
Wirbelsäulenchirurgie
Tiflis
Wirbelsäulenchirurgie in Tiflis wird an 3 Krankenhäusern im Voumed-Netzwerk angeboten.
Die Wirbelsäulenchirurgie diagnostiziert und behandelt das gesamte Spektrum von Wirbelsäulenerkrankungen bei Kindern und Erwachsenen, von alltäglichen Rücken- und Nackenschmerzen bis hin zu Bandscheibenvorfällen, Spinalkanalstenosen, Skoliosen, Frakturen, Infektionen und Tumoren. Ihre besondere Stärke liegt darin, dass Entscheidungen fachübergreifend getroffen werden, sodass eine Operation nur dann vorgeschlagen wird, wenn sie wirklich die beste Option ist, und vielen Betroffenen gänzlich ohne Eingriff geholfen werden kann. Patienten reisen für diese Versorgung ins Ausland, da sie erfahrene Wirbelsäulenchirurgen, moderne Bildgebung und Navigation sowie minimalinvasive Verfahren vereint, die kleinere Narben und eine schnellere Genesung ermöglichen können. Das übergeordnete Ziel besteht stets darin, Schmerzen zu lindern, die Nerven zu schützen und die Beweglichkeit wiederherzustellen, abgestimmt auf einen individuell erstellten Behandlungsplan.
Auf einen Blick
- Teildisziplinen
- degenerative Wirbelsäulenchirurgie, Deformitätschirurgie der Wirbelsäule (Skoliose und Kyphose), minimalinvasive und endoskopische Wirbelsäulenchirurgie, Halswirbelsäulenchirurgie, Tumor-Wirbelsäulenchirurgie, Wirbelsäulentraumatologie, pädiatrische Wirbelsäulenchirurgie
- Häufige Eingriffe
- Mikrodiskektomie und endoskopische Diskektomie, Dekompression bei Spinalkanalstenose, Wirbelsäulenfusion und Instrumentierung, Skoliosekorrektur, Wirbelkörperfrakturstabilisierung, zervikale Bandscheibenoperationen
- Häufige Reiseanlässe
- erfahrene Wirbelsäulenteams, gemeinsame orthopädische und neurochirurgische Beurteilung, minimalinvasive und navigierte Technologie, kürzere Wartezeiten
- Typischer Krankenhausaufenthalt
- 1 bis 3 Tage bei minimalinvasiven Bandscheibenoperationen, länger bei Fusionen, Deformitätenkorrekturen oder Tumoroperationen
- Narkose
- Vollnarkose bei den meisten Operationen, mit kontinuierlicher Nervenüberwachung bei größeren Eingriffen
- Typischer erster Schritt
- eine erste Prüfung Ihrer Bildgebung und Befunde aus der Ferne, gefolgt von einer persönlichen Untersuchung durch ein interdisziplinäres Wirbelsäulenteam
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Technologien und Ausstattung
O-Arm
Der O-Arm ist ein intraoperatives Bildgebungssystem, das sich in einem vollständigen Kreis um den Patienten dreht, um während des laufenden Eingriffs hochauflösende Schnittbilder in Echtzeit zu erstellen. Praktisch bringt er einen mobilen Scanner nach Art eines CT direkt in den Operationssaal, sodass die Operateure die exakte Lage von Knochen, Instrumenten und Implantaten im Moment des Einbringens sehen können, anstatt sich ausschließlich auf vor der Operation angefertigte Aufnahmen zu stützen. Er wird vor allem in der Wirbelsäulenchirurgie, der Chirurgie von Gehirn und Nerven sowie der orthopädischen Unfallchirurgie eingesetzt, wo er präzise Orientierung bei kritischen Schritten bietet und eine höhere Genauigkeit sowie Sicherheit unterstützt.
3-Tesla-MRT
Das 3-Tesla-MRT ist ein Hochfeld-Magnetresonanztomograph, der außergewöhnlich detaillierte Bilder aus dem Inneren des Körpers erzeugt. Die Bezeichnung „3 Tesla“ bezieht sich auf die Stärke des Magneten, die etwa doppelt so hoch ist wie bei einem Standard-MRT-Gerät. Diese zusätzliche Leistung ermöglicht schärfere, höher auflösende Aufnahmen, oft in kürzerer Zeit. Wie jede Magnetresonanztomographie nutzt das Verfahren ein starkes Magnetfeld und Radiowellen anstelle von Röntgenstrahlen, sodass keine ionisierende Strahlung entsteht. Es ist besonders wertvoll für die Untersuchung des Gehirns, des Nervensystems, der Gelenke und des Weichteilgewebes und unterstützt Ärzte dabei, Veränderungen zu erkennen und zu beurteilen, die auf anderen Aufnahmen schwer zu sehen sein können.
Intraoperative MRT
Die intraoperative MRT, auch als OP-MRT bezeichnet, bringt die Leistungsfähigkeit der Magnetresonanztomographie direkt in den Operationssaal. Ein speziell entwickelter, in den Operationssaal integrierter Scanner ermöglicht es dem Operationsteam, detaillierte Bilder des Gehirns oder der Wirbelsäule aufzunehmen, während die Operation noch im Gange ist. So kann der Operateur den Fortschritt bereits während des Eingriffs überprüfen, anstatt auf eine spätere Untersuchung zu warten. Wie jede MRT nutzt sie ein Magnetfeld und Radiowellen anstelle von Röntgenstrahlen, sodass keine ionisierende Strahlung entsteht. Sie ist besonders wertvoll bei anspruchsvollen Tumoroperationen, bei denen die Beurteilung des Ergebnisses in Echtzeit das Resultat verbessern kann.
Intraoperatives Neuromonitoring
Intraoperatives Neuromonitoring ist eine Technologie, die während Operationen am Gehirn und an der Wirbelsäule kontinuierlich die Funktion von Nerven und Rückenmark überwacht. Kleine Sensoren erfassen die elektrische Aktivität, die über die Nerven verläuft, sodass das Operationsteam in Echtzeit gewarnt wird, sobald ein empfindlicher Nerv gefährdet ist - noch bevor ein dauerhafter Schaden entsteht. Diese Frühwarnung ermöglicht es den Operierenden, ihre Technik direkt anzupassen, und dient dazu, Bewegungsfähigkeit, Empfindung, Gehör und andere lebenswichtige Funktionen zu schützen. Es ist ein zentrales Sicherheitsinstrument bei Eingriffen in unmittelbarer Nähe von Gehirn, Rückenmark und kritischen Nervenbahnen.
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