

Acıbadem Altunizade Hospital
istanbul
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Unterlagen hochladenÜberblick
Das Acıbadem Altunizade Hospital ist ein zentrales Allgemeinkrankenhaus auf der anatolischen Seite von Istanbul. Es verfügt über einen Hybrid-OP (Hybridoperationssaal), der ein 3-Tesla-MRT, ein 128-Zeilen-CT sowie ein Angiographiesystem mit Roboterarm kombiniert, und führt Eingriffe mit der da-Vinci-Roboterchirurgie durch. Die Intensivkapazität umfasst insgesamt 75 Betten in neonatologischen, pädiatrischen, kardiologischen, kardiovaskulären und allgemeinen Einheiten. Das von der Joint Commission International akkreditierte Krankenhaus bietet internationalen Patientinnen und Patienten eine fortschrittliche Versorgung für Erwachsene und Kinder in einem breiten Spektrum an Fachgebieten.
Fachgebiete
Ärzte
1-12 von 91
Behandlungen
Allgemeinchirurgie
Augenheilkunde
Bariatrische Chirurgie (Adipositaschirurgie)
Gynäkologie und Geburtshilfe
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO)
Kardiologie und Herzchirurgie
Neurologie und Neurochirurgie
Onkologie
Orthopädie und Unfallchirurgie
Physikalische und Rehabilitative Medizin
Plastische und Ästhetische Chirurgie
Reproduktionsmedizin (IVF und Kinderwunschmedizin)
Zahn-, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Leistungen für internationale Patienten
- Büro für internationale Patienten
- Dolmetscher- und Übersetzungsdienste
- Unterstützung bei Visum und Reise
- Flughafentransfer
- Unterstützung bei der Unterbringung
Technologien und Ausstattung
FibroScan
Der FibroScan der Leber ist ein nicht-invasives, ultraschallbasiertes Gerät, das die Steifigkeit des Organs misst, was den Grad der Vernarbung oder Fibrose widerspiegelt, und gleichzeitig den Fettgehalt der Leber abschätzt. Er bietet eine schnelle, schmerzfreie Alternative zu einer Leberbiopsie, ganz ohne Schnitt oder Nadel, und beurteilt einen größeren Bereich des Organs als eine winzige Gewebeprobe. Während Sie liegen, wird einfach eine Sonde auf die Haut über der Leber aufgesetzt, und ein numerisches Ergebnis liegt innerhalb weniger Minuten vor. Das Verfahren wird vielfach eingesetzt, um Lebererkrankungen zu erkennen, zu verfolgen und die Behandlung zu steuern und zu überwachen.
Kopfhautkühlsystem
Ein Kopfhautkühlsystem ist eine unterstützende Technologie, die dazu beiträgt, den Haarausfall während einer Chemotherapie zu verringern, der für viele Patientinnen und Patienten zu den belastendsten Nebenwirkungen gehört. Dabei tragen Sie eine eng anliegende Kappe, die die Kopfhaut vor, während und nach der Chemotherapiesitzung sanft kühlt. Durch die Kälte verengen sich die kleinen Blutgefäße in der Kopfhaut und die Aktivität der Haarfollikel verlangsamt sich, sodass weniger vom Chemotherapeutikum dorthin gelangt und diese weniger beeinträchtigt werden. Vielen Betroffenen hilft dies, während der Behandlung mehr eigenes Haar zu behalten, was das Wohlbefinden und den Alltag spürbar entlasten kann.
ESWL (extrakorporale Stoßwellenlithotripsie)
Die ESWL (extrakorporale Stoßwellenlithotripsie) ist ein nicht-operatives Verfahren, um Steine im Harntrakt wie Nieren- und Harnleitersteine ohne jeden Hautschnitt zu zertrümmern. Hochenergetische Stoßwellen werden außerhalb des Körpers erzeugt und präzise auf den Stein gebündelt, um ihn in kleine Fragmente zu zerkleinern, die anschließend auf natürlichem Weg mit dem Urin abgehen können. Da weder Instrumente in den Körper eingeführt werden noch ein Schnitt erforderlich ist, zählt die ESWL zu den schonendsten Steinbehandlungen überhaupt. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant, sodass die meisten Patienten noch am selben Tag nach Hause zurückkehren und die Steinfragmente in den folgenden Tagen ausscheiden.
