Ganzkörper-MRT
imaging
Ganzkörper-MRT ist an 9 Krankenhäusern in 1 Stadt im Voumed-Netzwerk verfügbar.
9 Krankenhäuser betreiben diese Technologie in 1 Land über das Voumed-Netzwerk; 7 davon sind JCI-akkreditiert.
Die Ganzkörper-MRT untersucht den gesamten Körper in einer einzigen Sitzung, vom Kopf hinab bis zu den Oberschenkeln und mitunter den Füßen, und liefert einen zusammenhängenden Satz detaillierter Bilder. Da sie mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen statt mit Röntgenstrahlen arbeitet, ist die Untersuchung unabhängig von der Ganzkörper-MRT-Dauer frei von ionisierender Strahlung. Indem sie viele Organe und Regionen auf einmal erfasst, bietet sie einen breiten Überblick, der Erkrankungen bereits in einem frühen Stadium erkennen kann. Dies macht sie sowohl zu einem wertvollen Instrument für Menschen, die eine gründliche Vorsorgeuntersuchung wünschen, als auch zu einer Methode, um Veränderungen zu beurteilen, die mehr als einen Teil des Körpers betreffen können.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Ganzkörper-MRT ist eine erweiterte Magnetresonanzuntersuchung, die den Organismus Region für Region abbildet, die Teilbereiche zu einem einzigen Bilddatensatz zusammenfügt und dabei auf Magnete und Radiowellen statt auf Röntgenstrahlung setzt.
- Sie eignet sich für Personen mit einem genetischen oder familiären Krebsrisiko, für jeden, der eine breite Vorsorgeuntersuchung wünscht, sowie für Patienten mit bestehender Diagnose, bei denen sie hilft, die Ausbreitung der Erkrankung zu beurteilen.
- Die Liege fährt schrittweise durch die Röhre und bildet Kopf und Hals, danach Brustkorb, Bauchraum, Becken sowie die Gliedmaßen ab, woraufhin eine Software diese Regionen zu einem Gesamtbild verbindet.
- Stellen Sie sich darauf ein, etwa 45 bis 60 Minuten oder länger ruhig auf einer gepolsterten Liege zu liegen, wobei Gehörschutz gegen die lauten Klopfgeräusche bereitgestellt wird und im Anschluss keine Erholungszeit erforderlich ist.
- Metallimplantate, elektronische Geräte und jedes Unbehagen in geschlossenen Räumen sollten dem Team vorab mitgeteilt werden, während nur ein Teil dieser Untersuchungen ein Kontrastmittel über eine kleine Vene erfordert.
Auf dieser Seite
Auf einen Blick
- Art
- umfassende diagnostische Bildgebung (ohne ionisierende Strahlung)
- Verwendet für
- Früherkennung von Krebs, Infektionen und anderen Erkrankungen sowie Vorsorge für Personen mit höherem genetischen oder familiären Risiko
- Hauptvorteil
- ein Ganzkörperüberblick in einer einzigen strahlenfreien Sitzung
- Kontrastmittel
- bei einigen Untersuchungen kann Kontrastmittel verwendet werden, viele Ganzkörperscans erfordern jedoch keines
- Einsatzbereich
- akkreditierte Bildgebungs- und Vorsorgezentren im Ausland
Was die Untersuchung ist
Die Ganzkörper-MRT ist eine erweiterte Magnetresonanzuntersuchung, die den Körper in mehreren zusammenhängenden Regionen erfasst und diese anschließend zu einem vollständigen Bilddatensatz vereint. Die untersuchte Person liegt auf einer beweglichen Liege, die durch den röhrenförmigen Scanner fährt, und das Gerät bildet einen Abschnitt nach dem anderen ab, bis der gesamte Körper abgedeckt ist. Da das Verfahren ohne Strahlung auskommt, eignet es sich gut für gründliche Check-ups sowie für wiederholte Anwendungen im Zeitverlauf und bietet Ärzten bei einem einzigen Termin einen weiten Überblick über zahlreiche Organe und Gewebe.
Funktionsweise
Wie jede Magnetresonanztomographie nutzt auch dieser Scan den Wasserstoff im Wasser des Körpers. Im Inneren des Scanners veranlassen ein starkes Magnetfeld und kurze Radiowellenimpulse den Körper zur Abgabe winziger Signale, die ein Computer in detaillierte Schnittbilder umrechnet. Bei einer Ganzkörperuntersuchung bewegt sich die Liege stufenweise durch das Gerät und erfasst Kopf und Hals, Brustkorb, Bauchraum, Becken sowie die Gliedmaßen, woraufhin der Computer diese Regionen zusammenfügt. Die untersuchte Person liegt ruhig und wird bei einigen Abschnitten möglicherweise gebeten, kurz den Atem anzuhalten; bei bestimmten Fragestellungen wird ein Kontrastmittel über eine kleine Vene verabreicht, um bestimmte Gewebe deutlicher hervorzuheben.
