PET-CT

imaging

PET-CT ist an 16 Krankenhäusern in 8 Städten im Voumed-Netzwerk verfügbar.

16 Krankenhäuser betreiben diese Technologie in 4 Ländern über das Voumed-Netzwerk; 11 davon sind JCI-akkreditiert.

So verifiziert Voumed die Leistungsdaten der Krankenhäuser

Die PET-CT ist ein modernes hybrides Bildgebungsverfahren, das die Positronenemissionstomographie mit der Computertomographie in einer einzigen Untersuchung verbindet und so die Stoffwechselaktivität sowie die anatomische Struktur des Körpers gleichzeitig darstellt. Im typischen PET-CT-Ablauf wird eine geringe Dosis eines schwach radioaktiven Radiopharmakons (Tracers), meist ein Glukose-Analogon, injiziert, das sich in besonders stoffwechselaktiven Zellen anreichert, wie es für viele Tumoren charakteristisch ist. Da sie krankhafte Veränderungen oft schon sichtbar macht, bevor sich die Form eines Organs verändert, gehört die PET-CT zu den wichtigsten Verfahren, um Krebserkrankungen zu erkennen, deren Ausbreitung zu bestimmen und das Ansprechen auf eine Therapie zu überprüfen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die PET-CT vereint zwei Scanner in einem Gerät: Der PET-Teil erfasst einen radioaktiven Tracer, der sich in aktivem Gewebe anreichert, der CT-Teil bildet die Anatomie im Querschnitt ab, und ihre Überlagerung zeigt sowohl die Stoffwechselaktivität als auch das zugehörige Organ oder den betroffenen Lymphknoten.
  • In der Onkologie lokalisiert sie einen Primärtumor, prüft Lymphknoten und entfernte Organe auf Metastasen, spürt Rezidive auf und beurteilt die Wirkung einer Chemo- oder Strahlentherapie, wobei weitere Einsatzbereiche bei der Durchblutung des Herzmuskels und bestimmten neurologischen Erkrankungen liegen.
  • Ein zuckerbasierter Tracer wird in eine Vene verabreicht, besonders aktive Zellen nehmen mehr davon auf und leuchten in den Aufnahmen auf, und nach einer etwa einstündigen Ruhephase bewegt sich die Liege langsam durch den Ring, während beide Datensätze erfasst werden.
  • Spürbar ist lediglich der Einstich der Nadel, die eigentliche Bildgebung ist schmerzlos und dauert üblicherweise etwa 30 bis 60 Minuten; meist ist eine mehrstündige Nüchternheit vorab erforderlich, und es schließt sich keine Erholungszeit an.
  • Der Tracer ist kurzlebig und wird überwiegend über den Urin ausgeschieden, was durch reichliches Wassertrinken beschleunigt wird, während ein Facharzt für Nuklearmedizin die Bilder auswertet und meist innerhalb weniger Tage einen Befundbericht an den behandelnden Arzt übermittelt.
Auf dieser Seite

Auf einen Blick

Art des Verfahrens
hybrides funktionelles und anatomisches Bildgebungsverfahren
Anwendungsbereiche
Krebsdiagnostik, Staging, Restaging und Beurteilung des Therapieansprechens
Hauptvorteil
zeigt Krankheitsaktivität und genaue Lokalisation in einem kombinierten Bild
Tracer
eine geringe Dosis eines kurzlebigen radioaktiven Tracers wird vorab injiziert
Einsatzort
akkreditierte nuklearmedizinische Zentren und Bildgebungszentren im Ausland

Was das Verfahren ist

Die PET-CT vereint zwei Untersuchungsgeräte in einem System. Der PET-Teil registriert die Signale eines radioaktiven Tracers, der sich in aktivem Gewebe anreichert, und macht so das biologische Verhalten von Zellen sichtbar, anstatt nur deren äußere Form zu zeigen. Der CT-Teil erstellt detaillierte Röntgen-Querschnittsbilder, welche die Anatomie des Körpers abbilden. Für sich allein beantwortet jede Untersuchung nur einen Teil der Fragestellung; miteinander verschmolzen zeigen sie ein leuchtendes Signal erhöhter Aktivität und ordnen dieses präzise dem jeweiligen Organ, Lymphknoten oder Gewebebereich zu. Diese kombinierte Ansicht erleichtert die Befundung und die Festlegung weiterer Behandlungsschritte erheblich.

Wie die Untersuchung abläuft

Vor der Untersuchung wird eine kleine Menge eines schwach radioaktiven Tracers in eine Vene injiziert, meist eine zuckerähnliche Substanz. Krebszellen und andere stoffwechselaktive Gewebe nehmen mehr von diesem Tracer auf als ruhendes Gewebe und heben sich dadurch auf den Bildern deutlich ab. Nach einer Ruhephase, in der sich die Substanz im Körper verteilt, liegt der Patient auf einer Liege, die sich langsam durch den ringförmigen Scanner bewegt, welcher die PET- und CT-Daten gemeinsam erfasst. Ein Computer führt beide Datensätze anschließend zu klaren dreidimensionalen Bildern zusammen. Die Untersuchung selbst ist schmerzfrei; Sie müssen lediglich ruhig liegen, während die Aufnahmen entstehen.

