Kardiologie

TAVI: Ablauf, Kriterien, Risiken und Genesung beim Aortenklappenersatz

Die TAVI ist ein minimalinvasiver Aortenklappenersatz per Katheter. Erfahren Sie alles zu Ablauf, Indikation, Risiken und Genesungszeit.

10 Min. Lesezeit
Eine vitale ältere Patientin sitzt entspannt und zuversichtlich im lichtdurchfluteten Wintergarten einer modernen Klinik.

TAVI: Ablauf, Kriterien, Risiken und Genesung beim Aortenklappenersatz

Kurzantwort: Die TAVI ist ein minimalinvasives Katheterverfahren zur Behandlung einer hochgradigen Aortenklappenstenose. Eine biologische Herzklappe wird über ein Blutgefäß eingeführt und in der Position der erkrankten Klappe entfaltet. Das Verfahren bietet vor allem Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Operationsrisiko eine schonende Alternative zur offenen Herzoperation bei einem Klinikaufenthalt von meist 1 bis 2 Tagen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Eingriff erfolgt ohne Eröffnung des Brustkorbs (Sternotomie) und erfordert in der Regel keine Herz-Lungen-Maschine.
  • Ein interdisziplinäres Heart-Team bewertet die Eignung anhand klinischer Risikomodelle (STS-Score, EuroSCORE II) und einer detaillierten CT-Bildgebung.
  • Der Standardzugang verläuft transfemoral über die Leistenarterie unter lokaler Betäubung und Sedierung bei einer Eingriffsdauer von 60 bis 90 Minuten.
  • Die Mobilisation beginnt häufig bereits am Behandlungstag; leichte Alltagsaktivitäten sind meist nach 7 bis 10 Tagen wieder möglich.
  • Zu den verfahrensspezifischen Aspekten zählen eine Schrittmacher-Implantationsrate von 5 % bis 15 % sowie die langfristige kardiologische Verlaufskontrolle.

Eine schwere Aortenklappenstenose entsteht, wenn Kalkablagerungen die Klappenöffnung verengen und den Blutauswurf aus der linken Herzkammer in den Körperkreislauf behindern. Unbehandelt führt dieser Engpass im Verlauf zu Atemnot, Brustschmerzen, Schwindel, kurzen Ohnmachtsanfällen (Synkopen) und einer fortschreitenden Herzinsuffizienz. Über viele Jahre stellte der chirurgische Aortenklappenersatz die einzige therapeutische Option dar, was insbesondere für ältere oder multimorbide Betroffene mit relevanten Operationsrisiken verbunden war. Die kathetergestützte Klappenimplantation bietet heute einen klinisch etablierten Weg, um den physiologischen Blutfluss ohne chirurgische Brustkorberöffnung wiederherzustellen.


Was ist eine TAVI und wie funktioniert der minimalinvasive Aortenklappenersatz?

Die Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI), im internationalen Sprachgebrauch auch als Transkatheter-Aortenklappenersatz (TAVR) bezeichnet, ersetzt eine verengte Herzklappe über das Gefäßsystem. Das Team führt eine zusammengefaltete Klappenprothese per Katheter ein und verankert sie direkt im verkalkten Klappenring.

Beim konventionellen chirurgischen Aortenklappenersatz (SAVR) öffnet das kardiochirurgische Team das Brustbein, schließt den Kreislauf an eine Herz-Lungen-Maschine an, entfernt die verkalkten Klappensegel und näht eine Prothese ein. Für Patientinnen und Patienten im fortgeschrittenen Lebensalter oder mit Vorerkrankungen an Lunge, Nieren oder Gefäßen bedeutet diese Operationsbelastung ein erhöhtes Komplikationsrisiko.

