
LASIK (Augenlasern)
Augenheilkunde
LASIK (Augenlasern) wird an 21 Krankenhäusern in 7 Städten im Voumed-Netzwerk angeboten.
21 Krankenhäuser bieten diese Behandlung in 4 Ländern über das Voumed-Netzwerk an; 16 davon sind JCI-akkreditiert.
LASIK (Augenlasern) ist ein schneller, bewährter refraktiver Eingriff, der die Hornhaut, das klare vordere Fenster des Auges, so umformt, dass das Licht scharf auf der Netzhaut gebündelt wird und die Abhängigkeit von Brille oder Kontaktlinsen verringert oder ganz aufgehoben wird. Das Verfahren behandelt Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung, und bei den meisten geeigneten Patientinnen und Patienten verbessert sich das alltägliche Sehvermögen deutlich und rasch. Da die Behandlung schmerzfrei ist, nur wenige Minuten pro Auge dauert und eine Rückkehr in den Alltag innerhalb weniger Tage ermöglicht, gehört sie zu den häufigsten Gründen für eine augenärztliche Behandlung im Ausland. Betroffene schätzen erfahrene refraktive Teams, moderne Laserplattformen und die Möglichkeit, eine vollständige Voruntersuchung und Behandlung im Rahmen einer einzigen kurzen Reise durchzuführen.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Augenlasern formt die Hornhaut mit einem kalten Excimer-Laser um, damit das Licht präzise auf der Netzhaut auftrifft; bei der LASIK wird dazu eine dünne Hornhautlamelle (Flap) angehoben, das Gewebe darunter behandelt und der Flap ohne Nähte wieder zurückgelegt.
- Die Methode eignet sich für Erwachsene ab etwa 18 Jahren mit leichter bis mäßiger Kurz- oder Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung, stabilen Dioptriewerten seit mindestens einem Jahr, gesunden Augen und realistischen Erwartungen.
- Betäubende Augentropfen ersetzen eine Narkose, sodass Sie während des gesamten Eingriffs wach bleiben; der Laser selbst arbeitet nur wenige Sekunden pro Auge, und die gesamte Behandlung beider Augen dauert etwa 10 bis 15 Minuten.
- Ein alltagstaugliches Sehvermögen stellt sich meist innerhalb eines Tages ein und schärft sich über Wochen weiter nach, sodass ein Aufenthalt von etwa 3 bis 5 Tagen vor Ort für Untersuchung, Laserbehandlung und die erste Nachkontrolle vor dem Rückflug ausreicht.
- Trockene Augen, Blendempfindlichkeit und Lichtkränze bei Nacht sind in der Anfangsphase normal und klingen ab; Unter- oder Überkorrekturen, Flap-Komplikationen oder Infektionen sind selten, und Kontaktlinsen werden vorab gegen eine Brille getauscht, um exakte Messergebnisse zu gewährleisten.
Auf dieser Seite
Auf einen Blick
- Betäubung
- nur betäubende Augentropfen, keine Vollnarkose
- Klinikaufenthalt
- ambulant, keine Übernachtung erforderlich
- Behandlungsdauer
- ca. 10 bis 15 Minuten für beide Augen
- Erholungszeit
- alltagstaugliche Sehkraft innerhalb von 24 Stunden; vollständige Stabilisierung über einige Wochen
- Flugfähigkeit
- in der Regel nach 3 bis 5 Tagen, nach der ersten Nachkontrolle
- Sichtbares Ergebnis
- deutliche Verbesserung innerhalb eines Tages, Stabilisierung über 1 bis 3 Monate
Was das Verfahren ist
LASIK (Augenlasern) gehört zur refraktiven Chirurgie, was bedeutet, dass die Brechkraft des Auges korrigiert wird, anstatt eine Augenerkrankung zu behandeln. Ein Brechungsfehler entsteht, wenn die Form des Auges verhindert, dass das Licht exakt auf der Netzhaut gebündelt wird, was zu unscharfem Sehen führt. Indem ein mikroskopisch dünner, präzise vermessener Teil des Hornhautgewebes mit einem kalten Excimer-Laser abgetragen wird, verändert die Chirurgin oder der Chirurg die Krümmung der Hornhaut so, dass der Brennpunkt wieder stimmt. Bei der LASIK, dem am häufigsten durchgeführten Verfahren, wird ein dünner Schutzdeckel (Flap) an der Oberfläche der Hornhaut präpariert, zur Seite geklappt und der Laser auf die darunterliegende Schicht angewendet, bevor der Flap vorsichtig zurückgelegt wird und sich nahtlos von selbst wieder anlegt. Das Ergebnis ist eine exakt auf die individuellen Werte angepasste Hornhautform, die scharfes Sehen ohne Sehhilfe ermöglicht.
