Charité - Universitätsmedizin Berlin
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Überblick

Charité - Universitätsmedizin Berlin im Herzen von Berlin ist eines der größten und renommiertesten Universitätsklinika in Europa mit Wurzeln, die bis in das Jahr 1710 zurückreichen, und einer gemeinsamen medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität und der Freien Universität Berlin. Verteilt auf mehrere Standorte mit rund 3000 Betten und mehr als 100 Kliniken und Instituten behandelt sie mehr Patienten als jedes andere Universitätsklinikum in Deutschland und wird regelmäßig unter den besten Krankenhäusern der Welt geführt. Die Charité verbindet eine umfassende hochspezialisierte Maximalversorgung mit führender Forschung in den Bereichen Onkologie, Kardiologie, Neurowissenschaften, Transplantationsmedizin, seltene Erkrankungen und nahezu jedem weiteren Fachgebiet der Medizin.

Fachgebiete

Abteilungen

  • Herzmedizin
  • Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
  • Medizinische Onkologie
  • Radioonkologie
  • Chirurgische Onkologie
  • Brustgesundheit
  • Hämatologie und Knochenmarktransplantation
  • Neurowissenschaften
  • Neurochirurgie
  • Wirbelsäulenchirurgie
  • Gastroenterologie
  • Gastrointestinalchirurgie
  • Orthopädie und Endoprothetik
  • Urologie
  • Nephrologie
  • Organtransplantation
  • Lebertransplantation
  • Nierentransplantation
  • Pneumologie
  • Thoraxchirurgie
  • Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Reproduktionsmedizin und Fertilität
  • Pädiatrie
  • Neonatologie
  • Bariatrische Chirurgie
  • Allgemeinchirurgie
  • Roboterassistierte Chirurgie
  • Plastische und Rekonstruktive Chirurgie
  • Dermatologie
  • Endokrinologie und Diabetologie
  • Augenheilkunde
  • HNO
  • Zahnmedizin
  • Rheumatologie
  • Schlafmedizin
  • Physiotherapie und Rehabilitation
  • Prävention und Check-up

Behandlungen

Leistungen für internationale Patienten

  • Büro für internationale Patienten
  • Dolmetscher- und Übersetzungsdienste
  • Unterstützung bei Visum und Reise
  • Flughafentransfer
  • Unterstützung bei der Unterbringung

Technologien und Ausstattung

Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)

Die digitale Subtraktionsangiographie (DSA) ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das die Blutgefäße im gesamten Körper detailgenau darstellt. Ein dünner Katheter leitet ein Kontrastmittel in die Arterien, und eine spezielle Computerverarbeitung blendet das umgebende Knochen- und Weichteilgewebe aus, sodass sich ausschließlich die Gefäße scharf abzeichnen. Sie wird eingesetzt, um Gefäßprobleme wie Verengungen, Aneurysmen, Fehlbildungen und abnormale Gefäßverbindungen im Gehirn, Bauchraum, in der Haut und in den Gliedmaßen zu erkennen. Die DSA dient zudem als Grundlage für viele minimal-invasive Behandlungen: Fachärztinnen und Fachärzte können ein Gefäßproblem über eine winzige Eintrittsstelle in derselben Sitzung aufspüren und behandeln, ohne dass eine offene Operation erforderlich ist.

CyberKnife M6

CyberKnife M6 ist ein Robotersystem für die stereotaktische Radiochirurgie und die stereotaktische Körperstrahlentherapie (SBRT). Trotz des Namens gibt es weder ein Messer noch Schnitte. Ein kompakter Linearbeschleuniger ist auf einem computergesteuerten Roboterarm angebracht und gibt viele dünne Strahlenbündel fokussierter Strahlung aus Hunderten von Winkeln ab. Die Strahlen treffen mit einer Genauigkeit im Submillimeterbereich auf den Tumor, sodass eine hohe Dosis das Ziel erreicht, während das umliegende gesunde Gewebe geschont wird. Eine bildgebende Überwachung während der Behandlung verfolgt den Tumor kontinuierlich, und eine Bewegungssynchronisation folgt Zielstrukturen, die sich mit der Atmung bewegen, wie etwa in der Lunge oder der Leber. Die Behandlung ist nicht-invasiv und schmerzfrei, erfordert keinen starren Kopfrahmen und erfolgt in der Regel ambulant in einer bis fünf Sitzungen. Die Entscheidung trifft das radioonkologische Team stets individuell.

PET-CT

Die PET-CT ist ein modernes hybrides Bildgebungsverfahren, das die Positronenemissionstomographie mit der Computertomographie in einer einzigen Untersuchung verbindet und so die Stoffwechselaktivität sowie die anatomische Struktur des Körpers gleichzeitig darstellt. Im typischen PET-CT-Ablauf wird eine geringe Dosis eines schwach radioaktiven Radiopharmakons (Tracers), meist ein Glukose-Analogon, injiziert, das sich in besonders stoffwechselaktiven Zellen anreichert, wie es für viele Tumoren charakteristisch ist. Da sie krankhafte Veränderungen oft schon sichtbar macht, bevor sich die Form eines Organs verändert, gehört die PET-CT zu den wichtigsten Verfahren, um Krebserkrankungen zu erkennen, deren Ausbreitung zu bestimmen und das Ansprechen auf eine Therapie zu überprüfen.

da-Vinci-Roboterchirurgie

Die da-Vinci-Roboterchirurgie ermöglicht es chirurgischen Fachkräften, komplexe Eingriffe über wenige kleine Schlüssellochschnitte anstelle eines großen Schnitts durchzuführen. An einer nahestehenden Konsole sitzend steuert der Operateur winzige, abwinkelbare Instrumente sowie eine vergrößernde, hochauflösende 3D-Kamera, während die Roboterarme jede Handbewegung in präzise, ruhige Bewegungen im Körperinneren übersetzen. Das System handelt zu keinem Zeitpunkt eigenständig: Die chirurgische Fachkraft behält stets die vollständige Kontrolle. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dieser minimalinvasive Ansatz häufig weniger Schmerzen, kleinere Narben, einen geringeren Blutverlust und eine schnellere Rückkehr in den gewohnten Alltag.

3-Tesla-MRT

Das 3-Tesla-MRT ist ein Hochfeld-Magnetresonanztomograph, der außergewöhnlich detaillierte Bilder aus dem Inneren des Körpers erzeugt. Die Bezeichnung „3 Tesla“ bezieht sich auf die Stärke des Magneten, die etwa doppelt so hoch ist wie bei einem Standard-MRT-Gerät. Diese zusätzliche Leistung ermöglicht schärfere, höher auflösende Aufnahmen, oft in kürzerer Zeit. Wie jede Magnetresonanztomographie nutzt das Verfahren ein starkes Magnetfeld und Radiowellen anstelle von Röntgenstrahlen, sodass keine ionisierende Strahlung entsteht. Es ist besonders wertvoll für die Untersuchung des Gehirns, des Nervensystems, der Gelenke und des Weichteilgewebes und unterstützt Ärzte dabei, Veränderungen zu erkennen und zu beurteilen, die auf anderen Aufnahmen schwer zu sehen sein können.

Standort

Charitéplatz 1, 10117 Berlin, Germany

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