Tomosynthese-Mammographie (3D-Mammographie)

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Tomosynthese-Mammographie (3D-Mammographie) ist an 6 Krankenhäusern in 2 Städten im Voumed-Netzwerk verfügbar.

6 Krankenhäuser betreiben diese Technologie in 1 Land über das Voumed-Netzwerk; 6 davon sind JCI-akkreditiert.

So verifiziert Voumed die Leistungsdaten der Krankenhäuser

Die Tomosynthese-Mammographie (3D-Mammographie), oft auch als 3D-Mammographie bezeichnet, ist eine weiterentwickelte Form der digitalen Mammographie, die aus einer Reihe dünner Schichten ein dreidimensionales Bild der Brust aufbaut. Anstelle einer einzelnen flachen Aufnahme, in der überlagerndes Gewebe ein Problem verdecken oder vortäuschen kann, ermöglicht sie es der Radiologin oder dem Radiologen, die Brust Schicht für Schicht auf einem hochauflösenden Bildschirm zu durchmustern. Dadurch lassen sich kleine Läsionen und Tumoren leichter erkennen und echte Befunde besser von harmlosem überlagerndem Gewebe unterscheiden, was insbesondere für die Früherkennung und für Frauen mit dichtem Brustdrüsengewebe wertvoll ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Sie wird auch als 3D-Mammographie bezeichnet und bildet die Brust als Stapel dünner Schichten anstelle einer einzelnen flachen Aufnahme ab.
  • Die Schicht-für-Schicht-Beurteilung trennt echte Befunde von Gewebe, das lediglich darüberliegt.
  • Sie wird sowohl zur routinemässigen Früherkennung als auch zur Abklärung eines Knotens eingesetzt und bewährt sich besonders bei dichtem Brustdrüsengewebe.
  • Die Untersuchung ähnelt einer herkömmlichen Mammographie: wenige Sekunden Aufnahmezeit, kurzer Druck, danach direkte Rückkehr in den Alltag.
  • Die Strahlenbelastung bleibt gering, und eine Wiedereinbestellung für Zusatzaufnahmen oder einen Ultraschall ist ein routinemässiger Schritt und kein Grund zur Beunruhigung.
Auf dieser Seite

Auf einen Blick

Art des Verfahrens
dreidimensionale, niedrig dosierte Röntgenuntersuchung der Brust
Anwendungsbereiche
Früherkennung und Diagnostik von Brustkrebs, insbesondere bei dichtem Brustgewebe
Hauptvorteil
schichtweise 3D-Darstellung, die durch Überlagerungen verdeckte Läsionen sichtbar macht
Strahlenbelastung
geringe Röntgendosis, so niedrig wie möglich gehalten
Einsatzorte
akkreditierte Zentren für Brustdiagnostik und Früherkennung im Ausland

Was das Verfahren ist

Die Tomosynthese ist eine Weiterentwicklung der standardmässigen digitalen Mammographie. Bei einer konventionellen Mammographie wird die gesamte Dicke der Brust in einer einzigen flachen Aufnahme erfasst, wodurch übereinanderliegende Strukturen ineinander übergehen können. Bei der Tomosynthese werden stattdessen viele Niedrigdosis-Aufnahmen aus leicht unterschiedlichen Winkeln erstellt, während sich die Röntgenröhre in einem kurzen Bogen bewegt, woraus ein Computer einen Stapel feiner Schichten durch die Brust rekonstruiert. Die Radiologin oder der Radiologe kann diese Schichten anschliessend einzeln beurteilen und so durch überlagerndes Gewebe blicken. Häufig wird die Untersuchung mit einer digitalen Standardaufnahme kombiniert, sodass beide Ansichten zur Verfügung stehen.

Wie die Untersuchung abläuft

Die Untersuchung verläuft sehr ähnlich wie eine gewöhnliche Mammographie. Eine Brust nach der anderen wird auf einer Platte positioniert und vorsichtig komprimiert, während die Röntgenröhre in einem kleinen Bogen darüberfährt und über wenige Sekunden hinweg eine Reihe von Niedrigdosis-Aufnahmen anfertigt. Ein Computer rekonstruiert diese anschliessend zu vielen feinen Schichten, die zusammen ein dreidimensionales Bild der Brust ergeben. Die Radiologin oder der Radiologe durchblättert die Schichten auf einem hochauflösenden Monitor und untersucht das Gewebe in verschiedenen Tiefen. Der gesamte Vorgang ist schnell abgeschlossen, und die Kompression, auch wenn sie als straff empfunden werden kann, dauert nur kurze Zeit.

