Gangtrainingsroboter (Kinder)
rehabilitation
Gangtrainingsroboter (Kinder) ist an 1 Krankenhaus in 1 Stadt im Voumed-Netzwerk verfügbar.
1 Krankenhaus betreibt diese Technologie in 1 Land über das Voumed-Netzwerk.
Ein Gangtrainingsroboter (Kinder) ist ein modernes Rehabilitationsgerät, das Kindern hilft, das Gehen sicher und präzise zu erlernen oder wiederzuerlernen. Er führt die Beine des Kindes wiederholt durch das physiologische Gangmuster. Dies unterstützt die Neuroplastizität, indem die Verbindungen zwischen Gehirn und Muskeln gestärkt und neue neuronale Bahnen angeregt werden. Da sich das kindliche Gehirn noch in der Entwicklung befindet, kann ein solch intensives, frühes Training für das motorische Lernen besonders wirksam sein. Das Kind wird in einem altersgerechten Haltegurt gesichert, der das Körpergewicht teilweise entlastet, während der Roboter die Beine bewegt und spielerische Bildschirmanwendungen das Kind während der gesamten Einheit motivieren und aktiv einbinden.
Das Wichtigste in Kürze
- Es handelt sich um einen Gangtrainer in Kindergröße mit gepolstertem Tragegurt und motorisierten Beinführungen über einem Laufband oder einer Gehfläche, angepasst an kleinere Körpermaße und mitwachsend eingestellt.
- Er ist Teil der Rehabilitation bei Zerebralparese, verzögerter Gehrentwicklung, Schädel-Hirn- oder Rückenmarksverletzungen sowie neuromuskulären Erkrankungen und wird in der Regel ab etwa vier Jahren eingesetzt, sobald einfache Anweisungen befolgt werden können.
- Die Beine durchlaufen das korrekte Schrittmuster wieder und wieder, damit das wachsende Gehirn die für das Gehen erforderlichen Vernetzungen aufbaut; ein Wiederholungsumfang, der manuell bei einem Kleinkind kaum erreichbar ist.
- Farbenfrohe Figuren auf dem Bildschirm reagieren auf die Aktionen des Kindes und belohnen präzise Schritte, weshalb die meisten Kinder die Einheit eher als Spiel denn als Behandlung erleben.
- Der Haltegurt schließt Stürze aus, während pädiatrisch geschultes Therapiepersonal die Unterstützung überwacht und anpasst, die Hilfe bei zunehmender Kraft reduziert wird und das Training in ein umfassenderes Programm mit begleitender Physiotherapie eingebettet ist.
Auf dieser Seite
Auf einen Blick
- Art
- Rehabilitationsgerät (pädiatrischer Gangtrainingsroboter mit Körpergewichtsentlastung)
- Verwendet für
- Unterstützung von Kindern beim Erlernen oder Wiedererlernen des Gehens
- Wichtigster Vorteil
- viele korrekte, spielerische Schritte, die das sich entwickelnde Nervensystem fördern
- Therapieeinheit
- therapeutisch überwachte Behandlung, motivierend gestaltet durch spielähnliches visuelles Feedback
- Einsatzort
- spezialisierte Rehabilitationszentren im Ausland
Was das Gerät ist
Das Gerät ist ein robotergestützter Gangtrainer in Kindergröße, der aus einem Laufband oder einer Gehfläche, einem Haltegurt und motorisierten Beinführungen besteht, die speziell für jüngere Körper dimensioniert und gepolstert sind. Der Gurt trägt sanft einen Teil des kindlichen Körpergewichts, sodass Schritte geübt werden können, ohne zu stürzen oder schnell zu ermüden. Die Beinführungen bewegen die Beine in einem gleichmäßigen, natürlichen Muster, das vom therapeutischen Fachpersonal hinsichtlich Größe, Geschwindigkeit und Unterstützungsgrad individuell eingestellt wird. Ein Bildschirm zeigt farbenfrohe Spiele und Figuren, die auf den Einsatz des Kindes reagieren und die Therapie in ein Spiel verwandeln. Sensoren erfassen jeden Schritt, sodass das Behandlungsteam die Fortschritte genau verfolgen und das Programm anpassen kann, während das Kind wächst und sich verbessert.
Wie es funktioniert
Kinder lernen Bewegungen durch Wiederholung, und der Roboter ermöglicht diese Wiederholungen zuverlässig und in hoher Zahl, was manuell bei einem kleinen Kind nur schwer zu erreichen ist. Er führt die Beine wieder und wieder durch das korrekte Schrittmuster und unterstützt das sich entwickelnde Gehirn dabei, die für das Gehen notwendigen neuronalen Verbindungen aufzubauen. Das Spiel auf dem Bildschirm motiviert das Kind zum Weitermachen: Wenn es korrekt auftritt oder drückt, belohnt das Spiel diese Bewegung, sodass das Kind aufmerksam bleibt und mehr übt. Mit zunehmender Kraft des Kindes reduziert das therapeutische Personal die Gewichtsentlastung und die robotergestützte Hilfe, damit das Kind mehr Eigenaktivität beim Gehen übernimmt. Eine Therapeutin oder ein Therapeut überwacht die gesamte Sitzung und sorgt für einen sicheren und ermutigenden Ablauf.
