

Acıbadem Maslak Hospital
istanbul
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Unterlagen hochladenÜberblick
Acıbadem Maslak Hospital wurde 2009 eröffnet und erstreckt sich nach einer Erweiterung im Jahr 2018 über 106.000 Quadratmeter auf der europäischen Seite von Istanbul. Es verfügt über 231 stationäre Betten, zwanzig allgemeine Operationssäle, drei IVF-Operationssäle und 51 Intensivbetten. Zu den Fachbereichen gehören eine umfassende Onkologie, ein Institut für Senologie (Brustzentrum), ein IVF-Zentrum, Intensivstationen für Erwachsene und Kinder, eine Kinderklinik sowie eine Abteilung für Roboterassistierte Chirurgie. Das Krankenhaus verfügt über eine Akkreditierung der Joint Commission International sowie ein LEED-Gold-Zertifikat für nachhaltiges Bauen und betreut internationale Patienten mit mehrsprachiger Unterstützung.
Fachgebiete
Ärzte
1-12 von 188
Behandlungen
Allgemeinchirurgie
Augenheilkunde
Bariatrische Chirurgie (Adipositaschirurgie)
Gynäkologie und Geburtshilfe
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO)
Kardiologie und Herzchirurgie
Neurologie und Neurochirurgie
Onkologie
Orthopädie und Unfallchirurgie
Physikalische und Rehabilitative Medizin
Plastische und Ästhetische Chirurgie
Reproduktionsmedizin (IVF und Kinderwunschmedizin)
Zahn-, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Leistungen für internationale Patienten
- Büro für internationale Patienten
- Dolmetscher- und Übersetzungsdienste
- Unterstützung bei Visum und Reise
- Flughafentransfer
- Unterstützung bei der Unterbringung
Technologien und Ausstattung
PET-CT
Die PET-CT ist ein modernes hybrides Bildgebungsverfahren, das die Positronenemissionstomographie mit der Computertomographie in einer einzigen Untersuchung verbindet und so die Stoffwechselaktivität sowie die anatomische Struktur des Körpers gleichzeitig darstellt. Im typischen PET-CT-Ablauf wird eine geringe Dosis eines schwach radioaktiven Radiopharmakons (Tracers), meist ein Glukose-Analogon, injiziert, das sich in besonders stoffwechselaktiven Zellen anreichert, wie es für viele Tumoren charakteristisch ist. Da sie krankhafte Veränderungen oft schon sichtbar macht, bevor sich die Form eines Organs verändert, gehört die PET-CT zu den wichtigsten Verfahren, um Krebserkrankungen zu erkennen, deren Ausbreitung zu bestimmen und das Ansprechen auf eine Therapie zu überprüfen.
Kopfhautkühlsystem
Ein Kopfhautkühlsystem ist eine unterstützende Technologie, die dazu beiträgt, den Haarausfall während einer Chemotherapie zu verringern, der für viele Patientinnen und Patienten zu den belastendsten Nebenwirkungen gehört. Dabei tragen Sie eine eng anliegende Kappe, die die Kopfhaut vor, während und nach der Chemotherapiesitzung sanft kühlt. Durch die Kälte verengen sich die kleinen Blutgefäße in der Kopfhaut und die Aktivität der Haarfollikel verlangsamt sich, sodass weniger vom Chemotherapeutikum dorthin gelangt und diese weniger beeinträchtigt werden. Vielen Betroffenen hilft dies, während der Behandlung mehr eigenes Haar zu behalten, was das Wohlbefinden und den Alltag spürbar entlasten kann.
EOS-3D-Skelettbildgebung
Die EOS-3D-Skelettbildgebung ist ein strahlungsarmes Röntgenverfahren, das die gesamte Wirbelsäule und die unteren Gliedmaßen in einem einzigen Durchgang erfasst, während Sie natürlich stehen und Ihr eigenes Körpergewicht tragen. Gleichzeitig werden zwei Aufnahmen angefertigt, eine von vorne und eine von der Seite, aus denen das System ein dreidimensionales Modell des Skeletts erstellt. Da die Aufnahme im Stehen erfolgt, zeigt sie das Skelett in seiner tatsächlichen, belasteten Haltung, was für die Beurteilung von Wirbelsäule und Beinen besonders wichtig ist. Ein wesentlicher Vorteil ist die sehr geringe Strahlendosis, die deutlich unter der des herkömmlichen digitalen Röntgens liegt, ergänzt durch einen speziellen Modus, der die Strahlenbelastung bei Kindern noch weiter reduziert.
