Robotischer Chirurgieassistent ROSA

surgery

Robotischer Chirurgieassistent ROSA ist an 2 Krankenhäusern in 1 Stadt im Voumed-Netzwerk verfügbar.

2 Krankenhäuser betreiben diese Technologie in 1 Land über das Voumed-Netzwerk; 2 davon sind JCI-akkreditiert.

So verifiziert Voumed die Leistungsdaten der Krankenhäuser

Der Robotische Chirurgieassistent ROSA wird bei Kniegelenkersatz und Gehirnoperationen eingesetzt, um anspruchsvolle Eingriffe mit sehr hoher Genauigkeit zu planen und durchzuführen. Er kommt in zwei Hauptbereichen zur Anwendung: beim Gelenkersatz, wo er die Knochenpräparation und die Positionierung des Implantats leitet, und in der Gehirnchirurgie, wo er dabei hilft, präzise Zielpunkte tief im Gehirn zu erreichen. In beiden Bereichen wandelt das System die individuellen Schichtaufnahmen der Patientinnen und Patienten in ein detailliertes dreidimensionales Modell um, woraufhin ein ruhiger Roboterarm dem vom Operateur festgelegten Plan folgt. Die chirurgische Fachkraft behält dabei jederzeit die volle Kontrolle; ROSA erhöht die Präzision und Stabilität, anstatt eigenständig zu handeln.

Das Wichtigste in Kürze

  • ROSA ist ein vom Operateur gesteuertes Assistenzsystem, das Planungssoftware und eine Navigationskamera mit einem Roboterarm verbindet und niemals eigenständig handelt.
  • Die orthopädische Anwendung umfasst den Kniegelenkersatz bei Arthrose, entzündlichen Gelenkerkrankungen und bestimmten posttraumatischen Schäden, während die Neurochirurgie Biopsien und die Elektrodenplatzierung bei Epilepsie oder Bewegungsstörungen abdeckt.
  • Aus Ihren eigenen Bilddaten entsteht ein dreidimensionales Modell, der Plan wird zu Beginn an Ihre reale Anatomie angepasst, und der Roboterarm bewegt sich anschließend ausschließlich innerhalb der Grenzen, die die chirurgische Fachkraft vorgegeben hat.
  • Die Operation erfolgt unter Vollnarkose, und eine ruhigere Instrumentenführung mit geringerer Gewebebeeinträchtigung kann die Genesung erleichtern, wobei deren Dauer weiterhin von der Art des Eingriffs und Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand abhängt.
  • Das System unterstützt, statt Entscheidungen zu treffen, allgemeine Operationsrisiken bleiben bestehen, und ob das Verfahren für Sie geeignet ist, hängt von Ihrer Diagnose, Ihrer Anatomie und Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand ab.
Auf dieser Seite

Auf einen Blick

Art
vom Operateur gesteuertes Roboterassistenzsystem mit bildbasierter Planung
Anwendung
Kniegelenkersatz und stereotaktische Gehirnchirurgie
Hauptvorteil
millimetergenaue Präzision mit ruhigen, geplanten Bewegungen
Narkose
Vollnarkose
Einsatzbereich
akkreditierte chirurgische Zentren im Ausland

Was das System ist

ROSA kombiniert eine Planungssoftware, eine Navigationskamera und einen Roboterarm. Vor der Operation wird anhand der Bildgebung der Patientin oder des Patienten ein exaktes Modell des Gelenks oder des Gehirns erstellt, sodass die chirurgische Fachkraft jeden Schritt im Voraus planen kann: am Knie die Größe und Position des Implantats sowie die Knochenschnitte, im Gehirn den sichersten Zugangsweg und den exakten Zielpunkt in der Tiefe. Während des Eingriffs erfasst das Navigationssystem kontinuierlich die Position des Körpers, und der Roboterarm hält und führt die Instrumente präzise entlang des geplanten Pfades. Dies ist besonders wertvoll in Bereichen, in denen ein Millimeter entscheidend ist und eine klare, stabile Führung unverzichtbar bleibt.

