pH-Metrie (Refluxdiagnostik)

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pH-Metrie (Refluxdiagnostik) ist an 2 Krankenhäusern in 1 Stadt im Voumed-Netzwerk verfügbar.

2 Krankenhäuser betreiben diese Technologie in 1 Land über das Voumed-Netzwerk; 1 davon ist JCI-akkreditiert.

So verifiziert Voumed die Leistungsdaten der Krankenhäuser

Die pH-Metrie (Refluxdiagnostik) ist ein diagnostisches Verfahren, das eine Refluxkrankheit bestätigt, indem es über einen längeren Zeitraum direkt misst, wie viel Säure in die Speiseröhre gelangt. Sie ist besonders nützlich, wenn eine herkömmliche Magenspiegelung unauffällig ist, aber dennoch refluxartige Beschwerden bestehen, da sie den Säurekontakt erfasst, den eine einmalige Momentaufnahme übersehen würde. Bei einer gängigen modernen Methode wird während einer kurzen Magenspiegelung unter Sedierung eine winzige pH-Kapsel an der unteren Speiseröhre befestigt. Diese zeichnet den Säuregehalt über etwa 24 bis 48 Stunden auf, bevor sie sich von selbst ablöst und auf natürlichem Weg ausgeschieden wird. Das Ergebnis liefert ein objektives Bild davon, ob und wie oft Säure in die Speiseröhre aufsteigt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die pH-Metrie zeichnet den Säuregehalt in der Speiseröhre über ein bis zwei Tage hinweg auf, anstatt nur eine Momentaufnahme zu liefern, und zeigt der Fachkraft so, ob und wie oft tatsächlich Säure in die Speiseröhre gelangt.
  • Sie bewährt sich, wenn die Magenspiegelung unauffällig ist, die Beschwerden aber anhalten, wenn die Symptome ungewöhnlich sind, wenn Refluxmedikamente nicht ausreichend geholfen haben oder vor einer Refluxoperation, um nachzuweisen, dass Säure wirklich die Ursache ist.
  • Nach einer Nüchternphase von etwa sechs bis acht Stunden wird bei einer kurzen Magenspiegelung unter Sedierung eine kleine pH-Kapsel an der unteren Speiseröhre fixiert, die Messwerte drahtlos an ein kleines, mitgeführtes Aufnahmegerät sendet.
  • Essen, Bewegen und Schlafen laufen während der Messung wie gewohnt weiter, ein einfaches Tagebuch zu Mahlzeiten und Symptomen ermöglicht den genauen Abgleich mit den Messwerten, und es muss kein Schlauch durch die Nase getragen werden.
  • Das Einsetzen unter Sedierung ist komfortabel, manche Personen spüren vorübergehend ein leichtes Fremdkörpergefühl oder Missempfinden beim Schlucken, und die Kapsel löst sich nach etwa 24 bis 48 Stunden von selbst ab und verlässt den Körper auf natürlichem Weg ohne zweiten Eingriff.
Auf dieser Seite

Auf einen Blick

Art
Langzeit-Säuremessung zur Refluxdiagnostik
Verwendung
Bestätigung von Reflux bei unauffälliger Magenspiegelung sowie Beurteilung typischer und atypischer Refluxbeschwerden
Hauptvorteil
objektive, kontinuierliche Messung der Säurebelastung
Sedierung
kurze endoskopische Platzierung unter Sedierung; vorherige Nüchternheit erforderlich
Einsatzbereich
Abteilungen für Gastroenterologie in akkreditierten Zentren im Ausland

Was die Untersuchung ist

Die pH-Metrie ist eine Methode, um den Säuregehalt im Inneren der Speiseröhre über einen längeren Zeitraum zu messen, anstatt ihn nur einmalig zu beurteilen. Normalerweise schützt sich die Speiseröhre vor Magensäure; bei einer Refluxkrankheit fließt Säure jedoch nach oben zurück und reizt die Schleimhaut. Eine Standard-Magenspiegelung kann sichtbare Schäden zeigen, doch bei vielen Betroffenen sieht die Schleimhaut trotz quälender Beschwerden völlig unauffällig aus. Die pH-Metrie löst dieses Problem, indem sie die Säurewerte kontinuierlich über ein bis zwei Tage hinweg aufzeichnet. Bei der kapselbasierten Variante wird während einer kurzen Endoskopie ein kleiner Sensor an der Speiseröhrenwand befestigt, der die Messwerte drahtlos an ein tragbares Aufnahmegerät übermittelt und so ein detailliertes Protokoll der Säurebelastung in Verbindung mit Mahlzeiten, Körperhaltung und Symptomen erstellt.

Wie die Untersuchung abläuft

Nach einer Nüchternphase von üblicherweise etwa 6 bis 8 Stunden wird eine kurze Magenspiegelung unter Sedierung durchgeführt und die pH-Kapsel vorsichtig an der unteren Speiseröhre angebracht. Die Kapsel misst anschließend den Säuregehalt in ihrer Umgebung und überträgt die Werte an ein tragbares Aufnahmegerät, während Sie Ihren normalen Alltagsaktivitäten nachgehen, wie gewohnt essen und schlafen. Häufig werden Sie gebeten, Mahlzeiten und auftretende Symptome zu notieren, damit die Messwerte den jeweiligen Aktivitäten zugeordnet werden können. Die Daten werden über etwa 24 bis 48 Stunden aufgezeichnet, danach löst sich die Kapsel von selbst von der Wand und wird über den Magen-Darm-Trakt ausgeschieden. Die Fachkraft wertet das Protokoll anschließend aus, um festzustellen, wie viel Säure die Speiseröhre erreicht hat und ob dies mit den Symptomen übereinstimmt.