Wann der Eingriff empfohlen wird
Das Augenlasern kommt für Personen infrage, die im Alltag, Beruf oder Sport weniger oder gar nicht mehr auf Brille oder Kontaktlinsen angewiesen sein möchten. Es eignet sich für geringe bis moderate Grade von Myopie (Kurzsichtigkeit), Hyperopie (Weitsichtigkeit) und Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) und liefert die verlässlichsten Ergebnisse, wenn die Refraktionswerte seit mindestens einem Jahr stabil sind. Das Verfahren dient nicht der Behandlung von Augenerkrankungen, und eine eingehende Voruntersuchung entscheidet darüber, ob die Augen dafür infrage kommen. Bei sehr hohen Dioptriewerten, einer ungewöhnlich dünnen oder unregelmäßigen Hornhaut, bestimmten Hornhauterkrankungen oder schwankenden Werten kann stattdessen ein linsenbasiertes Verfahren sinnvoller sein, worüber die behandelnde Augenärztin oder der Augenarzt ausführlich aufklärt. Das Ziel bleibt stets ein sicheres, dauerhaftes Ergebnis, anstatt jedes Auge nach demselben Schema zu behandeln.
Ablauf der Behandlung
Die Behandlung beginnt mit betäubenden Augentropfen, sodass das Auge schmerzunempfindlich ist und keine Narkose benötigt wird; die Patientin oder der Patient bleibt währenddessen wach und entspannt. Unter dem Begriff der Laserkorrektur stehen verschiedene Techniken zur Verfügung, und das Operationsteam wählt die Methode, die am besten zum jeweiligen Auge passt. Bei der flap-basierten LASIK wird mit einem Femtosekundenlaser oder einem feinen Mikrokeratom eine dünne Lamelle erzeugt, umgeklappt und die Hornhaut darunter mit dem Excimer-Laser modelliert, bevor der Flap zurückgelegt wird. Bei Oberflächenverfahren wie der PRK und der berührungslosen TransPRK wird die äußerste Zellschicht sanft entfernt oder direkt vom Laser abgetragen, was sich besonders für dünnere Hornhäute oder sportlich sehr aktive Personen anbietet. In jedem Fall dauert der eigentliche Lasereinsatz pro Auge nur wenige Sekunden und folgt exakt den in der Voruntersuchung erstellten Messdaten. Der gesamte Kliniktermin nimmt für beide Augen etwa 10 bis 15 Minuten in Anspruch, woraufhin vorübergehend eine Verbandskontaktlinse oder ein Augenschutz aufgesetzt werden kann, während sich die Oberfläche beruhigt.