Das katheterbasierte Vorgehen verringert dieses Gewebetrauma wesentlich. Eine moderne TAVI-Herzklappe besteht aus biologischem Gewebe (Rinder- oder Schweineperikard), das in ein faltbares Metallgerüst aus Nitinol oder einer Kobalt-Chrom-Legierung eingearbeitet ist. Sobald der Katheter die Aortenwurzel erreicht hat, wird das Gerüst präzise entfaltet. Es drückt die verkalkten Segel der körpereigenen Klappe zur Seite und dichtet die Ränder ab, sodass das Herz sofort wieder ohne Druckverlust Blut in die Hauptschlagader pumpen kann.

Parameter Kathetergestützte Implantation (TAVI) Chirurgischer Klappenersatz (SAVR)
Zugangsweg Gefäßzugang (meist über die Leistenarterie) Eröffnung des Brustbeins (Sternotomie)
Herz-Lungen-Maschine In der Regel nicht erforderlich Zwingend erforderlich
Narkoseform Lokalanästhesie mit Sedierung oder Vollnarkose Vollnarkose
Klinikaufenthalt Meist 1 bis 2 Tage In der Regel 5 bis 8 Tage
Körperliche Genesung Etwa 7 bis 10 Tage bis zu leichten Aktivitäten 6 bis 12 Wochen (Knochenheilung)
Wundheilungsfokus Punktionsstelle in der Leiste Zusammenwachsen des Brustbeins

Für wen eignet sich das Verfahren? Indikationen und Kriterien

Die Indikation für eine TAVI stellen Kardiologinnen, Kardiologen und Herzchirurginnen gemeinsam in einer interdisziplinären Klappenkonferenz auf Basis des individuellen Risikoprofils und der anatomischen Gegebenheiten. Ausschlaggebend sind eine hochgradige, symptomatische Aortenstenose sowie Faktoren, die gegen eine klassische Operation sprechen.

Liegt eine entsprechende TAVI-Indikation vor, stützt sich die strukturierte Beurteilung auf drei klinische Säulen: das operative Gesamtrisiko, die anatomische Durchführbarkeit und die funktionellen Reserven.

1. Risikobewertung durch standardisierte Scores

Das Heart-Team ermittelt das perioperative Risiko anhand international etablierter Rechenmodelle:

  • EuroSCORE II: Ein europäisches Scoresystem, das patientenbezogene, kardiale und eingriffsspezifische Risikofaktoren gewichtet.
  • STS-PROM (Society of Thoracic Surgeons): Ein Score-Wert über 8 % kennzeichnet ein hohes, ein Wert zwischen 4 % und 8 % ein intermediäres Operationsrisiko.
  • Spezifische Kontraindikationen für offene Eingriffe: Eine stark verkalkte Porzellanaorta, die sich nicht sicher abklemmen lässt, ein Z. n. Thoraxbestrahlung oder schwere pulmonale Begleiterkrankungen.

2. Anatomische Eignung mittels Mehrschicht-CT

Eine hochauflösende Computertomographie (CT) des Herzens und des gesamten Gefäßbaums klärt die technischen Voraussetzungen:

  • Gefäßdurchmesser der Becken- und Beinarterien: Für das Einführen der Schleuse ist im Regelfall ein Gefäßinnenkaliber von mindestens 5,0 bis 5,5 mm nötig.
  • Größe des Aortenanulus: Exakte Vermessungen des Klappenrings verhindern paravalvuläre Undichtigkeiten oder eine Überdehnung des Gewebes.
  • Abstand zu den Herzkranzgefäßen: Ein ausreichender Abstand zu den Koronarostien stellt sicher, dass die Herzkranzgefäße nach der Entfaltung frei durchströmt bleiben.
  • Verkalkungsmuster: Die Verteilung von Kalk im linksventrikulären Ausflusstrakt bestimmt die Wahl des Klappensystems (selbstexpandierend oder ballonexpandierbar).