Wofür sie eingesetzt wird und wem sie hilft

Die pH-Metrie wird hauptsächlich eingesetzt, um einen sauren Reflux objektiv zu bestätigen oder auszuschließen. Sie ist besonders wertvoll, wenn eine Magenspiegelung unauffällig bleibt, die Beschwerden aber anhalten, wenn die Symptome untypisch oder schwer einzuordnen sind, wenn Refluxmedikamente nicht wie erwartet gewirkt haben oder vor einem refluxchirurgischen Eingriff, um sicherzugehen, dass Säure tatsächlich die Ursache ist. Sie kann Menschen mit klassischem Sodbrennen und saurem Aufstoßen ebenso helfen wie Personen mit weniger typischen Beschwerden, die mit Reflux zusammenhängen können. Da sie klare, zeitbezogene Nachweise statt einer Momentaufnahme liefert, hilft sie dem Behandlungsteam, die passende Therapie zu wählen, sei es durch Lebensstilanpassungen, Medikamente oder in ausgewählten Fällen durch eine Operation.

Vorteile und was Sie erwarten können

Der wesentliche Vorteil liegt im objektiven Nachweis: Statt auf Vermutungen angewiesen zu sein, erhält die Fachkraft eine reale Messung der Säurebelastung über ein bis zwei Tage, was die Diagnose und die Therapieentscheidungen deutlich zuverlässiger macht. Die Kapselversion wird in der Regel gut vertragen, ermöglicht normales Essen und alltägliche Aktivitäten während der Aufzeichnung und erspart das Tragen einer dünnen Nasensonde über die gesamte Messdauer. Die Platzierung dauert nicht lange und erfolgt unter Sedierung, sodass sie schmerzfrei und komfortabel ist. Manche Personen spüren danach für kurze Zeit ein leichtes Fremdkörpergefühl oder Missempfindungen beim Schlucken, die gewöhnlich rasch abklingen. Die Kapsel löst sich von selbst und wird natürlich ausgeschieden; das Behandlungsteam erklärt die Vorbereitung einschließlich der Nüchternheit und eventueller Anpassungen bei der Medikamenteneinnahme vorab ausführlich.

Häufig gestellte Fragen

Diese Antworten sind allgemeine Hinweise und können je nach Anbieter abweichen. Klären Sie die Einzelheiten mit dem Krankenhaus Ihrer Wahl.

Ist die Untersuchung schmerzhaft?

Die Kapsel wird während einer kurzen Magenspiegelung unter Sedierung platziert, sodass das Einsetzen selbst komfortabel und schmerzfrei verläuft. Danach bemerken manche Personen für kurze Zeit ein leichtes Fremdkörpergefühl oder leichte Beschwerden beim Schlucken, die in der Regel von allein abklingen.

Warum brauche ich die Untersuchung, wenn meine Magenspiegelung unauffällig war?

Eine unauffällige Magenspiegelung schließt Reflux nicht aus, da die Schleimhaut gesund aussehen kann, obwohl Säure Beschwerden verursacht. Die pH-Metrie misst die Säurebelastung über ein bis zwei Tage und kann so einen Reflux nachweisen, den eine einmalige Untersuchung übersehen würde.

Muss ich vor der Untersuchung nüchtern sein?

Ja. In der Regel werden Sie gebeten, etwa 6 bis 8 Stunden vor dem Eingriff nüchtern zu bleiben. Ihr Behandlungsteam wird Sie zudem darüber informieren, ob säurehemmende Medikamente in den Tagen vor dem Test pausiert werden müssen, da diese die Messergebnisse beeinflussen können.

Kann ich während der Aufzeichnung normal essen und mich bewegen?

Ja. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass Sie Ihre Mahlzeiten und gewohnten Alltagsaktivitäten fortsetzen können, während die Kapsel aufzeichnet. Meist führen Sie ein einfaches Tagebuch über Mahlzeiten und Symptome, damit die Werte abgeglichen werden können.

Was passiert anschließend mit der Kapsel?

Nach Abschluss der Aufzeichnung über etwa 24 bis 48 Stunden löst sich die kleine Kapsel von selbst von der Speiseröhrenwand und wird auf natürlichem Weg mit dem Stuhl ausgeschieden. Ein zweiter Eingriff zur Entfernung ist nicht erforderlich.

Wie helfen die Ergebnisse bei meiner weiteren Behandlung?

Die aufgezeichneten Daten zeigen, ob und wie oft Säure in die Speiseröhre gelangt und ob dies mit Ihren Beschwerden zusammenhängt. Diese objektiven Nachweise helfen der Fachkraft, die Behandlung individuell anzupassen, von Lebensstiländerungen und Medikamenten bis hin zu einem operativen Eingriff in ausgewählten Fällen.

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