SMILE-Pro-Laser
ophthalmology
SMILE-Pro-Laser ist an 2 Krankenhäusern in 1 Stadt im Voumed-Netzwerk verfügbar.
2 Krankenhäuser betreiben diese Technologie in 1 Land über das Voumed-Netzwerk; 1 davon ist JCI-akkreditiert.
Der SMILE-Pro-Laser ist eine weiterentwickelte, schnellere Variante des SMILE-Verfahrens (Small Incision Lenticule Extraction), einer modernen, minimalinvasiven Lasermethode zur Korrektur von Kurzsichtigkeit (Myopie) und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Im Gegensatz zu älteren flap-basierten Verfahren arbeitet die Methode durch eine winzige, nur wenige Millimeter breite Öffnung, ohne dass ein grosser Hornhautdeckel (Flap) erzeugt werden muss. Ein Femtosekundenlaser formt im Inneren der Hornhaut eine feine Gewebescheibe (Lentikel), die anschliessend durch diesen kleinen Schnitt entnommen wird. Dadurch wird die Hornhaut sanft umgeformt und die Sehkraft korrigiert. Ziel ist es, die Abhängigkeit von Brillen und Kontaktlinsen bei einer schnellen und schonenden Erholung zu verringern oder vollständig zu beheben.
Das Wichtigste in Kürze
- Es handelt sich um eine flapfreie Femtosekundenlaser-Korrektur, die die Hornhaut von innen heraus umformt, anstatt ihre Oberfläche anzuheben.
- Das Verfahren korrigiert Kurzsichtigkeit und Astigmatismus bei Erwachsenen mit stabilen Sehkorrekturwerten und eignet sich besonders für Personen, die zu trockenen Augen neigen, sportlich aktiv sind oder auf einen Hornhaut-Flap verzichten möchten.
- Nach der Gabe betäubender Augentropfen fixieren Sie ein Ziellicht, woraufhin der Laser ein dünnes Lentikel mit einer 2 bis 3 Millimeter kleinen Randöffnung präpariert, das anschliessend entnommen wird, um die Hornhautkrümmung zu verändern.
- Die Behandlung dauert pro Auge nur wenige Minuten und erfordert keine Nähte; viele Behandelte sehen bereits nach ein bis zwei Tagen deutlicher, und vorübergehende Trockenheit, Tränenfluss oder Lichtempfindlichkeit klingen rasch ab.
- Ihre Sehwerte, die Hornhautdicke und die allgemeine Augengesundheit entscheiden über die Eignung, und obwohl die Umformung selbst dauerhaft ist, altert das Auge weiter, sodass später dennoch eine Lesebrille erforderlich werden kann.
Auf dieser Seite
Auf einen Blick
- Art des Verfahrens
- Flapfreie, minimalinvasive Femtosekundenlaser-Korrektur
- Anwendungsbereich
- Kurzsichtigkeit und Astigmatismus
- Wichtigster Vorteil
- Winzige Schnittführung, Erhalt der Hornhautstabilität und schnelle Erholung
- Betäubung
- Ausschliesslich betäubende Augentropfen
- Einsatzbereich
- Akkreditierte Augenzentren im Ausland
Was das Verfahren ist
Der SMILE-Pro-Laser gehört zu den Lentikelextraktionsverfahren der refraktiven Chirurgie, bei denen die Hornhaut von innen heraus modelliert wird, anstatt einen Flap von ihrer Oberfläche abzuheben. Der Eingriff erfolgt mit einem einzelnen Femtosekundenlaser, der anhand der individuellen Sehwerte präzise ein feines Gewebescheibchen (Lentikel) im Hornhautgewebe formt. Da lediglich eine kleine Öffnung von meist etwa 2 bis 3 Millimetern gesetzt wird, bleiben die äussere Hornhautoberfläche und deren Stabilität weitgehend erhalten. Die Pro-Version zeichnet sich durch eine schnellere Laserabgabe und ein verfeinertes Eye-Tracking aus, was die reine Laserzeit verkürzt und eine gleichmässige, präzise Behandlung unterstützt.
Ablauf der Behandlung
Nachdem betäubende Tropfen in das Auge gegeben wurden, blickt die behandelte Person auf ein Fixierlicht, während der Femtosekundenlaser innerhalb weniger Sekunden das dünne Lentikel im Inneren der Hornhaut sowie einen kleinen Schnitt am Rand erzeugt. Anschliessend löst und entnimmt der Operateur das Lentikel vorsichtig durch diese minimale Öffnung. Durch die Entnahme dieses exakt geformten Gewebestücks verändert sich die Hornhautkrümmung, wodurch der Brechungsfehler korrigiert wird. Es entsteht kein Flap und es sind keine Nähte erforderlich; der kleine Schnitt heilt von selbst ab. Die gesamte Behandlung dauert pro Auge in der Regel nur wenige Minuten.
