

Mediclinic City Hospital
dubai
- Fachgebiete
- 28
- Abteilungen
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Unterlagen hochladenÜberblick
Das Mediclinic City Hospital ist ein Privatkrankenhaus mit 280 Betten in Dubai Healthcare City und gehört zum Netzwerk Mediclinic Middle East. Neben einer umfangreichen Ambulanz verfügt es über 27 Betten für Neugeborene, 27 Intensivbetten, sechs Operationssäle, drei tagesklinische Operationseinheiten, einen Kaiserschnitt-OP, zwei Herzkatheterlabore, Endoskopie-Einheiten, ein eigenes Labor vor Ort, eine Notaufnahme, Geburts- und Wochenbettstationen, eine 24-Stunden-Apotheke sowie eine Radiologieabteilung. Eigene Fachbereiche decken Onkologie, Brusterkrankungen, Herz- und Thoraxchirurgie, neonatologische und pädiatrische Intensivmedizin sowie Schlaganfallmedizin ab. Die Stroke Unit ist von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft zertifiziert, das Krankenhaus besitzt die Zertifizierung der ASA/AHA als Comprehensive Stroke Center und sein Programm für das akute Koronarsyndrom ist durch die Joint Commission International zertifiziert. Der 2016 eröffnete Nordflügel beherbergt das Comprehensive Cancer Centre sowie eine tageschirurgische Station, Endoskopie-Einheiten, eine erweiterte Dialysestation, rehabilitative Physiotherapie, Versorgungsangebote für Orthotik und Prothetik sowie ein Referenzlabor. Das Transplantationszentrum führt Nierentransplantationen von Lebendspendern sowie von verstorbenen Spendern durch; 2016 erfolgte hier die erste Nierentransplantation in Dubai und 2018 der erste roboterassistierte Eingriff für ein Künstliches Kniegelenk (Knie-TEP) im Nahen Osten. Zur technischen Ausstattung gehören PET-CT, SPECT-CT, 3T-MRT, Digitale Mammographie, ein digitales Knochendichtemessgerät und ein digitales Katheterlabor, während im chirurgischen Bereich das vierarmige Robotersystem da Vinci Xi HD genutzt wird. Das Krankenhaus ist von der Joint Commission International akkreditiert.
Fachgebiete
Abteilungen
- Kardiologie
- Herz-Thorax-Chirurgie
- Umfassendes Krebszentrum
- Nuklearmedizin
- Hämatologie
- Brustzentrum
- Neurologie
- Neurochirurgie
- Stroke Unit
- Wirbelsäulenchirurgie
- Orthopädie
- Sport- und Bewegungsmedizin
- Roboterassistierte Chirurgie
- Allgemeinchirurgie
- Hernienchirurgie
- Gastrointestinalchirurgie
- Gastroenterologie
- Leberambulanz
- Bariatrische Chirurgie
- Programm zur Adipositasbehandlung
- Urologie
- Nierengesundheit
- Transplantationszentrum
- Gynäkologie und Geburtshilfe
- Fetalmedizin
- Fertilitätsmedizin
- Pädiatrie
- Neonatologische Intensivstation
- Pädiatrische Intensivstation
- Augenheilkunde
- Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
- Dermatologie
- Endokrinologie und Diabetologie
- Zahnmedizin
- Kieferorthopädie
- Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
- Pneumologie und Atemwegserkrankungen
- Rheumatologie
- Physiotherapie und Rehabilitation
- Orthopädietechnik und Prothetik
- Schmerzmedizin
Behandlungen
Allgemeinchirurgie
Bariatrische Chirurgie (Adipositaschirurgie)
Gastroenterologie
Gynäkologie und Geburtshilfe
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO)
Kardiologie und Herzchirurgie
Organtransplantation
Orthopädie und Unfallchirurgie
Physikalische und Rehabilitative Medizin
Plastische und Ästhetische Chirurgie
Reproduktionsmedizin (IVF und Kinderwunschmedizin)
Urologie
Zahn-, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Leistungen für internationale Patienten
- Grenzüberschreitende telemedizinische Konsultationen
- Empfangs- und Begleitdienst am Flughafen
- Hotelreservierungen für Kurz- und Langzeitaufenthalte
- Sprach- und Übersetzungsdienste
- Unterstützung beim Einreisevisum für die Vereinigten Arabischen Emirate
- Flughafentransfer und Chauffeurservice
Technologien und Ausstattung
Endobronchialer Ultraschall (EBUS)
Der Endobronchiale Ultraschall (EBUS) ist ein minimal-invasives Verfahren, das eine Bronchoskopie mit Ultraschall kombiniert, um die Atemwege sowie das umliegende Gewebe und die Lymphknoten zu untersuchen. Ein dünnes, flexibles Bronchoskop mit einer Kamera und einer kleinen Ultraschallsonde wird durch den Mund in die Atemwege eingeführt. Dort erzeugt die Sonde Echtzeitbilder von Strukturen direkt hinter der Atemwegswand, wie etwa Lymphknoten und Raumforderungen, die mit einer Kamera allein nicht sichtbar sind. Unter dieser kontinuierlichen Ultraschallkontrolle können in derselben Sitzung mit einer feinen Nadel Proben für das Labor entnommen werden, ganz ohne chirurgischen Schnitt.
