Gastroenterologie

Gastroenterologie

Bangkok

Gastroenterologie in Bangkok wird an 3 Krankenhäusern im Voumed-Netzwerk angeboten.

Die Gastroenterologie diagnostiziert und behandelt Erkrankungen des Verdauungssystems, von der Speiseröhre über Magen und Darm bis hin zu Leber, Gallenblase, Gallengängen und Bauchspeicheldrüse, meist ohne offene Operationen. Sie verbindet eine sorgfältige klinische Beurteilung mit Endoskopie, Bildgebung und Labordiagnostik, um die Ursache von Beschwerden zu ermitteln und so früh wie möglich zu therapieren. Viele Patienten reisen für diese Versorgung an, um erfahrene Endoskopieteams, moderne Medizintechnik und die Möglichkeit zu nutzen, mehrere Untersuchungen im Rahmen eines kurzen, gut organisierten Aufenthalts durchzuführen. Da ein Großteil der Eingriffe über eine flexible Kamera statt über einen Hautschnitt erfolgt, wird vieles in der Magen-Darm-Heilkunde ambulant durchgeführt, und ein einziger Termin kann Diagnose und Behandlung vereinen. Das Fachgebiet widmet sich der Prävention und Vorsorge ebenso intensiv wie der Therapie bestehender Erkrankungen.

Auf einen Blick

Teilgebiete
Erkrankungen des oberen Verdauungstrakts, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Lebererkrankungen (Hepatologie), Erkrankungen von Bauchspeicheldrüse und Gallengängen, therapeutische Endoskopie, gastrointestinale Onkologie
Häufige Untersuchungen und Verfahren
Magenspiegelung, Darmspiegelung, Biopsie, Polypabtragung, ERCP und Gallengangsinterventionen, Endosonographie (EUS), Atem- und Stuhltests
Typische Reiseanlässe
erfahrene Endoskopieteams, schneller Zugang zu Bildgebung und Spiegelungen, Bündelung mehrerer Untersuchungen in einem einzigen Besuch
Typischer Aufenthalt
die meisten Endoskopien erfolgen ambulant mit wenigen Stunden Überwachung, komplexere Eingriffe erfordern mitunter eine Übernachtung
Sedierung
leichte Sedierung bei den meisten Spiegelungen, tiefere Sedierung oder Narkose bei längeren therapeutischen Eingriffen
Typischer erster Schritt
ein Beratungsgespräch mit Durchsicht der Symptome und Vorbefunde, gefolgt von einem individuellen Plan für Endoskopie oder Bildgebung
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Verfügbar in diesen Krankenhäusern

Technologien und Ausstattung

FibroScan

Der FibroScan der Leber ist ein nicht-invasives, ultraschallbasiertes Gerät, das die Steifigkeit des Organs misst, was den Grad der Vernarbung oder Fibrose widerspiegelt, und gleichzeitig den Fettgehalt der Leber abschätzt. Er bietet eine schnelle, schmerzfreie Alternative zu einer Leberbiopsie, ganz ohne Schnitt oder Nadel, und beurteilt einen größeren Bereich des Organs als eine winzige Gewebeprobe. Während Sie liegen, wird einfach eine Sonde auf die Haut über der Leber aufgesetzt, und ein numerisches Ergebnis liegt innerhalb weniger Minuten vor. Das Verfahren wird vielfach eingesetzt, um Lebererkrankungen zu erkennen, zu verfolgen und die Behandlung zu steuern und zu überwachen.

Endosonographie (EUS)

Die Endosonographie (EUS) kombiniert Endoskopie und Ultraschall in einem einzigen dünnen Instrument, wodurch sich die tieferen Schichten des Verdauungstrakts sowie die umliegenden Organe und Gewebe detailliert untersuchen lassen, unabhängig davon, ob die Endosonographie stationär oder ambulant erfolgt. Indem eine winzige Ultraschallsonde an der Spitze eines Endoskops direkt in das Körperinnere und ganz nah an die Zielregion geführt wird, liefert das Verfahren hochauflösende Bilder von Strukturen wie der Bauchspeicheldrüse, den Gallengängen und benachbarten Lymphknoten, die von außen nur schwer einsehbar sind. Bei Bedarf kann während derselben Untersuchung mit einer feinen Nadel eine Probe für das Labor entnommen werden, ganz ohne chirurgischen Schnitt.

pH-Metrie (Refluxdiagnostik)

Die pH-Metrie (Refluxdiagnostik) ist ein diagnostisches Verfahren, das eine Refluxkrankheit bestätigt, indem es über einen längeren Zeitraum direkt misst, wie viel Säure in die Speiseröhre gelangt. Sie ist besonders nützlich, wenn eine herkömmliche Magenspiegelung unauffällig ist, aber dennoch refluxartige Beschwerden bestehen, da sie den Säurekontakt erfasst, den eine einmalige Momentaufnahme übersehen würde. Bei einer gängigen modernen Methode wird während einer kurzen Magenspiegelung unter Sedierung eine winzige pH-Kapsel an der unteren Speiseröhre befestigt. Diese zeichnet den Säuregehalt über etwa 24 bis 48 Stunden auf, bevor sie sich von selbst ablöst und auf natürlichem Weg ausgeschieden wird. Das Ergebnis liefert ein objektives Bild davon, ob und wie oft Säure in die Speiseröhre aufsteigt.

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