Photon-Counting-CT
Die Photon-Counting-CT ist ein Computertomographie-Verfahren der nächsten Generation mit einer neuartigen Detektortechnologie. Während herkömmliche CT-Detektoren die eintreffende Röntgenenergie lediglich als Gesamtsumme messen, zählt ein Photon-Counting-Scanner jedes einzelne Röntgenphoton und bestimmt dessen Energie. Diese präzisere Datenerfassung liefert spürbar schärfere Bilder mit höherem Kontrast, sodass sich kleinste Strukturen, feine Blutgefäße und Krankheitsveränderungen im Frühstadium detailreicher darstellen lassen, und das bei gleichzeitig niedriger Strahlendosis. Wie jede CT nutzt auch diese Methode Röntgenstrahlung, ist jedoch darauf ausgelegt, jedes einzelne Photon optimal zu verwerten, was zu besseren Bildern bei geringerer Dosis führen kann.
Elektronisches Kontroll- und Verwechslungsschutzsystem im IVF-Labor
Ein elektronisches Kontroll- und Verwechslungsschutzsystem im IVF-Labor ist eine Sicherheits- und Rückverfolgungstechnologie, die Ihre Eizellen, Spermien und Embryonen bei jedem Schritt eines IVF-Zyklus begleitet und sicherstellt, dass ausschliesslich Ihre eigenen Proben zusammengeführt werden. Die Schalen und Röhrchen jeder behandelten Person sind mit einem kleinen elektronischen Chip versehen. An jedem Arbeitsplatz im Labor liest das System diese Tags automatisch aus und bestätigt deren Übereinstimmung, bevor ein Arbeitsschritt fortgesetzt werden kann. Gehören zwei Proben nicht zur selben Person, gibt das System ein Warnsignal aus und unterbricht den Vorgang. Dies bietet ein zusätzliches, automatisiertes Sicherheitsnetz neben den sorgfältigen Kontrollen durch das Laborteam.
Femtosekundenlaser-Kataraktchirurgie
Die Femtosekundenlaser-Kataraktchirurgie nutzt einen präzisen, computergesteuerten Laser, um einige der anspruchsvollsten Schritte der Kataraktoperation durchzuführen, bei der die getrübte natürliche Augenlinse entfernt und durch eine klare Kunstlinse ersetzt wird. Eine Katarakt ist eine Linsentrübung, die das Sehvermögen allmählich verschlechtert, und eine Operation ist der einzige Weg, um wieder klar sehen zu können. Anstelle einer manuellen Klinge nutzt der Operateur den Laser, um die Schnitte mit mikrometergenauer Präzision zu setzen. Diese zusätzliche Genauigkeit kann den Eingriff schonender und reproduzierbarer machen und zugleich die exakte Platzierung der neuen Linse unterstützen.
ESWL (extrakorporale Stoßwellenlithotripsie)
Die ESWL (extrakorporale Stoßwellenlithotripsie) ist ein nicht-operatives Verfahren, um Steine im Harntrakt wie Nieren- und Harnleitersteine ohne jeden Hautschnitt zu zertrümmern. Hochenergetische Stoßwellen werden außerhalb des Körpers erzeugt und präzise auf den Stein gebündelt, um ihn in kleine Fragmente zu zerkleinern, die anschließend auf natürlichem Weg mit dem Urin abgehen können. Da weder Instrumente in den Körper eingeführt werden noch ein Schnitt erforderlich ist, zählt die ESWL zu den schonendsten Steinbehandlungen überhaupt. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant, sodass die meisten Patienten noch am selben Tag nach Hause zurückkehren und die Steinfragmente in den folgenden Tagen ausscheiden.
