Medanta - The Medicity
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Überblick

Medanta - The Medicity in Gurugram nahe Neu-Delhi ist eines der groessten Krankenhaeuser der Maximalversorgung in Indien und wurde 2009 von dem Herzchirurgen Dr. Naresh Trehan gegruendet. Der Campus in Gurugram verfuegt ueber rund 1250 Betten und vereint Institute fuer Kardiologie, Onkologie, Neurowissenschaften, Magen-Darm- und Lebererkrankungen, Knochen- und Gelenkerkrankungen, Nierenerkrankungen und Urologie sowie Organtransplantation. Die Klinik ist von der Joint Commission International (JCI) sowie den indischen Organisationen NABH und NABL akkreditiert und anerkannt fuer Herz-, Leber-, Lungen- und Nierentransplantation, Knochenmarktransplantation, Roboterassistierte Chirurgie und moderne Radioonkologie.

Fachgebiete

Abteilungen

  • Herzmedizin
  • Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
  • Medizinische Onkologie
  • Radioonkologie
  • Chirurgische Onkologie
  • Brustgesundheit
  • Hämatologie und Knochenmarktransplantation
  • Neurowissenschaften
  • Neurochirurgie
  • Wirbelsäulenchirurgie
  • Gastroenterologie
  • Gastrointestinalchirurgie
  • Orthopädie und Endoprothetik
  • Urologie
  • Nephrologie
  • Organtransplantation
  • Lebertransplantation
  • Nierentransplantation
  • Pneumologie
  • Thoraxchirurgie
  • Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Pädiatrie
  • Neonatologie
  • Bariatrische Chirurgie
  • Allgemeinchirurgie
  • Roboterassistierte Chirurgie
  • Plastische und Rekonstruktive Chirurgie
  • Dermatologie
  • Endokrinologie und Diabetologie
  • Augenheilkunde
  • HNO
  • Zahnmedizin
  • Rheumatologie
  • Schlafmedizin
  • Prävention und Check-up

Behandlungen

Leistungen für internationale Patienten

  • Büro für internationale Patienten
  • Dolmetscher- und Übersetzungsdienste
  • Unterstützung bei Visum und Reise
  • Flughafentransfer
  • Unterstützung bei der Unterbringung

Technologien und Ausstattung

Varian Edge

Varian Edge ist eine moderne Radiochirurgie-Plattform, ein Hochpräzisionsgerät, das Tumoren mit stark bündelnden Strahlenfeldern von außerhalb des Körpers und ganz ohne Schnitt behandelt. Das System ist für die stereotaktische Radiochirurgie sowie die stereotaktische Körperstrahlentherapie ausgelegt, zwei Verfahren, die eine hohe Strahlendosis exakt an die Form des Zielgebiets anpassen und gleichzeitig das umliegende gesunde Gewebe schonen. Eine bildgestützte Führung und ein System zur Bewegungserfassung in Echtzeit verfolgen selbst kleinste Bewegungen von Patienten oder Tumoren und halten den Strahl im Submillimeterbereich exakt im Ziel. Die Behandlung ist schmerzfrei, erfordert bei Zielen im Gehirn keinen starren Kopfrahmen und wird in der Regel in wenigen kurzen ambulanten Sitzungen abgeschlossen. Das Team der Radioonkologie plant jeden Fall stets individuell.

Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)

Die digitale Subtraktionsangiographie (DSA) ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das die Blutgefäße im gesamten Körper detailgenau darstellt. Ein dünner Katheter leitet ein Kontrastmittel in die Arterien, und eine spezielle Computerverarbeitung blendet das umgebende Knochen- und Weichteilgewebe aus, sodass sich ausschließlich die Gefäße scharf abzeichnen. Sie wird eingesetzt, um Gefäßprobleme wie Verengungen, Aneurysmen, Fehlbildungen und abnormale Gefäßverbindungen im Gehirn, Bauchraum, in der Haut und in den Gliedmaßen zu erkennen. Die DSA dient zudem als Grundlage für viele minimal-invasive Behandlungen: Fachärztinnen und Fachärzte können ein Gefäßproblem über eine winzige Eintrittsstelle in derselben Sitzung aufspüren und behandeln, ohne dass eine offene Operation erforderlich ist.

CyberKnife M6

CyberKnife M6 ist ein Robotersystem für die stereotaktische Radiochirurgie und die stereotaktische Körperstrahlentherapie (SBRT). Trotz des Namens gibt es weder ein Messer noch Schnitte. Ein kompakter Linearbeschleuniger ist auf einem computergesteuerten Roboterarm angebracht und gibt viele dünne Strahlenbündel fokussierter Strahlung aus Hunderten von Winkeln ab. Die Strahlen treffen mit einer Genauigkeit im Submillimeterbereich auf den Tumor, sodass eine hohe Dosis das Ziel erreicht, während das umliegende gesunde Gewebe geschont wird. Eine bildgebende Überwachung während der Behandlung verfolgt den Tumor kontinuierlich, und eine Bewegungssynchronisation folgt Zielstrukturen, die sich mit der Atmung bewegen, wie etwa in der Lunge oder der Leber. Die Behandlung ist nicht-invasiv und schmerzfrei, erfordert keinen starren Kopfrahmen und erfolgt in der Regel ambulant in einer bis fünf Sitzungen. Die Entscheidung trifft das radioonkologische Team stets individuell.

