Ganzkörper-Hautkrebsscreening (Muttermalkontrolle)
dermatology
Ganzkörper-Hautkrebsscreening (Muttermalkontrolle) ist an 1 Krankenhaus in 1 Stadt im Voumed-Netzwerk verfügbar.
1 Krankenhaus betreibt diese Technologie in 1 Land über das Voumed-Netzwerk.
Das Ganzkörper-Hautkrebsscreening (Muttermalkontrolle) ist ein Verfahren der digitalen Dermatoskopie zur Früherkennung von Hautkrebs, insbesondere des Melanoms. Anstatt Muttermale nur mit bloßem Auge zu untersuchen, nutzen Fachärzte hochauflösende Kameras und vergrößerte dermatoskopische Aufnahmen, um jedes Muttermal und jede Hautveränderung am Körper zu fotografieren und zu katalogisieren. Diese Bilder bilden einen Ausgangsbefund. Bei späteren Untersuchungen werden dieselben Bereiche erneut aufgenommen und verglichen, sodass selbst unauffällige neue oder sich verändernde Läsionen sichtbar werden. Eine verdächtige Veränderung frühzeitig zu erkennen, wenn ein Muttermal am besten behandelbar ist, stellt den wesentlichen Nutzen dieser schmerzlosen, nicht-invasiven Kontrolle dar.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Ganzkörper-Hautkrebsscreening (Muttermalkontrolle) kombiniert zwei Bildebenen: Ganzkörperaufnahmen zur Erfassung jedes Muttermals sowie Nahaufnahmen mittels Auflichtmikroskop mit polarisiertem Licht, die digital als Ausgangsbefund gespeichert werden.
- Die Untersuchung ist besonders wichtig für Personen mit vielen oder atypischen Muttermalen, heller, sonnenbrandanfälliger Haut, starker früherer Sonnenexposition oder Sonnenbränden, geschwächtem Immunsystem oder Melanomen in der Familie.
- Standardisierte Bilder werden von Kopf bis Fuß aufgenommen, und bei der Nachkontrolle vergleichen Fachpersonal und Software die neuen Aufnahmen mit dem Ausgangsbefund, um Muttermale mit veränderter Farbe, Begrenzung, Form oder Größe sowie neu aufgetretene Flecken zu markieren.
- Es erfolgen weder Injektionen noch Schnitte, das Dermatoskop liegt lediglich leicht auf der Haut auf und gewohnte Aktivitäten können sofort wieder aufgenommen werden, wobei die Dauer des Termins von der Anzahl der Muttermale abhängt.
- Die Methode überwacht Muttermale anstatt sie zu behandeln; auffällige Läsionen können zur Laboruntersuchung entfernt werden, wenngleich sich die meisten als harmlos erweisen, und jährliche Kontrollen sowie monatliche Selbstuntersuchungen und Sonnenschutz bleiben Teil des Plans.
Auf dieser Seite
Auf einen Blick
- Art des Verfahrens
- Digitale Dermatoskopie und fotografische Ganzkörperüberwachung von Muttermalen
- Anwendungsbereich
- Früherkennung und Überwachung von Melanomen und anderen Hautkrebsarten
- Hauptnutzen
- Erfassung zeitlicher Veränderungen zur frühzeitigen Erkennung verdächtiger Läsionen
- Behandlungsablauf
- Schmerzfreie, nicht-invasive Bildgebung ohne Nadeln oder Erholungszeit
- Einsatzbereich
- Abteilungen für Dermatologie in akkreditierten Zentren im Ausland
Was das Verfahren ist
Die Muttermalkartierung kombiniert zwei Ebenen der Bildgebung. Zunächst erfassen Übersichtsaufnahmen die genaue Lage jedes Muttermals auf der gesamten Hautoberfläche und erstellen so eine Körperkarte. Anschließend nimmt ein Dermatoskop, ein spezielles Vergrößerungsgerät mit polarisiertem Licht, detaillierte Nahaufnahmen einzelner Muttermale auf und macht Farb- sowie Strukturmuster sichtbar, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Alle Daten werden digital als Ausgangsbefund gespeichert. Ziel ist keine Behandlung am Untersuchungstag, sondern der Aufbau einer präzisen, vergleichbaren Dokumentation der Haut, damit Veränderungen als zentrales Warnzeichen für Hautkrebs bei zukünftigen Kontrollen zuverlässig erkannt werden können.