ESWT (extrakorporale Stoßwellentherapie)
Die ESWT (extrakorporale Stoßwellentherapie) ist ein nicht-operatives, medikamentenfreies Behandlungsverfahren, bei dem außerhalb des Körpers erzeugte hochenergetische Schallwellen auf schmerzendes oder schlecht heilendes Gewebe gerichtet werden. Die Wellen durchdringen die Haut schadlos und konzentrieren sich auf das Zielgebiet, wo sie körpereigene Reparaturprozesse anregen. Die ESWT wird vor allem bei langwierigen Sehnen-, Gelenk- und Weichteilbeschwerden eingesetzt, die auf Schonung, Medikamente oder herkömmliche Physiotherapie nicht ausreichend angesprochen haben. Die Sitzungen sind kurz, erfolgen ambulant in der Praxis ohne Betäubung, und die meisten Patientinnen und Patienten können danach direkt ihren gewohnten Tagesablauf fortsetzen. Das Verfahren wird in der Regel als Teil eines Rehabilitationsplans und nicht isoliert angewendet.
Excimer-Laser
Der Excimer-Laser ist ein präzises, computergesteuertes Lasersystem zur Korrektur von Brechungsfehlern des Auges, am häufigsten von Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie) und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Er wirkt auf die Hornhaut, die klare vordere Oberfläche des Auges, und trägt mikroskopisch feine Gewebeschichten schonend ab, um sie so umzuformen, dass das Licht wieder korrekt auf der Netzhaut gebündelt wird. Er bildet die Grundlage der meisten Verfahren zur Sehschärfenkorrektur mit dem Laser, deren Ziel es ist, die Abhängigkeit von Brillen und Kontaktlinsen zu verringern oder ganz aufzuheben. Die Behandlung erfolgt zügig unter betäubenden Augentropfen, und die Erholung verläuft in der Regel rasch.
TomoTherapy
TomoTherapy ist ein bildgeführtes Strahlentherapiesystem, das die Strahlung in einer kontinuierlichen Spirale abgibt, während der Behandlungsring wie bei einem CT-Scanner um den Patienten rotiert. Eine integrierte CT-Bildgebung ermöglicht es dem Team der Onkologie und Strahlentherapie, die genaue Position des Tumors vor jeder Sitzung zu überprüfen. Der Strahl wird dabei in viele kleine Strahlensegmente unterteilt, die die Dosis präzise auf das Zielgebiet auftragen. Dieser schichtweise Ansatz eignet sich gut für komplexe oder ungewöhnlich geformte Tumoren sowie für große oder langgestreckte Behandlungsbereiche, während benachbarte gesunde Organe besser geschützt bleiben.
Magnetische Beckenbodenstimulation
Die magnetische Beckenbodenstimulation ist eine nicht-invasive Behandlung, die mithilfe fokussierter elektromagnetischer Energie die Muskeln stärkt, welche Blase, Darm und Beckenorgane stützen. Die behandelte Person sitzt dabei einfach vollständig bekleidet auf einem Spezialsessel, während ein Applikator unter der Sitzfläche in einer einzigen Sitzung Tausende kräftige, angenehme Muskelkontraktionen erzeugt und den Beckenboden damit weitaus intensiver trainiert, als es mit rein manuellen Beckenbodenübungen möglich ist. Es kommen weder Nadeln noch Sonden oder Hautkontakt zum Einsatz. Die schmerzfreie Sitzung dauert etwa zwanzig bis dreißig Minuten, und die gewohnten Alltagsaktivitäten können unmittelbar danach wieder aufgenommen werden.
SPECT-CT
Die SPECT-CT ist ein nuklearmedizinisches Bildgebungsverfahren, das die Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie mit der Computertomographie in einem Gerät vereint und sowohl die Funktion eines Organs als auch dessen anatomische Struktur in einer einzigen Untersuchung erfasst. Ein niedrig dosiertes Radiopharmakon wird injiziert und reichert sich im Zielgewebe an, wo eine rotierende Gammakamera dreidimensionale Funktionsbilder erzeugt, während die CT-Untersuchung die genaue Lage im Körper bestimmt. Indem sie nicht nur die Form einer Struktur zeigt, sondern auch, wie aktiv sie ist, hilft die SPECT-CT Ärztinnen und Ärzten dabei, Erkrankungen zu erkennen, ihren genauen Sitz zu bestimmen und Behandlungen mit größerer Sicherheit zu planen.