Anwendungsgebiete und Eignung
Der SMILE-Pro-Laser wird zur Korrektur von Kurzsichtigkeit und Astigmatismus bei Erwachsenen mit stabilen Sehkorrekturwerten eingesetzt, die ihre Abhängigkeit von Sehhilfen verringern möchten. Da die Hornhautoberfläche und die dort verlaufenden Nerven weitgehend geschont werden, eignet sich die Methode besonders für Personen, die zu Augentrockenheit neigen, sportlich sehr aktiv sind oder ein flapfreies Vorgehen bevorzugen. Die persönliche Eignung richtet sich nach Faktoren wie dem Ausmass der Fehlsichtigkeit, der Hornhautdicke und der allgemeinen Augengesundheit. Diese Aspekte werden in einer ausführlichen Voruntersuchung in der Augenheilkunde geprüft, woraufhin der Facharzt feststellt, ob dieses Verfahren optimal geeignet ist.
Vorteile und Heilungsverlauf
Zu den wesentlichen Vorzügen zählen der minimale Eingriff, der Erhalt der Hornhautstabilität sowie eine zügige und schmerzarme Erholung. Durch den winzigen Schnitt und den Verzicht auf einen Flap wird die Hornhautoberfläche kaum beeinträchtigt, was im Vergleich zu älteren Verfahren mit einem geringeren Risiko für trockene Augen einhergeht. Viele Patientinnen und Patienten bemerken bereits nach ein bis zwei Tagen eine schärfere Sicht. Leichte Trockenheit, Lichtempfindlichkeit oder Tränenfluss können kurzzeitig auftreten, klingen jedoch meist rasch wieder ab. Das medizinische Team stellt Augentropfen sowie Verhaltensempfehlungen bereit, während sich die endgültige Sehstärke in den darauffolgenden Wochen während des Heilungsprozesses festigt.
Häufig gestellte Fragen
Diese Antworten sind allgemeine Hinweise und können je nach Anbieter abweichen. Klären Sie die Einzelheiten mit dem Krankenhaus Ihrer Wahl.
Ist die Behandlung mit dem SMILE-Pro-Laser schmerzhaft?
Nein. Das Auge wird vorab mit Tropfen betäubt, sodass der eigentliche Eingriff nicht schmerzt; gelegentlich ist lediglich ein leichter Druck spürbar. In den ersten Stunden danach sind ein leichtes Brennen, Tränenfluss oder ein Fremdkörpergefühl normal, was sich jedoch rasch wieder legt.
Worin besteht der Unterschied zu LASIK?
Bei der LASIK wird ein dünner Hornhautdeckel (Flap) präpariert, hochgeklappt und anschliessend wieder zurückgelegt, während der SMILE-Pro-Laser ohne Flap durch eine minimale Öffnung arbeitet. Durch die Schonung der Hornhautoberfläche kann das Risiko für postoperative Trockenheit geringer sein. Da beide Methoden Fehlsichtigkeiten wirksam korrigieren, berät ein Facharzt dazu, welche Option für Ihre Augen am besten geeignet ist.
Warum wird kein Flap benötigt?
Anstatt einen Gewebedeckel einzuschneiden und umzuklappen, modelliert der Laser eine feine Gewebescheibe im Inneren der Hornhaut, die durch einen kleinen Zugang entfernt wird. Durch den Verzicht auf einen Flap bleibt mehr von der natürlichen Struktur und Festigkeit der Hornhaut intakt, was insbesondere für aktive Personen von Vorteil ist.
Wie schnell ist die Sicht nach dem Eingriff wieder klar?
Viele Behandelte stellen bereits innerhalb der ersten ein bis zwei Tage eine deutliche Sehverbesserung fest. In den darauffolgenden Tagen und Wochen schärft sich das Sehvermögen mit fortschreitender Heilung der Hornhaut weiter. Eine anfängliche leichte Unschärfe oder Lichtempfindlichkeit ist dabei völlig normal.
Ist das Korrekturergebnis dauerhaft?
Die Umformung der Hornhaut bleibt dauerhaft bestehen. Dennoch unterliegt das Auge weiterhin dem natürlichen Alterungsprozess, sodass im späteren Lebensalter allmähliche Veränderungen auftreten können, einschliesslich der typischen altersbedingten Notwendigkeit einer Lesebrille.
Bin ich für das Verfahren geeignet?
Die Eignung hängt von Ihrer Sehstärke, der Dicke Ihrer Hornhaut und Ihrer allgemeinen Augengesundheit ab, was im Rahmen einer eingehenden Voruntersuchung ermittelt wird. Ein Augenarzt prüft diese Ergebnisse sorgfältig, um festzustellen, ob der SMILE-Pro-Laser oder eine andere Behandlungsmethode für Sie den sichersten und wirksamsten Weg darstellt.
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