Voraussetzungen und Vorbereitung
Geeignet sind volljährige Personen ab etwa 18 Jahren mit stabilen Refraktionswerten, gesunden Augen ohne gravierende Vorerkrankungen und realistischen Vorstellungen vom Behandlungsziel. Im Mittelpunkt der Vorbereitung steht eine detaillierte Voruntersuchung, bei der Form und Dicke der Hornhaut vermessen, die Sehstärke exakt bestimmt, der Tränenfilm analysiert und Ausschlusskriterien für eine Laserbehandlung geprüft werden. Kontaktlinsenträger werden in der Regel gebeten, im Vorfeld für einen festgelegten Zeitraum auf eine Brille umzusteigen, da Kontaktlinsen die Hornhautform vorübergehend verändern und die Messergebnisse verfälschen können. Für Reisende aus dem Ausland können Vorbefunde und Brillenwerte bereits vor der Anreise geprüft werden; die verbindlichen Messungen und die Festlegung des Verfahrens erfolgen jedoch direkt vor Ort, da die Sicherheit des Eingriffs von diesen exakten Messdaten abhängt.
Heilungsverlauf und Planung der Behandlung im Ausland
Die meisten Patientinnen und Patienten bemerken bereits nach wenigen Stunden eine Verbesserung und haben innerhalb eines Tages wieder eine alltagstaugliche Sehkraft, auch wenn sich die Augen in den ersten ein bis zwei Tagen trocken, kratzend oder lichtempfindlich anfühlen können, besonders nach Oberflächenverfahren. Das Sehvermögen schärft und stabilisiert sich in den folgenden Wochen zunehmend, wobei befeuchtende Augentropfen den Heilungsprozess unterstützen und für ein angenehmes Gefühl sorgen. Für eine Behandlung im Ausland empfiehlt sich ein Aufenthalt von etwa 3 bis 5 Tagen am Zielort, damit die Voruntersuchung, die Laserbehandlung und die erste Nachkontrolle vor der Freigabe für den Flug in Ruhe stattfinden können. Das Fliegen ist nach Bestätigung eines regulären Heilungsverlaufs unproblematisch, wenngleich die trockene Kabinenluft die regelmäßige Nutzung von Augentropfen ratsam macht. Nach der Heimreise kann die Betreuung per Fernkonsultation fortgeführt werden; internationale Zentren stellen zudem Dolmetscher und Betreuungspersonen bereit, um Verständigungsschwierigkeiten auszuschließen.
Risiken, Sicherheit und Ergebnisse
Wird das Augenlasern nach sorgfältiger Voruntersuchung von einem erfahrenen refraktiven Chirurgen durchgeführt, gehört es zu den sichersten und erfolgreichsten Wahleingriffen der modernen Medizin, auch wenn keine Operation vollkommen frei von Risiken ist. Häufige anfängliche Begleiterscheinungen wie trockene Augen, Blendempfindlichkeit, Lichtkränze um Lichtquellen bei Dunkelheit und leichte Sehschwankungen sind normal und klingen mit der Heilung der Hornhaut meist wieder ab. Seltenere Komplikationen wie eine Unter- oder Überkorrektur, die durch eine kleine Nachbehandlung optimiert werden kann, Flap-Komplikationen bei der LASIK oder Infektionen lassen sich durch eine strenge Patientenauswahl und sorgfältige Nachsorge minimieren. Die überwiegende Mehrheit der geeigneten Patientinnen und Patienten erreicht eine klare Sicht, die eine Brille für die Ferne überflüssig macht oder deren Notwendigkeit stark reduziert, wobei das Ergebnis langfristig stabil bleibt. Die Wahl qualifizierter Fachärzte, eine lückenlose Voruntersuchung und die genaue Einhaltung des Tropf- und Nachsorgeplans sind der Schlüssel zu einer sicheren Behandlung und einem dauerhaften Resultat.
Häufig gestellte Fragen
Diese Antworten sind allgemeine Hinweise und können je nach Anbieter abweichen. Klären Sie die Einzelheiten mit dem Krankenhaus Ihrer Wahl.
Ist das Augenlasern schmerzhaft?
Nein. Durch betäubende Augentropfen verläuft der Eingriff selbst schmerzfrei, und die meisten Menschen spüren lediglich einen leichten Druck. Für ein bis zwei Tage nach der Behandlung können die Augen tränen, brennen oder sich wie von einem Fremdkörper gereizt anfühlen, insbesondere bei Oberflächenverfahren; dies lässt sich jedoch mit den verordneten Augentropfen gut lindern.