ESWT (extrakorporale Stoßwellentherapie)
Die ESWT (extrakorporale Stoßwellentherapie) ist ein nicht-operatives, medikamentenfreies Behandlungsverfahren, bei dem außerhalb des Körpers erzeugte hochenergetische Schallwellen auf schmerzendes oder schlecht heilendes Gewebe gerichtet werden. Die Wellen durchdringen die Haut schadlos und konzentrieren sich auf das Zielgebiet, wo sie körpereigene Reparaturprozesse anregen. Die ESWT wird vor allem bei langwierigen Sehnen-, Gelenk- und Weichteilbeschwerden eingesetzt, die auf Schonung, Medikamente oder herkömmliche Physiotherapie nicht ausreichend angesprochen haben. Die Sitzungen sind kurz, erfolgen ambulant in der Praxis ohne Betäubung, und die meisten Patientinnen und Patienten können danach direkt ihren gewohnten Tagesablauf fortsetzen. Das Verfahren wird in der Regel als Teil eines Rehabilitationsplans und nicht isoliert angewendet.
Adaptive Strahlentherapie mit Ethos
Die adaptive Strahlentherapie mit Ethos ist ein System zur adaptiven Bestrahlung, das künstliche Intelligenz nutzt, um jede Krebsbehandlung am Behandlungstag exakt an die Anatomie der behandelten Person anzupassen. Der Körper verändert sich von Sitzung zu Sitzung geringfügig: Ein Tumor kann schrumpfen, Organe können sich verschieben oder Blase und Darm unterschiedlich gefüllt sein. Ethos erstellt zu Beginn jeder Sitzung eine aktuelle Aufnahme, erkennt diese Veränderungen und kann mit Unterstützung durch KI innerhalb von Minuten statt der sonst üblichen Stunden einen angepassten Bestrahlungsplan erstellen. So bleibt die Strahlendosis präzise auf den Tumor gerichtet, während gesunde Nachbarorgane besser geschont werden.
Excimer-Laser
Der Excimer-Laser ist ein präzises, computergesteuertes Lasersystem zur Korrektur von Brechungsfehlern des Auges, am häufigsten von Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie) und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Er wirkt auf die Hornhaut, die klare vordere Oberfläche des Auges, und trägt mikroskopisch feine Gewebeschichten schonend ab, um sie so umzuformen, dass das Licht wieder korrekt auf der Netzhaut gebündelt wird. Er bildet die Grundlage der meisten Verfahren zur Sehschärfenkorrektur mit dem Laser, deren Ziel es ist, die Abhängigkeit von Brillen und Kontaktlinsen zu verringern oder ganz aufzuheben. Die Behandlung erfolgt zügig unter betäubenden Augentropfen, und die Erholung verläuft in der Regel rasch.
SPECT-CT
Die SPECT-CT ist ein nuklearmedizinisches Bildgebungsverfahren, das die Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie mit der Computertomographie in einem Gerät vereint und sowohl die Funktion eines Organs als auch dessen anatomische Struktur in einer einzigen Untersuchung erfasst. Ein niedrig dosiertes Radiopharmakon wird injiziert und reichert sich im Zielgewebe an, wo eine rotierende Gammakamera dreidimensionale Funktionsbilder erzeugt, während die CT-Untersuchung die genaue Lage im Körper bestimmt. Indem sie nicht nur die Form einer Struktur zeigt, sondern auch, wie aktiv sie ist, hilft die SPECT-CT Ärztinnen und Ärzten dabei, Erkrankungen zu erkennen, ihren genauen Sitz zu bestimmen und Behandlungen mit größerer Sicherheit zu planen.
MRT-Fusionsbiopsie der Prostata (3D-Bildgebung und Navigation)
Die MRT-Fusionsbiopsie der Prostata (3D-Bildgebung und Navigation) ist ein modernes Verfahren zur Entnahme von Gewebeproben aus der Prostata, um Prostatakrebs präzise zu diagnostizieren. Sie verbindet zwei Bildgebungsverfahren, eine vorab erstellte detaillierte MRT-Aufnahme und Live-Ultraschall während des Eingriffs, zu einem einzigen dreidimensionalen Bild. Diese „Fusion“ ermöglicht es dem Arzt, genau zu sehen, wo verdächtige Bereiche liegen, und die Biopsienadel direkt dorthin zu führen, anstatt die Drüse nach dem Zufallsprinzip zu beproben. Das Ergebnis ist eine präzisere, gezielte Biopsie, welche die Erkennung von Krebsarten verbessert, die tatsächlich einer Behandlung bedürfen, und gleichzeitig dazu beiträgt, unnötige Befunde zu vermeiden.
