
Senologie (Brustzentrum)
Berlin
Senologie (Brustzentrum) in Berlin wird an 1 Krankenhaus im Voumed-Netzwerk angeboten.
Die Senologie (Brustzentrum) versorgt die gesamte Bandbreite von Brusterkrankungen, von harmlosen Knoten und Zysten bis hin zu Brustkrebs, mit einem zentralen Ziel: jede ernste Erkrankung frühzeitig zu erkennen, wenn sie am besten behandelbar ist. Brustkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen; wird er jedoch entdeckt, solange er noch klein und auf die Brust begrenzt ist, verläuft die Behandlung in der Regel sehr erfolgreich. Patientinnen und Patienten reisen für die Behandlung von Brusterkrankungen ins Ausland, um erfahrene Teams, moderne Bildgebung und den multidisziplinären Ansatz zu nutzen, der Chirurgie, Onkologie, Radiologie und Pathologie für einen gemeinsamen Behandlungsplan zusammenbringt. Ein spezialisiertes Brustzentrum bietet nicht nur Diagnostik und Therapie, sondern auch Beruhigung, da sich die meisten Brustveränderungen als gutartig erweisen.
Auf einen Blick
- Teilgebiete
- Brustchirurgie, Brustbildgebung und Radiologie, medizinische Onkologie, Radioonkologie, Pathologie, onkoplastische und rekonstruktive Chirurgie
- Häufige Verfahren
- Klinische Untersuchung, Mammographie, Brustultraschall, Mamma-MRT, Nadelbiopsie, brusterhaltende und rekonstruktive Chirurgie
- Häufige Gründe für eine Reise
- Erfahrene multidisziplinäre Teams, moderne Bildgebung, integrierte Krebsversorgung und die Möglichkeit einer Zweitmeinung
- Typischer Klinikaufenthalt
- Ambulant für Früherkennung, Diagnostik und Biopsie, tagesklinisch oder 1 bis 3 Nächte bei Brustoperationen
- Anästhesie
- Örtliche Betäubung für die meisten Biopsien, Vollnarkose bei Brustoperationen
- Typischer erster Schritt
- Ein Beratungsgespräch mit klinischer Tastuntersuchung der Brust und individuell ausgewählter Bildgebung
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Technologien und Ausstattung
4D-Brustultraschall
Der 4D-Brustultraschall, auch als automatisierte volumetrische Brust-Sonographie bekannt, ist ein bildgebendes Verfahren, das die Diagnostik von Brustkrebs unterstützt. Anders als bei einer handgeführten Ultraschalluntersuchung kommt ein spezieller Schallkopf zum Einsatz, der sich automatisch über die Brust bewegt, um das gesamte Organ als vollständiges dreidimensionales Volumen zu erfassen. Er wird vor allem ergänzend zur Mammographie eingesetzt, insbesondere bei Frauen mit dichtem Brustgewebe, bei denen ein dichterer Gewebshintergrund auffällige Befunde auf einem Standard-Mammogramm verdecken kann. Die Untersuchung ist angenehm, nicht-invasiv und frei von ionisierender Strahlung, was sie zu einer wertvollen zusätzlichen Ebene bei der Früherkennung und Abklärung der Brust macht.
Intraoperative Strahlentherapie (IORT)
Die intraoperative Strahlentherapie (IORT) ist ein Verfahren, bei dem während der Operation selbst, unmittelbar nach der Tumorentfernung und während die Patientin oder der Patient noch in Narkose schläft, eine einzelne, gezielte Strahlendosis direkt in das Risikogebiet verabreicht wird. Bei geöffneter Operationswunde kann das Behandlungsteam den Bestrahlungsapplikator exakt auf dem betroffenen Gewebe platzieren und die Haut sowie benachbarte Organe behutsam aus dem Strahlengang verlagern. Dadurch wird die Bestrahlung präzise dorthin gelenkt, wo Krebszellen am ehesten verblieben sein könnten, während gesundes Gewebe geschont wird. Für geeignete Patientinnen und Patienten, insbesondere bei Brustkrebs im Frühstadium, kann eine einzige intraoperative Dosis eine mehrwöchige Strahlentherapie nach dem Eingriff ersetzen oder deutlich verkürzen.
Digitale Mammographie
Die digitale Mammographie ist ein Niedrigdosis-Röntgenverfahren zur Früherkennung und Feststellung von Brustkrebs im Frühstadium. Sie erstellt hochauflösende digitale Aufnahmen der Brust, die von einer Radiologin oder einem Radiologen am Bildschirm beurteilt und nachbearbeitet werden können, wodurch kleine Knoten, Gewebeveränderungen und winzige Kalkablagerungen sichtbar werden, die weder tastbar noch bei anderen Untersuchungen erkennbar sind. Da sie Veränderungen lange vor dem Auftreten von Symptomen aufdecken kann, bildet sie die Grundlage der Brustkrebs-Früherkennung und zählt zu den wirksamsten Methoden, um die Erkrankung im bestmöglich behandelbaren Stadium zu erkennen.
Tomosynthese-Mammographie (3D-Mammographie)
Die Tomosynthese-Mammographie (3D-Mammographie), oft auch als 3D-Mammographie bezeichnet, ist eine weiterentwickelte Form der digitalen Mammographie, die aus einer Reihe dünner Schichten ein dreidimensionales Bild der Brust aufbaut. Anstelle einer einzelnen flachen Aufnahme, in der überlagerndes Gewebe ein Problem verdecken oder vortäuschen kann, ermöglicht sie es der Radiologin oder dem Radiologen, die Brust Schicht für Schicht auf einem hochauflösenden Bildschirm zu durchmustern. Dadurch lassen sich kleine Läsionen und Tumoren leichter erkennen und echte Befunde besser von harmlosem überlagerndem Gewebe unterscheiden, was insbesondere für die Früherkennung und für Frauen mit dichtem Brustdrüsengewebe wertvoll ist.
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