Technologie in 4 Ländern über das Voumed-Netzwerk; 6 davon sind JCI-akkreditiert.

So verifiziert Voumed die Leistungsdaten der Krankenhäuser

Die digitale Subtraktionsangiographie (DSA) ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das die Blutgefäße im gesamten Körper detailgenau darstellt. Ein dünner Katheter leitet ein Kontrastmittel in die Arterien, und eine spezielle Computerverarbeitung blendet das umgebende Knochen- und Weichteilgewebe aus, sodass sich ausschließlich die Gefäße scharf abzeichnen. Sie wird eingesetzt, um Gefäßprobleme wie Verengungen, Aneurysmen, Fehlbildungen und abnormale Gefäßverbindungen im Gehirn, Bauchraum, in der Haut und in den Gliedmaßen zu erkennen. Die DSA dient zudem als Grundlage für viele minimal-invasive Behandlungen: Fachärztinnen und Fachärzte können ein Gefäßproblem über eine winzige Eintrittsstelle in derselben Sitzung aufspüren und behandeln, ohne dass eine offene Operation erforderlich ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Subtraktion bedeutet, dass der Computer eine Aufnahme vor der Kontrastmittelgabe und eine weitere während des Durchflusses aufzeichnet und das erste Bild vom zweiten abzieht, sodass Knochen und Weichteile ausgeblendet werden und nur eine Gefäßkarte sichtbar bleibt.
  • Die Untersuchung klärt Fragen zu verengten oder verschlossenen Arterien, Aneurysmen, Gefäßknäueln und fehlerhaften Verbindungen zwischen Arterien und Venen im Gehirn, im Bauchraum, in den Nieren und in den Gliedmaßen, oft nachdem eine andere Untersuchung Unklarheiten hinterlassen hat.
  • Die Haut am Handgelenk oder in der Leiste wird betäubt, ein feiner, flexibler Katheter wird durch das Gefäß zur Zielregion vorgeschoben und Kontrastmittel während der Bildaufnahme verabreicht; da der Zugang bereits besteht, lässt sich eine Engstelle direkt mit einem kleinen Ballon aufdehnen oder ein Aneurysma verschließen.
  • Sie spüren eher einen kleinen Einstich und Druck als Schmerzen sowie ein kurzes Wärmegefühl beim Einströmen des Kontrastmittels; Sie bleiben wach und entspannt, wobei eine leichte Sedierung möglich ist, während eine rein diagnostische Untersuchung etwa dreißig Minuten bis eine Stunde dauert.
  • Allergien und die Nierenfunktion werden vorab überprüft, da das Verfahren nicht ohne Kontrastmittel auskommt; einige Stunden zuvor dürfen Sie nichts essen, und nach dem Eingriff benötigt die Punktionsstelle Ruhe und Überwachung, bevor Sie aufstehen.
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Auf einen Blick

Art des Verfahrens
kathetergestützte Gefäßbildgebung, dient auch zur Steuerung minimal-invasiver Behandlungen
Anwendungsbereiche
Darstellung von Arterien und Venen sowie Erkennung von Verengungen, Aneurysmen und Fehlbildungen
Hauptvorteil
außergewöhnlich scharfe Gefäßbilder, die eine gleichzeitige Behandlung in einer Sitzung ermöglichen
Kontrastmittel
ein Kontrastmittel wird über einen dünnen Katheter verabreicht
Einsatzorte
akkreditierte Zentren für interventionelle Radiologie und Bildgebung im Ausland

Was das Verfahren ist

Die DSA ist ein Röntgenverfahren in Echtzeit, das ganz auf die Blutgefäße ausgerichtet ist. Die Bezeichnung „Subtraktion“ bezieht sich auf eine gezielte Bildverarbeitung: Zunächst wird eine Aufnahme vor der Kontrastmittelgabe erstellt, anschließend eine weitere, während das Kontrastmittel durch die Gefäße fließt, woraufhin der Computer das erste Bild vom zweiten subtrahiert. Dadurch werden Knochen und Weichteilgewebe aus dem Bild entfernt, sodass eine klare, kontrastreiche Darstellung allein der Arterien oder Venen zurückbleibt. Dies ermöglicht eine der detailliertesten Formen der Gefäßdiagnostik, und da die Untersuchung über einen Katheter erfolgt, kann derselbe Zugang direkt für eine gezielte Behandlung genutzt werden.

Ablauf der Untersuchung

Der Eingriff findet in einem speziellen Untersuchungsraum für Bildgebung statt. Nach örtlicher Betäubung der Haut wird ein dünner, flexibler Katheter vorsichtig durch ein Blutgefäß, meist über das Handgelenk oder die Leiste, bis in die Zielregion vorgeschoben. Anschließend wird Kontrastmittel über den Katheter verabreicht, während Röntgenaufnahmen gemacht werden; die Subtraktionsverarbeitung erzeugt scharfe Bilder der Gefäße, während das Kontrastmittel hindurchfließt. Wird ein Problem festgestellt, kann die Fachärztin oder der Facharzt dieses oft im selben Eingriff behandeln, beispielsweise durch das Verschließen eines Aneurysmas zur Senkung des Blutungsrisikos oder das Wiedereröffnen eines verengten Gefäßes mit einem kleinen Ballon. Moderne Systeme halten die Strahlenbelastung so gering wie möglich.