Robotischer Chirurgieassistent ROSA
Der Robotische Chirurgieassistent ROSA wird bei Kniegelenkersatz und Gehirnoperationen eingesetzt, um anspruchsvolle Eingriffe mit sehr hoher Genauigkeit zu planen und durchzuführen. Er kommt in zwei Hauptbereichen zur Anwendung: beim Gelenkersatz, wo er die Knochenpräparation und die Positionierung des Implantats leitet, und in der Gehirnchirurgie, wo er dabei hilft, präzise Zielpunkte tief im Gehirn zu erreichen. In beiden Bereichen wandelt das System die individuellen Schichtaufnahmen der Patientinnen und Patienten in ein detailliertes dreidimensionales Modell um, woraufhin ein ruhiger Roboterarm dem vom Operateur festgelegten Plan folgt. Die chirurgische Fachkraft behält dabei jederzeit die volle Kontrolle; ROSA erhöht die Präzision und Stabilität, anstatt eigenständig zu handeln.
MRT-Fusionsbiopsie der Prostata (3D-Bildgebung und Navigation)
Die MRT-Fusionsbiopsie der Prostata (3D-Bildgebung und Navigation) ist ein modernes Verfahren zur Entnahme von Gewebeproben aus der Prostata, um Prostatakrebs präzise zu diagnostizieren. Sie verbindet zwei Bildgebungsverfahren, eine vorab erstellte detaillierte MRT-Aufnahme und Live-Ultraschall während des Eingriffs, zu einem einzigen dreidimensionalen Bild. Diese „Fusion“ ermöglicht es dem Arzt, genau zu sehen, wo verdächtige Bereiche liegen, und die Biopsienadel direkt dorthin zu führen, anstatt die Drüse nach dem Zufallsprinzip zu beproben. Das Ergebnis ist eine präzisere, gezielte Biopsie, welche die Erkennung von Krebsarten verbessert, die tatsächlich einer Behandlung bedürfen, und gleichzeitig dazu beiträgt, unnötige Befunde zu vermeiden.
PET-CT
Die PET-CT ist ein modernes hybrides Bildgebungsverfahren, das die Positronenemissionstomographie mit der Computertomographie in einer einzigen Untersuchung verbindet und so die Stoffwechselaktivität sowie die anatomische Struktur des Körpers gleichzeitig darstellt. Im typischen PET-CT-Ablauf wird eine geringe Dosis eines schwach radioaktiven Radiopharmakons (Tracers), meist ein Glukose-Analogon, injiziert, das sich in besonders stoffwechselaktiven Zellen anreichert, wie es für viele Tumoren charakteristisch ist. Da sie krankhafte Veränderungen oft schon sichtbar macht, bevor sich die Form eines Organs verändert, gehört die PET-CT zu den wichtigsten Verfahren, um Krebserkrankungen zu erkennen, deren Ausbreitung zu bestimmen und das Ansprechen auf eine Therapie zu überprüfen.
Funktionelles Gleichgewichts- und Koordinationssystem
Das Funktionelle Gleichgewichts- und Koordinationssystem ist eine interaktive Rehabilitationsplattform, die Patientinnen und Patienten dabei hilft, sicherer zu stehen, sich stabiler zu bewegen und rascher zu reagieren. Die Übungen werden auf einer beweglichen Plattform durchgeführt, die mit intelligenten Sensoren ausgestattet ist. Diese erfassen die Körperhaltung sowie Gewichtsverlagerungen in Echtzeit und stellen die Ergebnisse auf einem Bildschirm dar. Durch die Reaktion auf diese direkte Rückmeldung lernt der Körper, die Haltung zu korrigieren, das Gleichgewicht zu schulen und die Muskulatur im richtigen Moment zu aktivieren. Da das Training in Form motivierender, spielerischer Aufgaben aufgebaut ist, bleiben die Übungseinheiten ansprechend, was die vielen Wiederholungen erleichtert, die für das Wiedererlernen des Gleichgewichts erforderlich sind.