Funktionelles Gleichgewichts- und Koordinationssystem
Das Funktionelle Gleichgewichts- und Koordinationssystem ist eine interaktive Rehabilitationsplattform, die Patientinnen und Patienten dabei hilft, sicherer zu stehen, sich stabiler zu bewegen und rascher zu reagieren. Die Übungen werden auf einer beweglichen Plattform durchgeführt, die mit intelligenten Sensoren ausgestattet ist. Diese erfassen die Körperhaltung sowie Gewichtsverlagerungen in Echtzeit und stellen die Ergebnisse auf einem Bildschirm dar. Durch die Reaktion auf diese direkte Rückmeldung lernt der Körper, die Haltung zu korrigieren, das Gleichgewicht zu schulen und die Muskulatur im richtigen Moment zu aktivieren. Da das Training in Form motivierender, spielerischer Aufgaben aufgebaut ist, bleiben die Übungseinheiten ansprechend, was die vielen Wiederholungen erleichtert, die für das Wiedererlernen des Gleichgewichts erforderlich sind.
4D-Brustultraschall
Der 4D-Brustultraschall, auch als automatisierte volumetrische Brust-Sonographie bekannt, ist ein bildgebendes Verfahren, das die Diagnostik von Brustkrebs unterstützt. Anders als bei einer handgeführten Ultraschalluntersuchung kommt ein spezieller Schallkopf zum Einsatz, der sich automatisch über die Brust bewegt, um das gesamte Organ als vollständiges dreidimensionales Volumen zu erfassen. Er wird vor allem ergänzend zur Mammographie eingesetzt, insbesondere bei Frauen mit dichtem Brustgewebe, bei denen ein dichterer Gewebshintergrund auffällige Befunde auf einem Standard-Mammogramm verdecken kann. Die Untersuchung ist angenehm, nicht-invasiv und frei von ionisierender Strahlung, was sie zu einer wertvollen zusätzlichen Ebene bei der Früherkennung und Abklärung der Brust macht.
Fraktionierter CO2-Laser
Der Fraktionierte CO2-Laser ist ein Kohlendioxid-System zur Hauterneuerung, das Energie in Tausenden mikroskopisch kleiner Säulen abgibt, anstatt die gesamte Oberfläche auf einmal zu behandeln. Dieses fraktionierte Muster lässt zwischen den einzelnen Behandlungspunkten gesunde Haut unberührt. Dies beschleunigt die Heilung, während die kontrollierte Wärme die Neubildung von Kollagen und Elastin in den tieferen Schichten anregt. Das Ergebnis sind eine glattere Hautstruktur, straffere Haut und ein frischerer Teint bei einer kürzeren Erholungszeit als bei älteren, voll ablativen Lasern. In der ästhetischen Dermatologie zählt er zu den vielseitigsten Instrumenten für die Behandlung von Narben, Falten und Sonnenschäden.
Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)
Die digitale Subtraktionsangiographie (DSA) ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das die Blutgefäße im gesamten Körper detailgenau darstellt. Ein dünner Katheter leitet ein Kontrastmittel in die Arterien, und eine spezielle Computerverarbeitung blendet das umgebende Knochen- und Weichteilgewebe aus, sodass sich ausschließlich die Gefäße scharf abzeichnen. Sie wird eingesetzt, um Gefäßprobleme wie Verengungen, Aneurysmen, Fehlbildungen und abnormale Gefäßverbindungen im Gehirn, Bauchraum, in der Haut und in den Gliedmaßen zu erkennen. Die DSA dient zudem als Grundlage für viele minimal-invasive Behandlungen: Fachärztinnen und Fachärzte können ein Gefäßproblem über eine winzige Eintrittsstelle in derselben Sitzung aufspüren und behandeln, ohne dass eine offene Operation erforderlich ist.