TomoTherapy

TomoTherapy ist ein bildgeführtes Strahlentherapiesystem, das die Strahlung in einer kontinuierlichen Spirale abgibt, während der Behandlungsring wie bei einem CT-Scanner um den Patienten rotiert. Eine integrierte CT-Bildgebung ermöglicht es dem Team der Onkologie und Strahlentherapie, die genaue Position des Tumors vor jeder Sitzung zu überprüfen. Der Strahl wird dabei in viele kleine Strahlensegmente unterteilt, die die Dosis präzise auf das Zielgebiet auftragen. Dieser schichtweise Ansatz eignet sich gut für komplexe oder ungewöhnlich geformte Tumoren sowie für große oder langgestreckte Behandlungsbereiche, während benachbarte gesunde Organe besser geschützt bleiben.

TrueBeam STx

TrueBeam STx ist ein moderner Linearbeschleuniger, ein Gerät, das eine perkutane Strahlentherapie zur Krebsbehandlung mit sehr hoher Präzision verabreicht. Es passt hochenergetische Strahlenbündel exakt an die Größe und Form eines Tumors an und richtet sie aus vielen Winkeln auf das Zielgebiet, sodass eine starke Dosis den Tumor erreicht, während das umliegende gesunde Gewebe und benachbarte Organe so wenig wie möglich belastet werden. Da das System das Zielgebiet erfasst und Bewegungen wie die Atmung berücksichtigen kann, arbeitet es millimetergenau. Dadurch eignet es sich sowohl für die konventionelle, tägliche Strahlentherapie als auch für moderne, fokussierte Verfahren, die einen Tumor in nur wenigen Sitzungen behandeln. Die Behandlung ist nicht-invasiv und schmerzfrei, ohne dass Instrumente in den Körper eingeführt werden.

da-Vinci-Roboterchirurgie

Die da-Vinci-Roboterchirurgie ermöglicht es chirurgischen Fachkräften, komplexe Eingriffe über wenige kleine Schlüssellochschnitte anstelle eines großen Schnitts durchzuführen. An einer nahestehenden Konsole sitzend steuert der Operateur winzige, abwinkelbare Instrumente sowie eine vergrößernde, hochauflösende 3D-Kamera, während die Roboterarme jede Handbewegung in präzise, ruhige Bewegungen im Körperinneren übersetzen. Das System handelt zu keinem Zeitpunkt eigenständig: Die chirurgische Fachkraft behält stets die vollständige Kontrolle. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dieser minimalinvasive Ansatz häufig weniger Schmerzen, kleinere Narben, einen geringeren Blutverlust und eine schnellere Rückkehr in den gewohnten Alltag.

O-Arm

Der O-Arm ist ein intraoperatives Bildgebungssystem, das sich in einem vollständigen Kreis um den Patienten dreht, um während des laufenden Eingriffs hochauflösende Schnittbilder in Echtzeit zu erstellen. Praktisch bringt er einen mobilen Scanner nach Art eines CT direkt in den Operationssaal, sodass die Operateure die exakte Lage von Knochen, Instrumenten und Implantaten im Moment des Einbringens sehen können, anstatt sich ausschließlich auf vor der Operation angefertigte Aufnahmen zu stützen. Er wird vor allem in der Wirbelsäulenchirurgie, der Chirurgie von Gehirn und Nerven sowie der orthopädischen Unfallchirurgie eingesetzt, wo er präzise Orientierung bei kritischen Schritten bietet und eine höhere Genauigkeit sowie Sicherheit unterstützt.

3-Tesla-MRT

Das 3-Tesla-MRT ist ein Hochfeld-Magnetresonanztomograph, der außergewöhnlich detaillierte Bilder aus dem Inneren des Körpers erzeugt. Die Bezeichnung „3 Tesla“ bezieht sich auf die Stärke des Magneten, die etwa doppelt so hoch ist wie bei einem Standard-MRT-Gerät. Diese zusätzliche Leistung ermöglicht schärfere, höher auflösende Aufnahmen, oft in kürzerer Zeit. Wie jede Magnetresonanztomographie nutzt das Verfahren ein starkes Magnetfeld und Radiowellen anstelle von Röntgenstrahlen, sodass keine ionisierende Strahlung entsteht. Es ist besonders wertvoll für die Untersuchung des Gehirns, des Nervensystems, der Gelenke und des Weichteilgewebes und unterstützt Ärzte dabei, Veränderungen zu erkennen und zu beurteilen, die auf anderen Aufnahmen schwer zu sehen sein können.

Intraoperative MRT

Die intraoperative MRT, auch als OP-MRT bezeichnet, bringt die Leistungsfähigkeit der Magnetresonanztomographie direkt in den Operationssaal. Ein speziell entwickelter, in den Operationssaal integrierter Scanner ermöglicht es dem Operationsteam, detaillierte Bilder des Gehirns oder der Wirbelsäule aufzunehmen, während die Operation noch im Gange ist. So kann der Operateur den Fortschritt bereits während des Eingriffs überprüfen, anstatt auf eine spätere Untersuchung zu warten. Wie jede MRT nutzt sie ein Magnetfeld und Radiowellen anstelle von Röntgenstrahlen, sodass keine ionisierende Strahlung entsteht. Sie ist besonders wertvoll bei anspruchsvollen Tumoroperationen, bei denen die Beurteilung des Ergebnisses in Echtzeit das Resultat verbessern kann.

Standort

CH Baktawar Singh Road, Sector 38, Gurugram, Haryana 122001, India

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Akkreditierungen

  • JCI
  • NABH

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