Gamma Knife
Gamma Knife ist eine Form der stereotaktischen Radiochirurgie, ein hochpräzises Verfahren zur Behandlung von Zielstrukturen tief im Inneren des Kopfes ohne Schnitt, Eröffnung oder Vollnarkose. Trotz des Namens handelt es sich nicht um ein Messer und es findet keine Operation im herkömmlichen Sinne statt. Stattdessen werden hunderte fein gebündelter Gammastrahlungsbündel aus vielen Winkeln so ausgerichtet, dass sie alle an einem einzigen Punkt zusammentreffen. Jeder einzelne Strahl ist zu schwach, um das durchquerte Gewebe zu schädigen, doch dort, wo sie konvergieren, wird eine starke, scharf begrenzte Dosis an das Behandlungsziel abgegeben, während das umgebende gesunde Gehirn weitgehend geschont wird. Es bietet eine nicht-invasive Option für Tumoren und andere Läsionen, die durch eine offene Operation nur schwer oder mit hohem Risiko erreichbar wären.
4D-Brustultraschall
Der 4D-Brustultraschall, auch als automatisierte volumetrische Brust-Sonographie bekannt, ist ein bildgebendes Verfahren, das die Diagnostik von Brustkrebs unterstützt. Anders als bei einer handgeführten Ultraschalluntersuchung kommt ein spezieller Schallkopf zum Einsatz, der sich automatisch über die Brust bewegt, um das gesamte Organ als vollständiges dreidimensionales Volumen zu erfassen. Er wird vor allem ergänzend zur Mammographie eingesetzt, insbesondere bei Frauen mit dichtem Brustgewebe, bei denen ein dichterer Gewebshintergrund auffällige Befunde auf einem Standard-Mammogramm verdecken kann. Die Untersuchung ist angenehm, nicht-invasiv und frei von ionisierender Strahlung, was sie zu einer wertvollen zusätzlichen Ebene bei der Früherkennung und Abklärung der Brust macht.
Brachytherapie
Die Brachytherapie, zu deren Formen auch die LDR-Brachytherapie gehört, ist eine Art der internen Strahlentherapie, bei der eine Strahlenquelle direkt im Körper am oder neben dem Tumor platziert wird, anstatt von außen auf ihn gerichtet zu werden. Da sich die Quelle so nah am Zielbereich befindet, kann sie eine hohe, sehr gezielte Dosis abgeben, während die Strahlung über eine kurze Distanz steil abfällt und das umliegende gesunde Gewebe schont. Moderne Systeme automatisieren diesen Ablauf sicher: Dünne Röhrchen werden zum Tumor geführt, die Quelle bewegt sich entlang eines präzisen Plans hindurch und wird am Ende wieder herausgezogen, sodass keine Strahlung im Körper zurückbleibt.
Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)
Die digitale Subtraktionsangiographie (DSA) ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das die Blutgefäße im gesamten Körper detailgenau darstellt. Ein dünner Katheter leitet ein Kontrastmittel in die Arterien, und eine spezielle Computerverarbeitung blendet das umgebende Knochen- und Weichteilgewebe aus, sodass sich ausschließlich die Gefäße scharf abzeichnen. Sie wird eingesetzt, um Gefäßprobleme wie Verengungen, Aneurysmen, Fehlbildungen und abnormale Gefäßverbindungen im Gehirn, Bauchraum, in der Haut und in den Gliedmaßen zu erkennen. Die DSA dient zudem als Grundlage für viele minimal-invasive Behandlungen: Fachärztinnen und Fachärzte können ein Gefäßproblem über eine winzige Eintrittsstelle in derselben Sitzung aufspüren und behandeln, ohne dass eine offene Operation erforderlich ist.