Endobronchialer Ultraschall (EBUS)
Der Endobronchiale Ultraschall (EBUS) ist ein minimal-invasives Verfahren, das eine Bronchoskopie mit Ultraschall kombiniert, um die Atemwege sowie das umliegende Gewebe und die Lymphknoten zu untersuchen. Ein dünnes, flexibles Bronchoskop mit einer Kamera und einer kleinen Ultraschallsonde wird durch den Mund in die Atemwege eingeführt. Dort erzeugt die Sonde Echtzeitbilder von Strukturen direkt hinter der Atemwegswand, wie etwa Lymphknoten und Raumforderungen, die mit einer Kamera allein nicht sichtbar sind. Unter dieser kontinuierlichen Ultraschallkontrolle können in derselben Sitzung mit einer feinen Nadel Proben für das Labor entnommen werden, ganz ohne chirurgischen Schnitt.
Optische Biometrie (Myopie-Verlaufskontrolle)
Die optische Biometrie (Myopie-Verlaufskontrolle) ist eine schnelle, berührungslose Untersuchungsmethode, die für eine präzise optische Biometrie am Auge Lichtstrahlen statt mechanischer Berührung nutzt. Sie wird vor allem in zwei Bereichen eingesetzt: zur exakten Planung von Augenoperationen durch die Bestimmung der erforderlichen Brechkraft einer Kunstlinse sowie zur Erkennung und Überwachung einer Kurzsichtigkeit (Myopie), insbesondere bei Kindern und jungen Erwachsenen, deren Augen noch wachsen. In einer einzigen, schmerzlosen Messung erfasst sie die entscheidenden Maße des Auges und liefert genaue Werte, die sowohl die Operationsplanung als auch die langfristige Verlaufskontrolle steuern.
EmbryoScope-Zeitraffer-Inkubator
Der EmbryoScope-Zeitraffer-Inkubator ist ein moderner Brutschrank mit integrierter Kamera, der bei einer In-vitro-Fertilisation eingesetzt wird, um Embryonen heranzuziehen und ihre Entwicklung zu beobachten, ohne sie aus ihrer geschützten Umgebung herauszunehmen. In einem herkömmlichen Inkubator müssen Embryonen zur Kontrolle entnommen und unter ein Mikroskop gelegt werden, wodurch sie kurzzeitig Temperatur-, Licht- und Luftveränderungen ausgesetzt sind. Das EmbryoScope beseitigt diese Unterbrechung: Es hält die Bedingungen vollkommen stabil, während es jeden Embryo in kurzen Abständen fotografiert, und erstellt so einen Zeitrafferfilm seines Wachstums, der dem Laborteam hilft, den gesündesten Embryo für den Transfer auszuwählen.
FibroScan
Der FibroScan der Leber ist ein nicht-invasives, ultraschallbasiertes Gerät, das die Steifigkeit des Organs misst, was den Grad der Vernarbung oder Fibrose widerspiegelt, und gleichzeitig den Fettgehalt der Leber abschätzt. Er bietet eine schnelle, schmerzfreie Alternative zu einer Leberbiopsie, ganz ohne Schnitt oder Nadel, und beurteilt einen größeren Bereich des Organs als eine winzige Gewebeprobe. Während Sie liegen, wird einfach eine Sonde auf die Haut über der Leber aufgesetzt, und ein numerisches Ergebnis liegt innerhalb weniger Minuten vor. Das Verfahren wird vielfach eingesetzt, um Lebererkrankungen zu erkennen, zu verfolgen und die Behandlung zu steuern und zu überwachen.