PET-CT
Die PET-CT ist ein modernes hybrides Bildgebungsverfahren, das die Positronenemissionstomographie mit der Computertomographie in einer einzigen Untersuchung verbindet und so die Stoffwechselaktivität sowie die anatomische Struktur des Körpers gleichzeitig darstellt. Im typischen PET-CT-Ablauf wird eine geringe Dosis eines schwach radioaktiven Radiopharmakons (Tracers), meist ein Glukose-Analogon, injiziert, das sich in besonders stoffwechselaktiven Zellen anreichert, wie es für viele Tumoren charakteristisch ist. Da sie krankhafte Veränderungen oft schon sichtbar macht, bevor sich die Form eines Organs verändert, gehört die PET-CT zu den wichtigsten Verfahren, um Krebserkrankungen zu erkennen, deren Ausbreitung zu bestimmen und das Ansprechen auf eine Therapie zu überprüfen.
FibroScan
Der FibroScan der Leber ist ein nicht-invasives, ultraschallbasiertes Gerät, das die Steifigkeit des Organs misst, was den Grad der Vernarbung oder Fibrose widerspiegelt, und gleichzeitig den Fettgehalt der Leber abschätzt. Er bietet eine schnelle, schmerzfreie Alternative zu einer Leberbiopsie, ganz ohne Schnitt oder Nadel, und beurteilt einen größeren Bereich des Organs als eine winzige Gewebeprobe. Während Sie liegen, wird einfach eine Sonde auf die Haut über der Leber aufgesetzt, und ein numerisches Ergebnis liegt innerhalb weniger Minuten vor. Das Verfahren wird vielfach eingesetzt, um Lebererkrankungen zu erkennen, zu verfolgen und die Behandlung zu steuern und zu überwachen.
SPECT-CT
Die SPECT-CT ist ein nuklearmedizinisches Bildgebungsverfahren, das die Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie mit der Computertomographie in einem Gerät vereint und sowohl die Funktion eines Organs als auch dessen anatomische Struktur in einer einzigen Untersuchung erfasst. Ein niedrig dosiertes Radiopharmakon wird injiziert und reichert sich im Zielgewebe an, wo eine rotierende Gammakamera dreidimensionale Funktionsbilder erzeugt, während die CT-Untersuchung die genaue Lage im Körper bestimmt. Indem sie nicht nur die Form einer Struktur zeigt, sondern auch, wie aktiv sie ist, hilft die SPECT-CT Ärztinnen und Ärzten dabei, Erkrankungen zu erkennen, ihren genauen Sitz zu bestimmen und Behandlungen mit größerer Sicherheit zu planen.
Brachytherapie
Die Brachytherapie, zu deren Formen auch die LDR-Brachytherapie gehört, ist eine Art der internen Strahlentherapie, bei der eine Strahlenquelle direkt im Körper am oder neben dem Tumor platziert wird, anstatt von außen auf ihn gerichtet zu werden. Da sich die Quelle so nah am Zielbereich befindet, kann sie eine hohe, sehr gezielte Dosis abgeben, während die Strahlung über eine kurze Distanz steil abfällt und das umliegende gesunde Gewebe schont. Moderne Systeme automatisieren diesen Ablauf sicher: Dünne Röhrchen werden zum Tumor geführt, die Quelle bewegt sich entlang eines präzisen Plans hindurch und wird am Ende wieder herausgezogen, sodass keine Strahlung im Körper zurückbleibt.
Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)
Die digitale Subtraktionsangiographie (DSA) ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das die Blutgefäße im gesamten Körper detailgenau darstellt. Ein dünner Katheter leitet ein Kontrastmittel in die Arterien, und eine spezielle Computerverarbeitung blendet das umgebende Knochen- und Weichteilgewebe aus, sodass sich ausschließlich die Gefäße scharf abzeichnen. Sie wird eingesetzt, um Gefäßprobleme wie Verengungen, Aneurysmen, Fehlbildungen und abnormale Gefäßverbindungen im Gehirn, Bauchraum, in der Haut und in den Gliedmaßen zu erkennen. Die DSA dient zudem als Grundlage für viele minimal-invasive Behandlungen: Fachärztinnen und Fachärzte können ein Gefäßproblem über eine winzige Eintrittsstelle in derselben Sitzung aufspüren und behandeln, ohne dass eine offene Operation erforderlich ist.
ESWT (extrakorporale Stoßwellentherapie)
Die ESWT (extrakorporale Stoßwellentherapie) ist ein nicht-operatives, medikamentenfreies Behandlungsverfahren, bei dem außerhalb des Körpers erzeugte hochenergetische Schallwellen auf schmerzendes oder schlecht heilendes Gewebe gerichtet werden. Die Wellen durchdringen die Haut schadlos und konzentrieren sich auf das Zielgebiet, wo sie körpereigene Reparaturprozesse anregen. Die ESWT wird vor allem bei langwierigen Sehnen-, Gelenk- und Weichteilbeschwerden eingesetzt, die auf Schonung, Medikamente oder herkömmliche Physiotherapie nicht ausreichend angesprochen haben. Die Sitzungen sind kurz, erfolgen ambulant in der Praxis ohne Betäubung, und die meisten Patientinnen und Patienten können danach direkt ihren gewohnten Tagesablauf fortsetzen. Das Verfahren wird in der Regel als Teil eines Rehabilitationsplans und nicht isoliert angewendet.
ECMO
ECMO, die Abkürzung für extrakorporale Membranoxygenierung, ist ein hochentwickeltes Verfahren zur Lebenserhaltung, das die Funktion von Herz, Lunge oder beiden Organen übernimmt, wenn diese zu schwer erkrankt sind, um den Körper ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Dabei wird Blut über einen Schlauch aus dem Körper geleitet, durch ein Gerät geführt, das wie eine gesunde Lunge Sauerstoff zuführt und Kohlendioxid entfernt, und anschliessend erwärmt in den Körper zurückgeführt. Indem die ECMO diese lebenswichtige Aufgabe übernimmt, verschafft sie schwer geschädigten Organen die Möglichkeit, sich zu erholen, oder sie hält Betroffene am Leben, während das Behandlungsteam die Grunderkrankung behandelt oder weitere Massnahmen vorbereitet. Das Verfahren wird ausschliesslich auf der Intensivstation bei schwersten, jedoch potenziell rückbildungsfähigen Notfällen von Herz und Lunge eingesetzt und rund um die Uhr von einem spezialisierten Team betreut. Da die ECMO ein hohes Mass an Fachwissen und Ressourcen erfordert, steht sie nur in wenigen spezialisierten Zentren zur Verfügung.
da-Vinci-Roboterchirurgie
Die da-Vinci-Roboterchirurgie ermöglicht es chirurgischen Fachkräften, komplexe Eingriffe über wenige kleine Schlüssellochschnitte anstelle eines großen Schnitts durchzuführen. An einer nahestehenden Konsole sitzend steuert der Operateur winzige, abwinkelbare Instrumente sowie eine vergrößernde, hochauflösende 3D-Kamera, während die Roboterarme jede Handbewegung in präzise, ruhige Bewegungen im Körperinneren übersetzen. Das System handelt zu keinem Zeitpunkt eigenständig: Die chirurgische Fachkraft behält stets die vollständige Kontrolle. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dieser minimalinvasive Ansatz häufig weniger Schmerzen, kleinere Narben, einen geringeren Blutverlust und eine schnellere Rückkehr in den gewohnten Alltag.