Wobei und wem das Training hilft
Der Roboter kommt bei Kindern zum Einsatz, deren Gehfähigkeit durch Erkrankungen oder Verletzungen des Gehirns, des Rückenmarks, der Nerven oder der Muskeln beeinträchtigt ist. Er ist häufig Bestandteil der Rehabilitation bei Zerebralparese, Entwicklungsverzögerungen beim Gehen, Schädel-Hirn-Traumata, Rückenmarksverletzungen und neuromuskulären Erkrankungen. Das Training eignet sich für Kinder, die intensive Übung benötigen, um ein Gangmuster aufzubauen oder wiederzuerlangen, und wird im Allgemeinen ab einem Alter von etwa vier Jahren eingesetzt, wenn das Kind einfachen Anweisungen folgen kann und sicher in das Gurtsystem passt. Eine Fachärztin oder ein Facharzt beurteilt jedes Kind individuell nach Diagnose, Körpergröße sowie Entwicklungsstand und entscheidet, ob das robotergestützte Gangtraining geeignet ist und wie die Therapieziele festgelegt werden.
Vorteile und was zu erwarten ist
Die wesentlichen Vorteile sind ein sicheres, intensives Training und eine hohe Motivation. Da der Gurt das Kind stützt und Stürze verhindert, können deutlich mehr korrekte Schritte ausgeführt werden, als es sonst möglich wäre, was die motorische Entwicklung in einer wichtigen Phase fördert. Das spielbasierte Feedback hält die Kinder bei der Sache, sodass sie mehr Therapiezeit aktiv nutzen, und ein früher Beginn kann einen wertvollen Entwicklungsvorteil bieten. Eltern bemerken im Verlauf der Einheiten meist sicherere Bewegungsabläufe und wachsendes Selbstvertrauen, während die aufgezeichneten Daten dem Team ermöglichen, Fortschritte objektiv darzustellen. Das Training erfolgt in einer strukturierten Behandlungsserie parallel zu weiteren Therapien, und die Ziele werden an den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes angepasst.
Häufig gestellte Fragen
Diese Antworten sind allgemeine Hinweise und können je nach Anbieter abweichen. Klären Sie die Einzelheiten mit dem Krankenhaus Ihrer Wahl.
Ist das Training für mein Kind sicher?
Ja. Das Kind wird in einem sicheren, gepolsterten Gurt gehalten, der Stürze verhindert. Die Beinbewegungen folgen einem schonenden und natürlichen Muster, und pädiatrisch geschultes Fachpersonal überwacht die gesamte Einheit und stellt die Unterstützung passend zu Größe und Fähigkeiten Ihres Kindes ein.
Wird mein Kind Angst haben oder sich langweilen?
Die meisten Kinder haben Freude daran, da die Übungen als bunte Spiele gestaltet sind. Dieses spielerische Element ist bewusst gewählt: Es hält die Motivation aufrecht und fördert die Übungsbereitschaft. Das therapeutische Team gestaltet die Einheit freundlich und ermutigend, sodass sie sich eher wie ein Spiel als wie eine Behandlung anfühlt.
Ab welchem Alter kann mein Kind beginnen?
Ein Alter von etwa vier Jahren ist der übliche Einstiegszeitpunkt, da Kinder ab diesem Entwicklungsstand einfache Anweisungen verstehen können und sicher in das Haltesystem passen. Eine Fachkraft untersucht Ihr Kind individuell und entscheidet, ob das Gerät zu diesem Zeitpunkt geeignet ist.
Bei welchen Erkrankungen wird das Gerät eingesetzt?
Es wird häufig bei Zerebralparese, entwicklungsbedingten Gehverzögerungen sowie nach Gehirn- oder Rückenmarksverletzungen und bei neuromuskulären Erkrankungen eingesetzt. Eine Fachärztin oder ein Facharzt prüft, ob das Verfahren zur spezifischen Diagnose und den Zielen Ihres Kindes passt.
Wie viele Einheiten wird mein Kind benötigen?
Das hängt von der Erkrankung, den Fähigkeiten und den individuellen Zielen Ihres Kindes ab. Der Aufbau eines Gangmusters erfordert wiederholtes Üben, weshalb das Training als geplante Behandlungsserie durchgeführt wird. Die erfassten Daten helfen dem Team dabei, den weiteren Verlauf festzulegen.
Kann das Training mit anderen Therapien kombiniert werden?
Ja. Das robotergestützte Gangtraining ist in der Regel ein Baustein eines umfassenderen Rehabilitationsprogramms, das auch Physiotherapie und weitere Übungen umfassen kann. Das Team stimmt alle Maßnahmen aufeinander ab, damit sich die verschiedenen Therapien gegenseitig ergänzen und die Gesamtentwicklung Ihres Kindes fördern.
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