TrueBeam STx
TrueBeam STx ist ein moderner Linearbeschleuniger, ein Gerät, das eine perkutane Strahlentherapie zur Krebsbehandlung mit sehr hoher Präzision verabreicht. Es passt hochenergetische Strahlenbündel exakt an die Größe und Form eines Tumors an und richtet sie aus vielen Winkeln auf das Zielgebiet, sodass eine starke Dosis den Tumor erreicht, während das umliegende gesunde Gewebe und benachbarte Organe so wenig wie möglich belastet werden. Da das System das Zielgebiet erfasst und Bewegungen wie die Atmung berücksichtigen kann, arbeitet es millimetergenau. Dadurch eignet es sich sowohl für die konventionelle, tägliche Strahlentherapie als auch für moderne, fokussierte Verfahren, die einen Tumor in nur wenigen Sitzungen behandeln. Die Behandlung ist nicht-invasiv und schmerzfrei, ohne dass Instrumente in den Körper eingeführt werden.
da-Vinci-Roboterchirurgie
Die da-Vinci-Roboterchirurgie ermöglicht es chirurgischen Fachkräften, komplexe Eingriffe über wenige kleine Schlüssellochschnitte anstelle eines großen Schnitts durchzuführen. An einer nahestehenden Konsole sitzend steuert der Operateur winzige, abwinkelbare Instrumente sowie eine vergrößernde, hochauflösende 3D-Kamera, während die Roboterarme jede Handbewegung in präzise, ruhige Bewegungen im Körperinneren übersetzen. Das System handelt zu keinem Zeitpunkt eigenständig: Die chirurgische Fachkraft behält stets die vollständige Kontrolle. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dieser minimalinvasive Ansatz häufig weniger Schmerzen, kleinere Narben, einen geringeren Blutverlust und eine schnellere Rückkehr in den gewohnten Alltag.
O-Arm
Der O-Arm ist ein intraoperatives Bildgebungssystem, das sich in einem vollständigen Kreis um den Patienten dreht, um während des laufenden Eingriffs hochauflösende Schnittbilder in Echtzeit zu erstellen. Praktisch bringt er einen mobilen Scanner nach Art eines CT direkt in den Operationssaal, sodass die Operateure die exakte Lage von Knochen, Instrumenten und Implantaten im Moment des Einbringens sehen können, anstatt sich ausschließlich auf vor der Operation angefertigte Aufnahmen zu stützen. Er wird vor allem in der Wirbelsäulenchirurgie, der Chirurgie von Gehirn und Nerven sowie der orthopädischen Unfallchirurgie eingesetzt, wo er präzise Orientierung bei kritischen Schritten bietet und eine höhere Genauigkeit sowie Sicherheit unterstützt.
3-Tesla-MRT
Das 3-Tesla-MRT ist ein Hochfeld-Magnetresonanztomograph, der außergewöhnlich detaillierte Bilder aus dem Inneren des Körpers erzeugt. Die Bezeichnung „3 Tesla“ bezieht sich auf die Stärke des Magneten, die etwa doppelt so hoch ist wie bei einem Standard-MRT-Gerät. Diese zusätzliche Leistung ermöglicht schärfere, höher auflösende Aufnahmen, oft in kürzerer Zeit. Wie jede Magnetresonanztomographie nutzt das Verfahren ein starkes Magnetfeld und Radiowellen anstelle von Röntgenstrahlen, sodass keine ionisierende Strahlung entsteht. Es ist besonders wertvoll für die Untersuchung des Gehirns, des Nervensystems, der Gelenke und des Weichteilgewebes und unterstützt Ärzte dabei, Veränderungen zu erkennen und zu beurteilen, die auf anderen Aufnahmen schwer zu sehen sein können.
Ganzkörper-MRT
Die Ganzkörper-MRT untersucht den gesamten Körper in einer einzigen Sitzung, vom Kopf hinab bis zu den Oberschenkeln und mitunter den Füßen, und liefert einen zusammenhängenden Satz detaillierter Bilder. Da sie mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen statt mit Röntgenstrahlen arbeitet, ist die Untersuchung unabhängig von der Ganzkörper-MRT-Dauer frei von ionisierender Strahlung. Indem sie viele Organe und Regionen auf einmal erfasst, bietet sie einen breiten Überblick, der Erkrankungen bereits in einem frühen Stadium erkennen kann. Dies macht sie sowohl zu einem wertvollen Instrument für Menschen, die eine gründliche Vorsorgeuntersuchung wünschen, als auch zu einer Methode, um Veränderungen zu beurteilen, die mehr als einen Teil des Körpers betreffen können.