Wie viele Tage sollte ich für den Auslandsaufenthalt einplanen?
Die meisten Patientinnen und Patienten planen etwa 3 bis 5 Tage in der Zielstadt ein. Dieser Zeitraum reicht für die ausführliche Voruntersuchung, die Laserbehandlung und die erste Nachkontrolle aus, bei der die ärztliche Freigabe für den Heimflug erteilt wird.
Wann kann ich nach der Operation nach Hause fliegen?
In der Regel nach wenigen Tagen, sobald bei der ersten Nachkontrolle bestätigt wurde, dass der Heilungsverlauf planmäßig verläuft. Da die Luft in Flugzeugkabinen trocken ist, empfiehlt es sich, befeuchtende Augentropfen im Handgepäck mitzuführen und während des Fluges regelmäßig anzuwenden.
Wie schnell kann ich wieder scharf sehen?
Die meisten Menschen bemerken bereits innerhalb weniger Stunden eine deutliche Verbesserung und verfügen am nächsten Tag über eine funktionelle Sehkraft. Das Sehen schärft sich in den darauffolgenden Wochen weiter nach und stabilisiert sich im Allgemeinen innerhalb von ein bis drei Monaten.
Brauche ich danach noch eine Brille?
Für die Fernsicht benötigt die große Mehrheit der geeigneten Personen keine Brille mehr oder nur noch in Ausnahmefällen. Eine Lesebrille kann im höheren Alter dennoch erforderlich werden, da es sich dabei um eine natürliche, altersbedingte Veränderung der Augenlinse handelt, die durch das Augenlasern nicht verhindert wird.
Ist es sicher, die Behandlung im Rahmen einer einzigen Reise durchzuführen?
Ja. Die Voruntersuchung, der Eingriff und die erste Nachkontrolle finden kompakt während eines kurzen Aufenthalts statt, weshalb so viele Menschen dafür anreisen. Die entscheidenden Spezialmessungen werden direkt vor Ort vorgenommen, um die Behandlung sicher und präzise zu halten.
Können sich die Dioptriewerte nach der Behandlung wieder verschlechtern?
Bei sorgfältiger Patientenauswahl und vor dem Eingriff stabilen Werten ist die Korrektur auf Dauer angelegt. Bei einem kleinen Teil der Behandelten kann später eine feine Nachkorrektur sinnvoll sein; zudem können natürliche Alterungsprozesse des Auges die Sehkraft im Nahbereich im Laufe der Jahre verändern.
Wie erfolgt die Nachsorge nach meiner Rückkehr nach Hause?
Sie erhalten einen schriftlichen Nachsorge- und Tropfplan und bleiben mit dem Behandlungsteam per Nachricht oder Videosprechstunde in Kontakt. Routinemäßige Kontrollen können in der Regel bei einer Augenärztin oder einem Augenarzt an Ihrem Wohnort durchgeführt werden, und bei Bedarf steht Ihnen weiterhin eine sprachliche Unterstützung zur Seite.
Wie funktioniert das Augenlasern?
Das Verfahren formt die Hornhaut, das klare vordere Fenster des Auges, so um, dass einfallendes Licht wieder exakt auf der Netzhaut gebündelt wird. Ein kalter Excimer-Laser trägt anhand der individuellen Messdaten eine hauchdünne Schicht Hornhautgewebe ab und korrigiert so die Brechung. Bei der LASIK-Methode wird zunächst ein feiner Flap an der Hornhautoberfläche präpariert und angehoben, das darunterliegende Gewebe gelasert und der Flap anschließend wieder zurückgelegt, wo er von selbst ohne Nähte haftet. Betäubungstropfen machen das Auge schmerzfrei, und der Lasereinsatz selbst dauert nur wenige Sekunden pro Auge.
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