Wie die Untersuchung abläuft
Während des Termins entkleiden Sie sich, damit die gesamte Hautoberfläche fotografiert werden kann, und das System erstellt standardisierte Aufnahmen von Kopf bis Fuß. Relevante einzelne Muttermale werden anschließend im Detail mit dem Dermatoskop aufgenommen. Die Bilder werden gespeichert, und bei Folgeuntersuchungen vergleichen Software und ärztliches Personal die neuen Aufnahmen direkt mit dem Ausgangsbefund. Ein Muttermal, das sich in Größe, Form, Farbe oder Begrenzung verändert hat, oder eine neu aufgetretene Stelle wird zur genaueren Begutachtung markiert. Wenn eine Läsion verdächtig erscheint, kann das Fachpersonal eine einfache Entfernung und Laboruntersuchung empfehlen; die meisten Muttermale bestätigen sich jedoch als harmlos und werden weiterhin beobachtet.
Anwendungsbereiche und Zielgruppe
Die Untersuchung behandelt keine Muttermale, sondern überwacht sie. Sie ist besonders wertvoll für Personen mit erhöhtem Hautkrebsrisiko: Menschen mit vielen Muttermalen, atypischen oder unregelmäßigen Muttermalen, heller Haut, die schnell verbrennt, einer persönlichen oder familiären Vorgeschichte von Melanomen, erheblicher früherer Sonnenexposition oder Sonnenbränden sowie einem geschwächten Immunsystem. Sie bietet zudem jedem Sicherheit, der eine sorgfältige Kontrolle eines unklaren Muttermals wünscht. Durch die objektive Dokumentation werden unnötige Entfernungen harmloser Muttermale verringert und gleichzeitig sichergestellt, dass eine tatsächlich veränderte Läsion nicht übersehen wird.
Vorteile und was Sie erwartet
Die Untersuchung ist vollkommen schmerzfrei und nicht-invasiv, ohne Nadeln, Betäubung oder Erholungszeit; ein Termin umfasst lediglich die Bildaufnahme und nimmt je nach Anzahl der Muttermale meist eine überschaubare Zeit in Anspruch. Sie erhalten einen klaren Ausgangsbefund Ihrer Haut und bei Bedarf Empfehlungen, welche Muttermale beobachtet werden sollten. Für Personen mit höherem Risiko wird eine Wiederholung in regelmäßigen Abständen, häufig einmal jährlich, empfohlen, damit Veränderungen zuverlässig nachverfolgt werden können. Zwischen den Terminen bleiben monatliche Selbstuntersuchungen und konsequenter Sonnenschutz wichtig, da Früherkennung und Vorbeugung Hand in Hand gehen.
Häufig gestellte Fragen
Diese Antworten sind allgemeine Hinweise und können je nach Anbieter abweichen. Klären Sie die Einzelheiten mit dem Krankenhaus Ihrer Wahl.
Ist die Muttermalkontrolle schmerzhaft oder invasiv?
Nein. Es handelt sich um ein reines Fotografie- und Bildgebungsverfahren, daher gibt es keine Nadeln, keine Schnitte, keine Betäubung und keine Erholungsphase. Das Dermatoskop liegt lediglich leicht auf der Haut auf, um vergrößerte Aufnahmen zu machen, und Sie können unmittelbar danach Ihren normalen Aktivitäten nachgehen.
Wie oft sollte die Untersuchung durchgeführt werden?
Für Personen mit erhöhtem Risiko wird meist eine jährliche Untersuchung empfohlen, damit Veränderungen mit dem Ausgangsbefund verglichen werden können. Ihre Fachärzte für Dermatologie können jedoch basierend auf Ihrem individuellen Risiko und den Bildbefunden häufigere oder seltenere Intervalle vorschlagen.
Für wen ist das Verfahren sinnvoll?
Die Untersuchung ist am nützlichsten für Personen mit vielen oder atypischen Muttermalen, heller Haut, einer Vorgeschichte mit starker Sonnenexposition oder Sonnenbränden sowie einer persönlichen oder familiären Vorbelastung durch Melanome oder andere Hautkrebsarten. Auch jeder, der über ein bestimmtes Muttermal besorgt ist, profitiert von einer objektiven Überwachung.
Was geschieht, wenn ein Muttermal verdächtig aussieht?
Wenn ein Bild eine bedenkliche Veränderung oder eine neue Läsion zeigt, untersucht das medizinische Personal diese genauer und empfiehlt möglicherweise eine Entfernung zur Laboruntersuchung. Dies ist ein kleiner Eingriff, und die meisten auffälligen Muttermale erweisen sich als harmlos und bleiben unter Beobachtung.
Ersetzt das Verfahren Selbstuntersuchungen und Sonnenschutz?
Nein, es ergänzt diese Maßnahmen. Regelmäßige Selbstuntersuchungen zwischen den Terminen und konsequenter Sonnenschutz bleiben unerlässlich, da Schadensvermeidung und das frühzeitige Erkennen von Veränderungen gemeinsam einen verlässlichen Schutz vor Hautkrebs bieten.
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