Endobronchialer Ultraschall (EBUS)
Der Endobronchiale Ultraschall (EBUS) ist ein minimal-invasives Verfahren, das eine Bronchoskopie mit Ultraschall kombiniert, um die Atemwege sowie das umliegende Gewebe und die Lymphknoten zu untersuchen. Ein dünnes, flexibles Bronchoskop mit einer Kamera und einer kleinen Ultraschallsonde wird durch den Mund in die Atemwege eingeführt. Dort erzeugt die Sonde Echtzeitbilder von Strukturen direkt hinter der Atemwegswand, wie etwa Lymphknoten und Raumforderungen, die mit einer Kamera allein nicht sichtbar sind. Unter dieser kontinuierlichen Ultraschallkontrolle können in derselben Sitzung mit einer feinen Nadel Proben für das Labor entnommen werden, ganz ohne chirurgischen Schnitt.
Q-Switched-Laser
Der Q-Switched-Laser ist ein dermatologischer Laser, der extrem kurze, hochenergetische Lichtimpulse im Bereich von Milliardstelsekunden aussendet, um Pigmente in der Haut zu zertrümmern. Da der Impuls so kurz und kraftvoll ist, spaltet er dunkle Pigmente und Tätowiertinte in winzige Fragmente, während das umliegende Hautgewebe weitgehend geschont wird. Der Körper transportiert diese Partikel in den folgenden Wochen auf natürlichem Weg ab. Dies macht den Q-Switched-Laser zum Standardverfahren für die Entfernung unerwünschter Pigmentierungen sowie Tätowierungen und zur Auffrischung ungleichmäßiger, sonnengeschädigter Haut bei nur kurzen Ausfallzeiten zwischen den Sitzungen.
TrueBeam STx
TrueBeam STx ist ein moderner Linearbeschleuniger, ein Gerät, das eine perkutane Strahlentherapie zur Krebsbehandlung mit sehr hoher Präzision verabreicht. Es passt hochenergetische Strahlenbündel exakt an die Größe und Form eines Tumors an und richtet sie aus vielen Winkeln auf das Zielgebiet, sodass eine starke Dosis den Tumor erreicht, während das umliegende gesunde Gewebe und benachbarte Organe so wenig wie möglich belastet werden. Da das System das Zielgebiet erfasst und Bewegungen wie die Atmung berücksichtigen kann, arbeitet es millimetergenau. Dadurch eignet es sich sowohl für die konventionelle, tägliche Strahlentherapie als auch für moderne, fokussierte Verfahren, die einen Tumor in nur wenigen Sitzungen behandeln. Die Behandlung ist nicht-invasiv und schmerzfrei, ohne dass Instrumente in den Körper eingeführt werden.
da-Vinci-Roboterchirurgie
Die da-Vinci-Roboterchirurgie ermöglicht es chirurgischen Fachkräften, komplexe Eingriffe über wenige kleine Schlüssellochschnitte anstelle eines großen Schnitts durchzuführen. An einer nahestehenden Konsole sitzend steuert der Operateur winzige, abwinkelbare Instrumente sowie eine vergrößernde, hochauflösende 3D-Kamera, während die Roboterarme jede Handbewegung in präzise, ruhige Bewegungen im Körperinneren übersetzen. Das System handelt zu keinem Zeitpunkt eigenständig: Die chirurgische Fachkraft behält stets die vollständige Kontrolle. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dieser minimalinvasive Ansatz häufig weniger Schmerzen, kleinere Narben, einen geringeren Blutverlust und eine schnellere Rückkehr in den gewohnten Alltag.
3-Tesla-MRT
Das 3-Tesla-MRT ist ein Hochfeld-Magnetresonanztomograph, der außergewöhnlich detaillierte Bilder aus dem Inneren des Körpers erzeugt. Die Bezeichnung „3 Tesla“ bezieht sich auf die Stärke des Magneten, die etwa doppelt so hoch ist wie bei einem Standard-MRT-Gerät. Diese zusätzliche Leistung ermöglicht schärfere, höher auflösende Aufnahmen, oft in kürzerer Zeit. Wie jede Magnetresonanztomographie nutzt das Verfahren ein starkes Magnetfeld und Radiowellen anstelle von Röntgenstrahlen, sodass keine ionisierende Strahlung entsteht. Es ist besonders wertvoll für die Untersuchung des Gehirns, des Nervensystems, der Gelenke und des Weichteilgewebes und unterstützt Ärzte dabei, Veränderungen zu erkennen und zu beurteilen, die auf anderen Aufnahmen schwer zu sehen sein können.