Einsatzbereiche und Indikationen

Die DSA liefert ein genaues Bild davon, wie das Blut durch den Körper fließt und wo die Durchblutung gestört ist. Sie hilft bei der Beurteilung von verengten oder verstopften Arterien, Aneurysmen, auffälligen Gefäßknäueln sowie abnormalen Verbindungen zwischen Arterien und Venen im Gehirn, im Bauchraum, in den Nieren, in den Gliedmaßen und an weiteren Stellen. Sie ist sowohl für die Diagnostik wertvoll, wenn andere Untersuchungen bestätigt oder vertieft werden müssen, als auch für die Planung und Durchführung von Behandlungen. Patientinnen und Patienten, die auf ein Schlaganfallrisiko, Gefäßfehlbildungen oder Durchblutungsstörungen in den Gliedmaßen untersucht werden, profitieren häufig von dieser Methode, wobei das Vorgehen stets individuell angepasst wird.

Vorteile und was Sie erwartet

Die wesentlichen Stärken der DSA liegen in der hervorragenden Bildschärfe und der Möglichkeit, Diagnose und Behandlung in einer einzigen, minimal-invasiven Sitzung zu verbinden, wodurch in vielen Fällen eine größere Operation vermieden wird. Der Katheter wird über eine winzige Einstichstelle eingeführt, sodass kein großer Schnitt nötig ist. Der Bereich wird betäubt, und die Patientinnen und Patienten sind in der Regel wach, aber entspannt, gelegentlich begleitet von einer leichten Sedierung. Anschließend sind eine kurze Ruhephase und eine Überwachung der Einstichstelle erforderlich, und das Behandlungsteam gibt klare Hinweise zu körperlicher Aktivität und Erholung. Nach den meisten rein diagnostischen Untersuchungen ist eine rasche Rückkehr in den gewohnten Alltag möglich, während die Genesungszeit nach einer therapeutischen Behandlung vom jeweiligen Eingriff abhängt.

Häufig gestellte Fragen

Diese Antworten sind allgemeine Hinweise und können je nach Anbieter abweichen. Klären Sie die Einzelheiten mit dem Krankenhaus Ihrer Wahl.

Ist die DSA sicher und kommt dabei Strahlung zum Einsatz?

Die DSA nutzt Röntgenstrahlen und ist daher mit einer gewissen Strahlenbelastung verbunden; moderne Geräte halten die Dosis jedoch so gering wie möglich, und das Team empfiehlt das Verfahren nur bei eindeutigem Nutzen. Als kathetergestützter Eingriff birgt sie geringe Risiken, die Ihnen die Fachärztin oder der Facharzt vorab erläutert, und wird von einem erfahrenen Team unter kontrollierten Bedingungen und sorgfältiger Überwachung durchgeführt.

Ist der Eingriff schmerzhaft?

Die Einstichstelle für den Katheter wird örtlich betäubt, sodass Sie lediglich einen kleinen Piks und ein Druckgefühl spüren sollten. Das Vorschieben des Katheters durch die Blutgefäße verursacht in der Regel keine Schmerzen, und beim Einspritzen des Kontrastmittels kann ein kurzes Wärmegefühl auftreten, das schnell wieder abklingt. Bei auftretenden Beschwerden kann das Team jederzeit gegensteuern.

Sind Kontrastmittel oder eine Sedierung erforderlich?

Ein Kontrastmittel ist zwingend erforderlich, um die Gefäße sichtbar zu machen, und wird über den Katheter verabreicht. In der Regel sind Sie während der Untersuchung wach und entspannt; eine leichte Sedierung kann angeboten werden, damit Sie ruhig und beschwerdefrei liegen können. Das Team klärt im Vorfeld Allergien und die Nierenfunktion ab, um eine sichere Anwendung des Kontrastmittels zu gewährleisten.

Wie bereite ich mich auf die Untersuchung vor?

Möglicherweise werden Sie gebeten, einige Stunden vor dem Eingriff nichts zu essen und das Team über Medikamente, Allergien oder Nierenerkrankungen zu informieren. Genaue Anweisungen dazu, welche Medikamente vorübergehend pausiert werden müssen und wann Sie eintreffen sollten, erhalten Sie vorab, damit am Untersuchungstag alles vorbereitet ist.

Wie lange dauert die Untersuchung und wann liegen die Ergebnisse vor?

Eine rein diagnostische Untersuchung dauert meist etwa dreißig Minuten bis eine Stunde, während ein Eingriff mit gleichzeitiger Behandlung mehr Zeit in Anspruch nehmen kann. Die Fachärztin oder der Facharzt beurteilt die Bilder während und nach dem Verfahren, und die Befunde werden in der Regel zeitnah besprochen; zudem erhält Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt einen ausführlichen Bericht.

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