3. Gebrechlichkeit und funktionelle Reserven

Da rein rechnerische Scores das biologische Alter nur unvollständig abbilden, fließen standardisierte Frailty-Tests in die Gesamtbeurteilung ein:

  • Gehgeschwindigkeit (5-Meter-Gehtest)
  • Messung der Handgriffkraft
  • Kognitiver Status und Grad der Selbstständigkeit bei alltäglichen Verrichtungen
  • Ernährungszustand anhand labormedizinischer Parameter wie dem Serumalbumin

Ablauf der TAVI-OP: Zugangswege von transfemoral bis transapikal

Eine TAVI-OP dauert im Durchschnitt 60 bis 90 Minuten und wird in einem vollausgestatteten Hybrid-Operationssaal oder Herzkatheterlabor durchgeführt. Über den Gefäßzugang wird die komprimierte Klappenprothese unter Röntgen- und Ultraschallkontrolle millimetergenau implantiert, verankert und die Einstichstelle anschließend sicher verschlossen.

Die transfemorale TAVI über die Oberschenkelarterie in der Leiste gilt als Standardverfahren, da sie für den Gesamtorganismus die geringste Belastung bedeutet. Sollten die Becken-Bein-Arterien stark verengt, verkalkt oder geschlängelt sein, nutzt das Team alternative Zugangswege: den transapikalen Zugang über einen kleinen Schnitt an der Herzspitze, den transaxillären Weg über die Schulterarterie oder den transaortalen Zugang direkt über die aufsteigende Aorta.

Der Ablauf einer transfemoralen Intervention gliedert sich in folgende Schritte:

  1. Gefäßpunktion: Unter Ultraschall- und Durchleuchtungskontrolle punktiert das Team die Arteria femoralis in der Leiste und legt eine Führungsschleuse an.
  2. Passieren der Aortenklappe: Ein flexibler, steuerbarer Führungsdraht wird über die Hauptschlagader durch die verengte Klappenöffnung bis in die linke Herzkammer vorgeschoben.
  3. Prädilatation (optional): Bei stark verkalkten, starren Klappensegeln weitet ein kleiner Ballonkatheter unter extrem schnellem Herzschrittmacher-Takt (Rapid Pacing) die Öffnung kurz vor.
  4. Positionierung: Die auf dem Trägersystem gefaltete biologische Prothese wird exakt auf Höhe der Klappenebene ausgerichtet.
  5. Freisetzung der Klappenprothese:
    • Ballonexpandierbare Systeme: Ein Ballon entfaltet das Prothesengerüst mit definiertem Druck und verankert es fest im Ring.
    • Selbstexpandierende Systeme: Durch das schrittweise Zurückziehen einer Schutzhülle entfaltet sich das Nitinol-Gerüst eigenständig und passt sich der Anatomie an.
  6. Funktionskontrolle: Mittels Kontrastmitteldarstellung (Angiographie), Druckmessungen und Echokardiographie prüft das Team den Druckgradienten, den freien Abfluss zu den Koronararterien und den dichten Sitz der Klappenränder.
  7. Gefäßverschluss: Nach Entfernung des Schleusensystems wird die Einstichstelle in der Leiste mit speziellen gefäßchirurgischen Naht- oder Verschlusssystemen von innen abgedichtet.

Erholungsphase und Lebenserwartung nach der TAVI-OP

Die Erholungsphase nach einer Herzklappen-OP per TAVI verläuft in der Regel deutlich zügiger als nach einem offenen herzchirurgischen Eingriff, da der knöcherne Brustkorb intakt bleibt. Die meisten Behandelten können bereits wenige Stunden nach dem Eingriff vorsichtig aufstehen und nach 24 bis 48 Stunden aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Die gesamte Erholungsphase nach einer Herzklappen-OP per TAVI erfordert meist 1 bis 2 Wochen körperliche Schonung für die Leistengefäße, während nach einer offenen Operation 6 bis 12 Wochen für die Konsolidierung des Brustbeins nötig sind.

