Orthopädie und Unfallchirurgie

Orthopädie und Unfallchirurgie

München

Orthopädie und Unfallchirurgie in München wird an 1 Krankenhaus im Voumed-Netzwerk angeboten, mit 3 verwandten Behandlungen.

Die Orthopädie und Unfallchirurgie ist das Fachgebiet, das den Körper in Bewegung hält und sich um den gesamten Bewegungsapparat aus Knochen, Gelenken, Bändern, Sehnen, Muskeln sowie den zugehörigen Nerven kümmert. Sie behandelt abgenutzte und von Arthrose betroffene Gelenke, Sportverletzungen, Knochenbrüche und Verrenkungen, Wirbelsäulen- und Bandscheibenprobleme, Erkrankungen von Hand und Fuß sowie orthopädische Krankheitsbilder im Kindesalter. Das Ziel ist dabei stets dasselbe: Schmerzen zu lindern und eine sichere, vollständige Beweglichkeit wiederherzustellen, sei es durch Physiotherapie und kleinere Eingriffe oder durch größere Operationen wie einen Gelenkersatz. Patienten reisen für diese Versorgung häufig ins Ausland, da Eingriffe wie eine Hüft-TEP (künstliches Hüftgelenk), ein künstliches Kniegelenk (Knie-TEP) und eine Arthroskopie (Gelenkspiegelung) auf erfahrene Teams, moderne Implantate sowie eine strukturierte Rehabilitation angewiesen sind und sich eine geplante Operation so mit einer gezielten Genesung vor der Heimreise verbinden lässt.

Auf einen Blick

Schwerpunkte
Gelenkersatz, Sporttraumatologie und Arthroskopie, Handchirurgie, Kinderorthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Fuß- und Sprunggelenkchirurgie, Extremitätenverlängerung
Häufige Eingriffe
Knie- und Hüft-TEP, arthroskopische Knie- und Schulteroperationen, Band- und Meniskusrekonstruktion, Frakturversorgung, Bandscheiben- und Wirbelsäulenoperationen, Sehnenrekonstruktion
Häufige Reisegründe
erfahrene Operationsteams, moderne Implantate und Technologien, strukturierte Rehabilitation, kürzere Wartezeiten
Typischer Klinikaufenthalt
ambulant bei vielen arthroskopischen Eingriffen, 1 bis 4 Nächte bei Gelenkersatz und größeren Operationen
Anästhesie
Vollnarkose oder Regionalanästhesie (Spinalanästhesie) bei größeren Eingriffen, Lokalanästhesie oder Regionalanästhesie bei kleineren Eingriffen, gemeinsam mit den Patienten gewählt
Typischer erster Schritt
ein Beratungsgespräch mit Untersuchung und Bildgebung, um die Ursache der Schmerzen oder Bewegungseinschränkung vor jeder Behandlungsplanung genau zu verstehen
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Verfügbar in diesen Krankenhäusern

Behandlungen

Technologien und Ausstattung

EOS-3D-Skelettbildgebung

Die EOS-3D-Skelettbildgebung ist ein strahlungsarmes Röntgenverfahren, das die gesamte Wirbelsäule und die unteren Gliedmaßen in einem einzigen Durchgang erfasst, während Sie natürlich stehen und Ihr eigenes Körpergewicht tragen. Gleichzeitig werden zwei Aufnahmen angefertigt, eine von vorne und eine von der Seite, aus denen das System ein dreidimensionales Modell des Skeletts erstellt. Da die Aufnahme im Stehen erfolgt, zeigt sie das Skelett in seiner tatsächlichen, belasteten Haltung, was für die Beurteilung von Wirbelsäule und Beinen besonders wichtig ist. Ein wesentlicher Vorteil ist die sehr geringe Strahlendosis, die deutlich unter der des herkömmlichen digitalen Röntgens liegt, ergänzt durch einen speziellen Modus, der die Strahlenbelastung bei Kindern noch weiter reduziert.

O-Arm

Der O-Arm ist ein intraoperatives Bildgebungssystem, das sich in einem vollständigen Kreis um den Patienten dreht, um während des laufenden Eingriffs hochauflösende Schnittbilder in Echtzeit zu erstellen. Praktisch bringt er einen mobilen Scanner nach Art eines CT direkt in den Operationssaal, sodass die Operateure die exakte Lage von Knochen, Instrumenten und Implantaten im Moment des Einbringens sehen können, anstatt sich ausschließlich auf vor der Operation angefertigte Aufnahmen zu stützen. Er wird vor allem in der Wirbelsäulenchirurgie, der Chirurgie von Gehirn und Nerven sowie der orthopädischen Unfallchirurgie eingesetzt, wo er präzise Orientierung bei kritischen Schritten bietet und eine höhere Genauigkeit sowie Sicherheit unterstützt.

3-Tesla-MRT

Das 3-Tesla-MRT ist ein Hochfeld-Magnetresonanztomograph, der außergewöhnlich detaillierte Bilder aus dem Inneren des Körpers erzeugt. Die Bezeichnung „3 Tesla“ bezieht sich auf die Stärke des Magneten, die etwa doppelt so hoch ist wie bei einem Standard-MRT-Gerät. Diese zusätzliche Leistung ermöglicht schärfere, höher auflösende Aufnahmen, oft in kürzerer Zeit. Wie jede Magnetresonanztomographie nutzt das Verfahren ein starkes Magnetfeld und Radiowellen anstelle von Röntgenstrahlen, sodass keine ionisierende Strahlung entsteht. Es ist besonders wertvoll für die Untersuchung des Gehirns, des Nervensystems, der Gelenke und des Weichteilgewebes und unterstützt Ärzte dabei, Veränderungen zu erkennen und zu beurteilen, die auf anderen Aufnahmen schwer zu sehen sein können.

Roboterarm-assistierte orthopädische Chirurgie

Die roboterarm-assistierte orthopädische Chirurgie ist eine Technologie, die vor allem beim Knie- und Hüftgelenkersatz eingesetzt wird, um die Operation mit sehr hoher Genauigkeit zu planen und durchzuführen. Auf Basis der patienteneigenen CT-Aufnahmen wird ein detaillierter dreidimensionaler Plan erstellt. Während des Eingriffs führt ein Roboterarm die Instrumente der operierenden Fachkraft so, dass der Knochen präpariert und das Implantat exakt nach diesem Plan positioniert wird. Die Chirurgin oder der Chirurg hält und steuert das Instrument stets selbst; der Roboterarm sorgt für zusätzliche Stabilität und integrierte Begrenzungen, die das umliegende Gewebe schützen. Ziel ist ein gut sitzendes und ausbalanciertes Gelenk, was zu weniger Schmerzen und einer unkomplizierteren Genesung beitragen kann.

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