Was dargestellt wird und wem es hilft

Die Tomosynthese wird sowohl zur routinemässigen Früherkennung bei Personen ohne Symptome als auch zur Beurteilung eines Knotens oder anderer Veränderungen eingesetzt. Durch die Trennung überlagernder Schichten verbessert sie die Erkennung kleiner Karzinome und verringert das Risiko, dass normales Gewebe fälschlicherweise als auffällig eingestuft wird, was zu weniger unnötigen Nachuntersuchungen führen kann. Sie ist besonders hilfreich für Frauen mit dichtem Brustdrüsengewebe, bei denen eine flache Aufnahme schwieriger zu beurteilen sein kann, sowie für Personen mit familiärer Vorbelastung oder anderem erhöhtem Risiko. Wie bei jeder Brustbildgebung werden die Befunde im Gesamtkontext der jeweiligen Person interpretiert und können mit Ultraschall oder weiteren Untersuchungen kombiniert werden.

Vorteile und was Sie erwartet

Die wesentlichen Vorteile der Tomosynthese liegen in der klareren Erkennung kleiner oder früher Karzinome sowie in der höheren Sicherheit bei der Unterscheidung echter Befunde von Gewebeüberlagerungen, was erneute Vorstellungen reduzieren kann. Der Ablauf gleicht weitgehend einer Standard-Mammographie: Er ist kurz, verursacht durch die Kompression nur vorübergehende Missempfindungen, erfordert keine Erholungszeit und erlaubt die sofortige Rückkehr zu gewohnten Aktivitäten. Die Strahlendosis wird gering gehalten. Eine Radiologin oder ein Radiologe wertet die Schichtbilder aus und erstellt einen Befundbericht; falls Klärungsbedarf besteht, werden Sie möglicherweise zu ergänzenden Aufnahmen oder einer Ultraschalluntersuchung gebeten, was einen routinemässigen nächsten Schritt darstellt.

Häufig gestellte Fragen

Diese Antworten sind allgemeine Hinweise und können je nach Anbieter abweichen. Klären Sie die Einzelheiten mit dem Krankenhaus Ihrer Wahl.

Ist die 3D-Mammographie sicher und wie viel Strahlung wird dabei eingesetzt?

Es wird eine geringe Röntgendosis verwendet, die so niedrig wie möglich gehalten wird, während gleichzeitig detaillierte Bilder entstehen; der Nutzen einer genaueren Erkennung überwiegt diese geringe Strahlenexposition. Die Dosis ist mit einer herkömmlichen digitalen Mammographie vergleichbar und liegt deutlich innerhalb sicherer Grenzwerte, wobei moderne Systeme speziell darauf ausgelegt sind, die Belastung zu minimieren.

Wie unterscheidet sie sich von einer Standard-Mammographie?

Eine Standard-Mammographie erzeugt ein einzelnes flaches Bild der gesamten Brust, während die Tomosynthese einen Stapel dünner Schichten erstellt, die von der Radiologin oder dem Radiologen durchgeblättert werden können. Diese Schichtansicht erleichtert es, kleine Läsionen zu erkennen, die durch überlagerndes Gewebe verdeckt sind, und verhindert, dass normales Gewebe für einen auffälligen Befund gehalten wird, was insbesondere bei dichterem Brustgewebe von Vorteil ist.

Tut die Untersuchung weh?

Sie fühlt sich ähnlich an wie eine herkömmliche Mammographie. Die Brust wird kurzzeitig zwischen zwei Platten komprimiert, was sich eng oder unangenehm anfühlen kann, der Druck hält jedoch bei jeder Aufnahme nur kurze Zeit an. Die meisten Personen tolerieren die Untersuchung gut, und Sie können dem Team jederzeit mitteilen, wenn Sie Schmerzen verspüren.

Wie lange dauert die Untersuchung?

Der Termin ist in der Regel kurz und dauert meist etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten, wobei die eigentliche Bildaufnahme nur geringfügig länger dauert als bei einer Standard-Mammographie. Es ist keine Erholungszeit erforderlich, sodass Sie Ihren gewohnten Tagesablauf direkt im Anschluss fortsetzen können.

Wann erhalte ich meine Ergebnisse?

Eine Radiologin oder ein Radiologe beurteilt die Aufnahmen und übermittelt den Befundbericht an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt, meist innerhalb weniger Tage. Sollte ein Befund eine genauere Abklärung erfordern, werden Sie möglicherweise zu zusätzlichen Aufnahmen oder einer Ultraschalluntersuchung eingeladen, was ein regulärer Bestandteil des Prozesses ist und nicht zwangsläufig auf eine Krebserkrankung hinweist.

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