Funktionsweise

Zu Beginn der Operation gleicht die chirurgische Fachkraft den Plan mit der realen Anatomie der Patientin oder des Patienten ab, sodass das Modell auf dem Bildschirm und der Körper exakt übereinstimmen. Beim Kniegelenkersatz führt ROSA die Schnitte und prüft die Beweglichkeit und Balance des Gelenks, damit das Implantat für ein natürliches Bewegungsgefühl positioniert wird. In der Gehirnchirurgie hält ROSA die Instrumente stabil entlang der präzise vorausgeplanten Bahn zu einem tief liegenden Ziel und unterstützt Verfahren wie Biopsien, die Elektrodenplatzierung und weitere stereotaktische Techniken. Der Roboterarm bewegt sich ausschließlich innerhalb der Grenzen, die der Operateur festlegt, und die chirurgische Fachkraft führt jeden Schritt selbst aus und bestätigt ihn.

Anwendungsbereiche und Indikationen

In der Orthopädie wird ROSA für den Kniegelenkersatz bei degenerativen Gelenkerkrankungen wie Arthrose, bei entzündlichen Gelenkleiden und bei bestimmten posttraumatischen Schäden eingesetzt. In der Neurochirurgie unterstützt das System stereotaktische Eingriffe, darunter Tumorbiopsien, die Platzierung von Elektroden bei Bewegungsstörungen oder Epilepsie sowie weitere Operationen, die einen punktgenauen Zugang zu tiefen Strukturen erfordern. Ob ROSA die geeignete Wahl ist, hängt von der Diagnose, der Anatomie und dem allgemeinen Gesundheitszustand ab, und die chirurgische Fachkraft entscheidet über das passendste Verfahren für den jeweiligen Einzelfall.

Vorteile und Ausblick

Durch die Planung auf Basis der individuellen Anatomie und die präzise Instrumentenführung kann ROSA die Genauigkeit und Gleichmäßigkeit verbessern. Dies ist beim Gelenkersatz mit einer guten Ausrichtung, Balance und langfristigen Funktion verbunden und in der Gehirnchirurgie mit dem sicheren Erreichen des Zielgebiets bei gleichzeitiger Schonung gesunden Gewebes. Höhere Präzision und ruhigere Bewegungen können zu weniger Gewebebeeinträchtigungen führen, was eine unkompliziertere Genesung begünstigen kann. Die Erholungszeiten hängen von der Art des Eingriffs und den individuellen Voraussetzungen ab, und das Behandlungsteam erstellt einen maßgeschneiderten Plan für Heilung, Rehabilitation und Nachsorge.

Häufig gestellte Fragen

Diese Antworten sind allgemeine Hinweise und können je nach Anbieter abweichen. Klären Sie die Einzelheiten mit dem Krankenhaus Ihrer Wahl.

Operiert ROSA selbständig an mir?

Nein. ROSA ist ein Assistenzsystem. Die chirurgische Fachkraft erstellt den Plan, steuert den Eingriff und führt jeden Schritt aus. Der Roboterarm folgt dem Plan des Operateurs lediglich mit präzisen, ruhigen Bewegungen und kann nicht eigenständig handeln.

Wofür wird ROSA eingesetzt?

Zwei Fachbereiche machen nahezu den gesamten Einsatz aus. Im Schädel führt das System Instrumente präzise an kleine, tief liegende Zielgebiete, wie es für Biopsien oder das Einsetzen von Elektroden erforderlich ist. Am Gelenk unterstützt es den Kniegelenkersatz, indem es die Bearbeitung des Knochens und die exakte Positionierung des Implantats leitet.

Ist eine Operation mit ROSA genauer?

Das System ist darauf ausgelegt, den Eingriff anhand eines aus Ihren eigenen Bilddaten erstellten Modells millimetergenau zu planen und zu führen. Diese Präzision kann bessere Ergebnisse unterstützen, wenngleich das Ergebnis auch von Ihrem individuellen Zustand und Ihrer Genesung abhängt.

Ist das Verfahren sicher?

Ja. Es handelt sich um eine etablierte Technologie, die innerhalb der vom Operateur gesetzten Grenzen arbeitet, wobei die chirurgische Fachkraft während des gesamten Eingriffs die Kontrolle behält. Wie bei jeder Operation bestehen allgemeine chirurgische Risiken, über die das Team vorab aufklärt.

Erhole ich mich schneller?

Eine höhere Präzision und ein schonenderer Umgang mit dem Gewebe können eine leichtere Erholung begünstigen, der genaue Zeitrahmen hängt jedoch von der Art des Eingriffs, Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand und Ihrer Rehabilitation ab.

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