Ein typischer Erholungsverlauf gliedert sich in drei Abschnitte:

  1. Klinikaufenthalt (Tag 0 bis 2):
    • Erste Mobilisation meist 4 bis 6 Stunden nach Entfernen der Gefäßschleusen
    • Kontinuierliche telemetrische Rhythmusüberwachung per EKG
    • Ultraschallkontrolle der Leistengefäße und Anpassung der medikamentösen Therapie
  2. Die ersten zwei Wochen zu Hause:
    • Spaziergänge auf ebenem Untergrund und Verrichten leichter Alltagsarbeiten
    • Schonung der Punktionsstelle (kein Heben schwerer Gegenstände über 5 kg)
    • Ambulante Wund- und Verlaufskontrolle bei der niedergelassenen Kardiologin oder dem Kardiologen
  3. Ein bis drei Monate nach dem Eingriff:
    • Transthorakale Echokardiographie zur Kontrolle von Klappenfunktion und Herzleistung
    • Durchführung einer ambulanten oder stationären kardiologischen Rehabilitation
    • Schrittweise Steigerung der körperlichen Belastung im Alltag

Die statistische Lebenserwartung nach einer TAVI-OP nähert sich nach erfolgreicher Beseitigung der Stenose bei vielen Patientinnen und Patienten wieder der von Gleichaltrigen ohne Klappenerkrankung an. Da das Herz das Blut wieder ohne erhöhten Widerstand auswerfen kann, sinkt das Risiko für ein kardiales Dekompensationsereignis deutlich, und belastende Symptome wie Luftnot oder Schwindel gehen meist rasch zurück.


Vorteile, Risiken und mögliche TAVI-Nachteile im Überblick

Gegenüber der offenen Operation zeichnet sich die TAVI durch eine geringere körperliche Gesamtbelastung und eine kürzere Rekonvaleszenz aus, ist jedoch mit verfahrensspezifischen Risiken verbunden. Dazu gehören vor allem Reizleitungsstörungen, die bei 5 % bis 15 % der Behandelten eine Herzschrittmacher-Implantation erforderlich machen, sowie mögliche Gefäßkomplikationen im Bereich der Einstichstelle.

Bei der individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung sollten folgende TAVI-Nachteile und Risikofaktoren berücksichtigt werden:

  • Reizleitungsstörungen: Da das Reizleitungssystem des Herzens in unmittelbarer Nähe des Aortenklappenrings verläuft, kann der Druck des entfalteten Metallrahmens AV-Blockierungen verursachen. Tritt eine höhergradige Blockierung auf, implantiert das Team zeitnah ein Schrittmachersystem.
  • Schlaganfallrisiko: Während des Klappenmanövers können sich kleinste Gewebe- oder Kalkpartikel lösen. Das Risiko für einen ischämischen Schlaganfall liegt in klinischen Studien zwischen 1 % und 3 %. Zum Schutz können während des Eingriffs temporäre Filtersysteme in den Halsarterien eingesetzt werden.
  • Gefäßkomplikationen: Nachblutungen, Gefäßwandverletzungen oder Aneurysmen an der Leistenarterie treten in etwa 2 % bis 5 % der Fälle auf und werden meist direkt interventionell versorgt.
  • Paravalvuläre Regurgitation: Wenn die Prothese an stark verkalkten Arealen nicht lückenlos abschließt, kann eine Undichtigkeit am Außenrand entstehen. Neuere Prothesenmodelle verfügen über zusätzliche textile Dichtmanschetten, die diesen Rückfluss minimieren.
  • Klappenhaltbarkeit: Daten aus großen Registern über 5 bis 10 Jahre belegen eine verlässliche hämodynamische Funktion biologischer Transkatheterklappen. Sollte eine Prothese nach vielen Jahren degenerieren, besteht bei geeigneten anatomischen Voraussetzungen die Möglichkeit, über einen erneuten Kathetereingriff eine neue Klappe in die bestehende Prothese einzusetzen („Valve-in-Valve“).