Was dargestellt wird und wem das Verfahren hilft

Die PET-CT kommt in der gesamten Onkologie zum Einsatz, um einen Primärtumor zu lokalisieren, das Krankheitsstadium durch die Suche nach Lymphknoten- oder Fernmetastasen zu bestimmen, Rückfälle nach einer Behandlung aufzuspüren und das Ansprechen auf eine Chemo- oder Strahlentherapie zu beurteilen. Sie weist aktive Krankheitsherde oft früher und präziser nach als rein anatomische Verfahren. Über die Onkologie hinaus gibt es ausgewählte Anwendungsbereiche in der Herz- und Hirndiagnostik, beispielsweise zur Beurteilung der Durchblutung des Herzmuskels oder bei bestimmten neurologischen Krankheitsbildern. Indem sie genau zeigt, wo eine Erkrankung aktiv ist, unterstützt sie das medizinische Team bei der Planung einer gezielten Behandlung.

Vorteile und was Sie erwartet

Die wesentliche Stärke der PET-CT liegt darin, dass sie Funktion und Anatomie in einem einzigen Untersuchungstermin kombiniert, ein vollständigeres Gesamtbild als Einzeluntersuchungen liefert und oft mehrere separate Tests überflüssig macht. Das radioaktive Arzneimittel (Tracer) wird in niedriger Dosis verabreicht und rasch über den Urin aus dem Körper ausgeschieden. Am Untersuchungstag werden Patienten meist gebeten, einige Stunden nüchtern zu bleiben und sich nach der Injektion ruhig zu verhalten, damit sich der Tracer gleichmäßig verteilt. Die Bildaufnahme dauert in der Regel etwa 30 bis 60 Minuten, eine Erholungsphase ist nicht erforderlich, und ein Facharzt wertet die Aufnahmen aus, um den Befundbericht für Ihren behandelnden Arzt zu erstellen.

Häufig gestellte Fragen

Diese Antworten sind allgemeine Hinweise und können je nach Anbieter abweichen. Klären Sie die Einzelheiten mit dem Krankenhaus Ihrer Wahl.

Ist die PET-CT sicher und wie hoch ist die Strahlenbelastung?

Die PET-CT ist mit einer geringen Strahlenbelastung verbunden, die sowohl vom Tracer als auch von der CT-Untersuchung ausgeht. Die Dosis wird jedoch so niedrig wie möglich gehalten und gilt angesichts des diagnostischen Nutzens als sicher. Der Tracer zerfällt schnell und wird rasch aus dem Körper ausgeschieden. Das Behandlungsteam wiegt den Nutzen einer präzisen Diagnose gegen die geringe Strahlenexposition ab, und reichliches Trinken von Wasser im Anschluss fördert die Ausscheidung des Tracers.

Muss ich mich vorbereiten oder vor der Untersuchung nüchtern sein?

In der Regel ja. Bei den meisten onkologischen Untersuchungen werden Sie gebeten, einige Stunden zuvor nichts zu essen, da eine vorherige Nahrungsaufnahme die Aufnahme des zuckerbasierten Tracers beeinflussen kann. Wasser dürfen Sie im Normalfall trinken. Zudem erhalten Sie genaue Anweisungen zur Einnahme Ihrer Medikamente, insbesondere wenn Sie an Diabetes leiden, damit der Blutzuckerspiegel am Untersuchungstag im optimalen Bereich liegt.

Sind die Injektion oder die Untersuchung schmerzhaft?

Nein. Spürbar ist lediglich ein kleiner Einstich bei der Injektion des Tracers in eine Vene, vergleichbar mit einer routinemäßigen Blutentnahme. Die eigentliche Untersuchung ist vollkommen schmerzfrei; Sie liegen währenddessen einfach ruhig auf der Untersuchungsliege, während diese langsam durch den Scanner fährt.

Wie lange dauert der gesamte Termin?

Die reine Bildaufnahme ist kurz, dennoch sollten Sie für den gesamten Termin mehr Zeit einplanen. Nach der Injektion folgt eine Ruhezeit von meist etwa einer Stunde, damit sich der Tracer im Körper verteilt. Die anschließende Bildgebung dauert in der Regel etwa 30 bis 60 Minuten.

Wann erhalte ich meine Ergebnisse?

Die Bilddaten werden von einem Facharzt für Nuklearmedizin eingehend analysiert, der einen schriftlichen Befundbericht für Ihren Arzt anfertigt. Dieser liegt üblicherweise innerhalb weniger Tage vor, woraufhin Ihr behandelnder Arzt Ihnen die Ergebnisse und deren Bedeutung für Ihre weitere Behandlung erläutert.

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