Was sie zeigt und wem sie hilft
Die Ganzkörper-MRT wird eingesetzt, um Krebs, Infektionen und andere Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, wenn sie möglicherweise einfacher zu behandeln sind. Sie ist wertvoll für Menschen mit einer familiären Vorbelastung oder einem genetischen Krebsrisiko, die von einer regelmäßigen, gründlichen Früherkennung ohne Strahlenbelastung profitieren können, sowie für Personen, die schlicht eine umfassende Kontrolle wünschen. Bei Menschen, bei denen bereits eine Krebserkrankung festgestellt wurde, hilft sie bei der Beurteilung der Krankheitsausbreitung im Rahmen des Stagings und unterstützt die spätere Verlaufskontrolle. Da sie den gesamten Körper auf einmal erfasst, kann sie Befunde aufdecken, die bei der Untersuchung einer einzelnen Region unbemerkt bleiben könnten.
Vorteile und Ablauf
Der wesentliche Vorteil einer Ganzkörper-MRT liegt in der diagnostischen Breite ohne Strahlenbelastung: Eine einzige strahlenfreie Sitzung kann zahlreiche Organe überblicken und Probleme frühzeitig aufdecken, was insbesondere bei wiederholten Vorsorgeuntersuchungen beruhigend ist. Die Untersuchung ist schmerzlos, dauert jedoch aufgrund der Abdeckung des gesamten Körpers länger als eine MRT einer einzelnen Region, häufig etwa 45 bis 60 Minuten oder mehr. Die untersuchte Person liegt auf einer bequemen Liege, muss für scharfe Bilder ruhig verharren und nimmt laute Klopf- und Schlaggeräusche wahr, für die ein Gehörschutz bereitgestellt wird. Nach der Untersuchung ist keine Erholungszeit notwendig. Ein Facharzt wertet den vollständigen Bilddatensatz aus und erstellt einen Befundbericht für den behandelnden Arzt.
Häufig gestellte Fragen
Diese Antworten sind allgemeine Hinweise und können je nach Anbieter abweichen. Klären Sie die Einzelheiten mit dem Krankenhaus Ihrer Wahl.
Ist eine Ganzkörper-MRT sicher und arbeitet sie mit Strahlung?
Ja, die Untersuchung ist sehr sicher und kommt vollkommen ohne ionisierende Strahlung aus. Sie nutzt ein starkes Magnetfeld und Radiowellen anstelle von Röntgenstrahlen, was ein wesentlicher Grund dafür ist, dass sie sich für gründliche und wiederholte Vorsorgeuntersuchungen eignet. Aufgrund des Magnetfelds werden Sie im Vorfeld nach vorhandenen Metallimplantaten oder elektronischen Geräten gefragt.
Wie lange dauert die Untersuchung?
Da der gesamte Körper erfasst wird, dauert die Untersuchung länger als eine MRT einer einzelnen Region, oft etwa 45 bis 60 Minuten oder mehr. Die genaue Zeitspanne hängt davon ab, wie viele Regionen im Detail untersucht werden und ob ein Kontrastmittel zum Einsatz kommt.
Werde ich mich eingeengt fühlen oder Platzangst bekommen?
Sie liegen über einen längeren Zeitraum als bei einer Standarduntersuchung in einer röhrenförmigen Öffnung, was manche Menschen als beengend empfinden. Der Scanner ist gut beleuchtet und belüftet, und das Personal bleibt durchgehend mit Ihnen in Kontakt. Sollten Ihnen enge Räume Sorgen bereiten, teilen Sie dies dem Team vorab mit, da es passende Hilfestellungen gibt.
Benötige ich für den Scan ein Kontrastmittel?
Viele Ganzkörperscans werden vollständig ohne Kontrastmittel durchgeführt. Bei einigen spezifischen Fragestellungen wird jedoch ein Kontrastmittel über eine kleine Vene verabreicht, um bestimmte Gewebestrukturen klarer abzubilden. Das Team teilt Ihnen vorab mit, ob ein Kontrastmitteleinsatz vorgesehen ist.
Warum ist das Gerät so laut?
Die klopfenden und schlagenden Geräusche entstehen durch das schnelle Ein- und Ausschalten der internen Komponenten des Scanners während des Bildaufbaus, was vollkommen normal ist. Sie erhalten Ohrstöpsel oder Kopfhörer und können während der Untersuchung meist problemlos mit dem Personal kommunizieren.
Wie bereite ich mich vor und wann liegen die Ergebnisse vor?
Für viele Scans ist kaum eine besondere Vorbereitung erforderlich, wenngleich Sie möglicherweise gebeten werden, einige Stunden vor der Untersuchung nüchtern zu bleiben, falls Kontrastmittel geplant ist. Sie legen alle metallischen Gegenstände ab und informieren das Team über vorhandene Implantate. Anschließend wertet ein Facharzt die gesamten Aufnahmen aus und übermittelt den Bericht an Ihren behandelnden Arzt, meist innerhalb weniger Tage.
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