O-Arm
Der O-Arm ist ein intraoperatives Bildgebungssystem, das sich in einem vollständigen Kreis um den Patienten dreht, um während des laufenden Eingriffs hochauflösende Schnittbilder in Echtzeit zu erstellen. Praktisch bringt er einen mobilen Scanner nach Art eines CT direkt in den Operationssaal, sodass die Operateure die exakte Lage von Knochen, Instrumenten und Implantaten im Moment des Einbringens sehen können, anstatt sich ausschließlich auf vor der Operation angefertigte Aufnahmen zu stützen. Er wird vor allem in der Wirbelsäulenchirurgie, der Chirurgie von Gehirn und Nerven sowie der orthopädischen Unfallchirurgie eingesetzt, wo er präzise Orientierung bei kritischen Schritten bietet und eine höhere Genauigkeit sowie Sicherheit unterstützt.
3-Tesla-MRT
Das 3-Tesla-MRT ist ein Hochfeld-Magnetresonanztomograph, der außergewöhnlich detaillierte Bilder aus dem Inneren des Körpers erzeugt. Die Bezeichnung „3 Tesla“ bezieht sich auf die Stärke des Magneten, die etwa doppelt so hoch ist wie bei einem Standard-MRT-Gerät. Diese zusätzliche Leistung ermöglicht schärfere, höher auflösende Aufnahmen, oft in kürzerer Zeit. Wie jede Magnetresonanztomographie nutzt das Verfahren ein starkes Magnetfeld und Radiowellen anstelle von Röntgenstrahlen, sodass keine ionisierende Strahlung entsteht. Es ist besonders wertvoll für die Untersuchung des Gehirns, des Nervensystems, der Gelenke und des Weichteilgewebes und unterstützt Ärzte dabei, Veränderungen zu erkennen und zu beurteilen, die auf anderen Aufnahmen schwer zu sehen sein können.
Herz-MRT
Ein Herz-MRT ist eine nicht-invasive bildgebende Untersuchungsmethode, die außergewöhnlich detaillierte Bilder des Herzens und der angrenzenden großen Blutgefäße erzeugt. Sie nutzt ein starkes Magnetfeld und Radiowellen anstelle von Röntgenstrahlen, sodass keine ionisierende Strahlung entsteht. Anders als viele andere kardiologische Verfahren zeigt sie nicht nur die Form und Bewegung des Herzens, sondern auch den Zustand des Herzmuskels selbst bis auf Gewebeebene. Dies macht die Untersuchung zu einem wirkungsvollen Instrument für die Diagnostik sowie Behandlungsplanung verschiedenster Herzkrankheiten und zeigt genau auf, bei welchen Beschwerden ein Herz-MRT wann sinnvoll ist.
Digitale Mammographie
Die digitale Mammographie ist ein Niedrigdosis-Röntgenverfahren zur Früherkennung und Feststellung von Brustkrebs im Frühstadium. Sie erstellt hochauflösende digitale Aufnahmen der Brust, die von einer Radiologin oder einem Radiologen am Bildschirm beurteilt und nachbearbeitet werden können, wodurch kleine Knoten, Gewebeveränderungen und winzige Kalkablagerungen sichtbar werden, die weder tastbar noch bei anderen Untersuchungen erkennbar sind. Da sie Veränderungen lange vor dem Auftreten von Symptomen aufdecken kann, bildet sie die Grundlage der Brustkrebs-Früherkennung und zählt zu den wirksamsten Methoden, um die Erkrankung im bestmöglich behandelbaren Stadium zu erkennen.
Tomosynthese-Mammographie (3D-Mammographie)
Die Tomosynthese-Mammographie (3D-Mammographie), oft auch als 3D-Mammographie bezeichnet, ist eine weiterentwickelte Form der digitalen Mammographie, die aus einer Reihe dünner Schichten ein dreidimensionales Bild der Brust aufbaut. Anstelle einer einzelnen flachen Aufnahme, in der überlagerndes Gewebe ein Problem verdecken oder vortäuschen kann, ermöglicht sie es der Radiologin oder dem Radiologen, die Brust Schicht für Schicht auf einem hochauflösenden Bildschirm zu durchmustern. Dadurch lassen sich kleine Läsionen und Tumoren leichter erkennen und echte Befunde besser von harmlosem überlagerndem Gewebe unterscheiden, was insbesondere für die Früherkennung und für Frauen mit dichtem Brustdrüsengewebe wertvoll ist.