Ganzkörper-MRT
Die Ganzkörper-MRT untersucht den gesamten Körper in einer einzigen Sitzung, vom Kopf hinab bis zu den Oberschenkeln und mitunter den Füßen, und liefert einen zusammenhängenden Satz detaillierter Bilder. Da sie mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen statt mit Röntgenstrahlen arbeitet, ist die Untersuchung unabhängig von der Ganzkörper-MRT-Dauer frei von ionisierender Strahlung. Indem sie viele Organe und Regionen auf einmal erfasst, bietet sie einen breiten Überblick, der Erkrankungen bereits in einem frühen Stadium erkennen kann. Dies macht sie sowohl zu einem wertvollen Instrument für Menschen, die eine gründliche Vorsorgeuntersuchung wünschen, als auch zu einer Methode, um Veränderungen zu beurteilen, die mehr als einen Teil des Körpers betreffen können.
Intraoperative MRT
Die intraoperative MRT, auch als OP-MRT bezeichnet, bringt die Leistungsfähigkeit der Magnetresonanztomographie direkt in den Operationssaal. Ein speziell entwickelter, in den Operationssaal integrierter Scanner ermöglicht es dem Operationsteam, detaillierte Bilder des Gehirns oder der Wirbelsäule aufzunehmen, während die Operation noch im Gange ist. So kann der Operateur den Fortschritt bereits während des Eingriffs überprüfen, anstatt auf eine spätere Untersuchung zu warten. Wie jede MRT nutzt sie ein Magnetfeld und Radiowellen anstelle von Röntgenstrahlen, sodass keine ionisierende Strahlung entsteht. Sie ist besonders wertvoll bei anspruchsvollen Tumoroperationen, bei denen die Beurteilung des Ergebnisses in Echtzeit das Resultat verbessern kann.
Tomosynthese-Mammographie (3D-Mammographie)
Die Tomosynthese-Mammographie (3D-Mammographie), oft auch als 3D-Mammographie bezeichnet, ist eine weiterentwickelte Form der digitalen Mammographie, die aus einer Reihe dünner Schichten ein dreidimensionales Bild der Brust aufbaut. Anstelle einer einzelnen flachen Aufnahme, in der überlagerndes Gewebe ein Problem verdecken oder vortäuschen kann, ermöglicht sie es der Radiologin oder dem Radiologen, die Brust Schicht für Schicht auf einem hochauflösenden Bildschirm zu durchmustern. Dadurch lassen sich kleine Läsionen und Tumoren leichter erkennen und echte Befunde besser von harmlosem überlagerndem Gewebe unterscheiden, was insbesondere für die Früherkennung und für Frauen mit dichtem Brustdrüsengewebe wertvoll ist.
Endosonographie (EUS)
Die Endosonographie (EUS) kombiniert Endoskopie und Ultraschall in einem einzigen dünnen Instrument, wodurch sich die tieferen Schichten des Verdauungstrakts sowie die umliegenden Organe und Gewebe detailliert untersuchen lassen, unabhängig davon, ob die Endosonographie stationär oder ambulant erfolgt. Indem eine winzige Ultraschallsonde an der Spitze eines Endoskops direkt in das Körperinnere und ganz nah an die Zielregion geführt wird, liefert das Verfahren hochauflösende Bilder von Strukturen wie der Bauchspeicheldrüse, den Gallengängen und benachbarten Lymphknoten, die von außen nur schwer einsehbar sind. Bei Bedarf kann während derselben Untersuchung mit einer feinen Nadel eine Probe für das Labor entnommen werden, ganz ohne chirurgischen Schnitt.
Roboterarm-assistierte orthopädische Chirurgie
Die roboterarm-assistierte orthopädische Chirurgie ist eine Technologie, die vor allem beim Knie- und Hüftgelenkersatz eingesetzt wird, um die Operation mit sehr hoher Genauigkeit zu planen und durchzuführen. Auf Basis der patienteneigenen CT-Aufnahmen wird ein detaillierter dreidimensionaler Plan erstellt. Während des Eingriffs führt ein Roboterarm die Instrumente der operierenden Fachkraft so, dass der Knochen präpariert und das Implantat exakt nach diesem Plan positioniert wird. Die Chirurgin oder der Chirurg hält und steuert das Instrument stets selbst; der Roboterarm sorgt für zusätzliche Stabilität und integrierte Begrenzungen, die das umliegende Gewebe schützen. Ziel ist ein gut sitzendes und ausbalanciertes Gelenk, was zu weniger Schmerzen und einer unkomplizierteren Genesung beitragen kann.