Qualitätskriterien: Wie Sie die beste Klinik für eine TAVI finden

Ein spezialisiertes Herzzentrum mit ausgewiesenem Heart-Team, hohen jährlichen Fallzahlen und einem modernen Hybrid-OP bietet verlässliche Voraussetzungen für eine komplikationsarme Behandlung. Strukturierte Behandlungspfade, von der präoperativen Diagnostik bis zur kardiologischen Nachsorge, tragen wesentlich zur Patientensicherheit bei.

Um für die eigene Situation die beste Klinik für eine TAVI zu identifizieren, helfen folgende Qualitätskriterien bei der Orientierung:

  • Interdisziplinäres Heart-Team: Fest institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen interventioneller Kardiologie, Kardiochirurgie, Kardioanästhesie und kardiovaskulärer Bildgebung bei jeder Fallbesprechung.
  • Infrastruktur und Hybrid-OP: Vorhandensein eines vollwertigen Hybrid-Operationssaals mit hochauflösender Bildgebung und vollem herzchirurgischem Backup.
  • Erfahrung und Fallzahlen: Hohe jährliche Eingriffszahlen des Zentrums und der jeweiligen Operateure korrelieren nachweislich mit niedrigeren Komplikationsraten.
  • Organisation von Anreise und Nachsorge: Für Personen mit weiterer Anreise ist ein Eintreffen 2 bis 3 Tage vor der Prozedur für Voruntersuchungen sinnvoll. Nach der Entlassung aus der Klinik (nach Tag 1 oder 2) empfiehlt sich in der Regel ein Aufenthalt von 4 bis 7 Tagen vor Ort für EKG- und Ultraschallkontrollen, bevor nach 7 bis 10 Tagen die Heimreise oder ein Flug angetreten wird.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es für die TAVI eine Altersgrenze?

Eine feste TAVI-Altersgrenze gibt es in der modernen Kardiologie nicht. Während das Verfahren anfangs vorwiegend für über 75- bis 80-jährige oder inoperable Personen vorgesehen war, entscheiden heute primär das biologische Alter, die Begleiterkrankungen und die anatomische Eignung der Gefäße über die Verfahrenswahl.

Wie lange dauert eine TAVI-Operation?

Der eigentliche Kathetereingriff dauert im Schnitt zwischen 60 und 90 Minuten. Einschließlich der Vorbereitung, der Anästhesieführung und der abschließenden Kontrollmessungen beträgt die Gesamtzeit im Operationssaal etwa zwei Stunden.

Wie hoch ist die Erfolgsrate bei einer TAVI?

Klinische Registerberichte weisen eine technische Erfolgsrate von 95 % bis 98 % für die korrekte Platzierung und sofortige Druckentlastung des linken Ventrikels aus. Die 30-Tage-Überlebensrate bei Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Operationsrisiko liegt auf dem Niveau oder über den Ergebnissen konventioneller chirurgischer Klappenoperationen.

Ab wann darf man nach einer TAVI wieder fliegen?

Nach einem unkomplizierten transfemoralen Eingriff wird im Allgemeinen eine Wartezeit von 7 bis 10 Tagen bis zu einem Linienflug empfohlen. So ist gewährleistet, dass die Punktionsstelle in der Leiste mechanisch stabil verheilt ist und die Abschlussuntersuchung einen stabilen Herzrhythmus bestätigt hat.

Kann eine TAVI bei einer bereits vorhandenen künstlichen Klappe durchgeführt werden?

Ja, bei einer degenerierten biologischen Klappenprothese aus einer früheren Operation lässt sich häufig ein „Valve-in-Valve“-Verfahren durchführen. Dabei entfaltet das Team die neue Transkatheterklappe direkt innerhalb des Rahmens der alten Prothese, sodass eine erneute offene Brustkorberöffnung vermieden wird.

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