Endosonographie (EUS)
Die Endosonographie (EUS) kombiniert Endoskopie und Ultraschall in einem einzigen dünnen Instrument, wodurch sich die tieferen Schichten des Verdauungstrakts sowie die umliegenden Organe und Gewebe detailliert untersuchen lassen, unabhängig davon, ob die Endosonographie stationär oder ambulant erfolgt. Indem eine winzige Ultraschallsonde an der Spitze eines Endoskops direkt in das Körperinnere und ganz nah an die Zielregion geführt wird, liefert das Verfahren hochauflösende Bilder von Strukturen wie der Bauchspeicheldrüse, den Gallengängen und benachbarten Lymphknoten, die von außen nur schwer einsehbar sind. Bei Bedarf kann während derselben Untersuchung mit einer feinen Nadel eine Probe für das Labor entnommen werden, ganz ohne chirurgischen Schnitt.
Roboterarm-assistierte orthopädische Chirurgie
Die roboterarm-assistierte orthopädische Chirurgie ist eine Technologie, die vor allem beim Knie- und Hüftgelenkersatz eingesetzt wird, um die Operation mit sehr hoher Genauigkeit zu planen und durchzuführen. Auf Basis der patienteneigenen CT-Aufnahmen wird ein detaillierter dreidimensionaler Plan erstellt. Während des Eingriffs führt ein Roboterarm die Instrumente der operierenden Fachkraft so, dass der Knochen präpariert und das Implantat exakt nach diesem Plan positioniert wird. Die Chirurgin oder der Chirurg hält und steuert das Instrument stets selbst; der Roboterarm sorgt für zusätzliche Stabilität und integrierte Begrenzungen, die das umliegende Gewebe schützen. Ziel ist ein gut sitzendes und ausbalanciertes Gelenk, was zu weniger Schmerzen und einer unkomplizierteren Genesung beitragen kann.
Rezum (Wasserdampftherapie)
Rezum (Wasserdampftherapie) ist eine minimal-invasive Behandlung bei einer vergrößerten Prostata, die die natürliche Energie von Wasserdampf nutzt, um das überwuchernde Gewebe schonend zu verkleinern. Eine gutartige Prostatavergrößerung tritt bei älteren Männern häufig auf; dabei wächst die Prostata und drückt auf die Harnröhre, was zu Beschwerden wie einem schwachen Harnstrahl, häufigem Wasserlassen und nächtlichem Aufstehen führt. Rezum leitet über die Harnröhre ohne Schnitte kleine, präzise Dampfstöße direkt in das vergrößerte Gewebe. In den folgenden Wochen wird das behandelte Gewebe auf natürliche Weise abgebaut, die Harnröhre wird entlastet und die Harnwegsbeschwerden bessern sich.
Neuronavigation
Die Neuronavigation ist ein bildgestütztes chirurgisches System, das wie eine präzise Landkarte und ein Navigationssystem für das Gehirn und die Wirbelsäule funktioniert. Anhand patienteneigener Schnittbilder, die zu einem dreidimensionalen Modell zusammengefügt werden, zeigt es dem Operateur in Echtzeit genau an, wo sich die Instrumente im Körper befinden. So lässt sich der sicherste und kürzeste Weg zu einer Läsion planen und einhalten. Dies ist im Gehirn und an der Wirbelsäule besonders wichtig, da Zielstrukturen oft klein und tief gelegen sind und von lebenswichtigen Nerven und Blutgefäßen umgeben werden. Indem die Neuronavigation den Operateur an gesunden Strukturen vorbeiführt, unterstützt sie die Präzision, ermöglicht kleinere Zugangswege und bietet zusätzliche Sicherheit.
pH-Metrie (Refluxdiagnostik)
Die pH-Metrie (Refluxdiagnostik) ist ein diagnostisches Verfahren, das eine Refluxkrankheit bestätigt, indem es über einen längeren Zeitraum direkt misst, wie viel Säure in die Speiseröhre gelangt. Sie ist besonders nützlich, wenn eine herkömmliche Magenspiegelung unauffällig ist, aber dennoch refluxartige Beschwerden bestehen, da sie den Säurekontakt erfasst, den eine einmalige Momentaufnahme übersehen würde. Bei einer gängigen modernen Methode wird während einer kurzen Magenspiegelung unter Sedierung eine winzige pH-Kapsel an der unteren Speiseröhre befestigt. Diese zeichnet den Säuregehalt über etwa 24 bis 48 Stunden auf, bevor sie sich von selbst ablöst und auf natürlichem Weg ausgeschieden wird. Das Ergebnis liefert ein objektives Bild davon, ob und wie oft Säure in die Speiseröhre aufsteigt.
Standort
Mediclinic City Hospital, Dubai Healthcare City, P O Box 505004, Dubai, United Arab Emirates
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