HoLEP (Holmium-Laser-Enukleation der Prostata)
Die HoLEP (Holmium-Laser-Enukleation der Prostata) ist eine minimal-invasive Laserbehandlung bei einer vergrößerten Prostata, einem bei älteren Männern sehr häufigen Befund, der das Wasserlassen erschweren kann. Eine gutartige Prostatavergrößerung verengt den Kanal, durch den der Urin fließt, was zu Beschwerden wie einem schwachen Harnstrahl, häufigem Harndrang und nächtlichem Aufstehen führt. Bei einer solchen HoLEP-OP der Prostata wird ein Holmium-Laser ohne äußeren Schnitt durch die Harnröhre eingeführt, um das überwucherte innere Prostatagewebe von der äußeren Kapsel zu trennen und vollständig zu entfernen. Da das gesamte einengende Gewebe entnommen wird, bietet das Verfahren eine dauerhafte Entlastung und eignet sich auch für sehr große Drüsen gut.
SMILE-Pro-Laser
Der SMILE-Pro-Laser ist eine weiterentwickelte, schnellere Variante des SMILE-Verfahrens (Small Incision Lenticule Extraction), einer modernen, minimalinvasiven Lasermethode zur Korrektur von Kurzsichtigkeit (Myopie) und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Im Gegensatz zu älteren flap-basierten Verfahren arbeitet die Methode durch eine winzige, nur wenige Millimeter breite Öffnung, ohne dass ein grosser Hornhautdeckel (Flap) erzeugt werden muss. Ein Femtosekundenlaser formt im Inneren der Hornhaut eine feine Gewebescheibe (Lentikel), die anschliessend durch diesen kleinen Schnitt entnommen wird. Dadurch wird die Hornhaut sanft umgeformt und die Sehkraft korrigiert. Ziel ist es, die Abhängigkeit von Brillen und Kontaktlinsen bei einer schnellen und schonenden Erholung zu verringern oder vollständig zu beheben.
Fotona SP Dynamis
Fotona SP Dynamis ist eine vielseitige Plattform für ästhetische Laserbehandlungen, die zwei sich ergänzende Laserwellenlängen in einem Gerät vereint. Ein Nd:YAG-Laser dringt in tiefere Hautschichten vor, um das Gewebe von innen heraus zu straffen und zu restrukturieren, während ein Erbium:YAG-Laser an der Oberfläche arbeitet, um das Hautbild zu erneuern und zu verfeinern. Da sich ein einziges System auf viele Behandlungsziele einstellen lässt, wird es für ein breites Spektrum nicht-operativer Hautbehandlungen eingesetzt, von der Gesichtsverjüngung und Hautstraffung über Akne, Narben, Pigmentflecken und Haarentfernung bis hin zur Intimästhetik, ganz ohne Schnitte oder Injektionen.
Dual-Energy-CT
Die Dual-Energy-CT ist eine fortschrittliche Form der Computertomographie, die den Körper zeitgleich mit zwei unterschiedlichen Röntgenenergiestufen abtastet. Eine Standard-CT nutzt eine einzelne Energie und zeigt vor allem die Form und Dichte von Geweben. Durch den Vergleich, wie sich Strukturen bei zwei Energien verhalten, kann die Dual-Energy-CT verschiedene Materialien jedoch weitaus präziser voneinander unterscheiden. Diese zusätzliche Information hilft ärztlichen Fachkräften, Befunde genauer zu charakterisieren, etwa indem sie Gewebearten oder Ablagerungen voneinander abgrenzen. Dies lässt sich häufig mit weniger Kontrastmittel und einer geringeren Strahlendosis erreichen. Wie jede CT nutzt sie Röntgenstrahlung, setzt jedoch Verfahren ein, die die Strahlenbelastung gering halten.
Standort
Altunizade Mah., Yurtcan Sok. No:1, 34662 Üsküdar/İstanbul
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