Tomosynthese-Mammographie (3D-Mammographie)
Die Tomosynthese-Mammographie (3D-Mammographie), oft auch als 3D-Mammographie bezeichnet, ist eine weiterentwickelte Form der digitalen Mammographie, die aus einer Reihe dünner Schichten ein dreidimensionales Bild der Brust aufbaut. Anstelle einer einzelnen flachen Aufnahme, in der überlagerndes Gewebe ein Problem verdecken oder vortäuschen kann, ermöglicht sie es der Radiologin oder dem Radiologen, die Brust Schicht für Schicht auf einem hochauflösenden Bildschirm zu durchmustern. Dadurch lassen sich kleine Läsionen und Tumoren leichter erkennen und echte Befunde besser von harmlosem überlagerndem Gewebe unterscheiden, was insbesondere für die Früherkennung und für Frauen mit dichtem Brustdrüsengewebe wertvoll ist.
Endosonographie (EUS)
Die Endosonographie (EUS) kombiniert Endoskopie und Ultraschall in einem einzigen dünnen Instrument, wodurch sich die tieferen Schichten des Verdauungstrakts sowie die umliegenden Organe und Gewebe detailliert untersuchen lassen, unabhängig davon, ob die Endosonographie stationär oder ambulant erfolgt. Indem eine winzige Ultraschallsonde an der Spitze eines Endoskops direkt in das Körperinnere und ganz nah an die Zielregion geführt wird, liefert das Verfahren hochauflösende Bilder von Strukturen wie der Bauchspeicheldrüse, den Gallengängen und benachbarten Lymphknoten, die von außen nur schwer einsehbar sind. Bei Bedarf kann während derselben Untersuchung mit einer feinen Nadel eine Probe für das Labor entnommen werden, ganz ohne chirurgischen Schnitt.
Roboterarm-assistierte orthopädische Chirurgie
Die roboterarm-assistierte orthopädische Chirurgie ist eine Technologie, die vor allem beim Knie- und Hüftgelenkersatz eingesetzt wird, um die Operation mit sehr hoher Genauigkeit zu planen und durchzuführen. Auf Basis der patienteneigenen CT-Aufnahmen wird ein detaillierter dreidimensionaler Plan erstellt. Während des Eingriffs führt ein Roboterarm die Instrumente der operierenden Fachkraft so, dass der Knochen präpariert und das Implantat exakt nach diesem Plan positioniert wird. Die Chirurgin oder der Chirurg hält und steuert das Instrument stets selbst; der Roboterarm sorgt für zusätzliche Stabilität und integrierte Begrenzungen, die das umliegende Gewebe schützen. Ziel ist ein gut sitzendes und ausbalanciertes Gelenk, was zu weniger Schmerzen und einer unkomplizierteren Genesung beitragen kann.
Thulium-Laser (ThuLEP)
Der Thulium-Laser (ThuLEP) ist ein moderner chirurgischer Laser, der vor allem zur Behandlung einer vergrößerten Prostata eingesetzt wird, einer häufigen Ursache für Probleme beim Wasserlassen bei älteren Männern. Seine bekannteste Anwendung ist das ThuLEP-Verfahren (Thulium Laser Enucleation of the Prostate), bei dem das überschüssige innere Prostatagewebe ohne äußeren Schnitt durch die Harnröhre entfernt wird. Ein entscheidendes Merkmal des Thulium-Lasers ist seine sehr geringe Eindringtiefe in das Gewebe, was ein äußerst präzises Schneiden und ein hervorragendes Verschließen kleiner Blutgefäße während des Eingriffs ermöglicht. Das Ergebnis ist eine minimal-invasive Behandlung mit geringem Blutverlust, einer kurzen Erholungszeit und einer dauerhaften Linderung der Beschwerden beim Wasserlassen.
Observ-320-Hautanalyse
Die Observ-320-Hautanalyse ist ein bildgebendes Hautanalysesystem, das in der Dermatologie eingesetzt wird, um unter die Hautoberfläche zu blicken und Hauttyp sowie Hautzustand detailliert zu beurteilen. Mithilfe patentierter LED-Beleuchtung und verschiedener Filter wird das Gesicht unter unterschiedlichen Lichtmodi fotografiert, um Merkmale sichtbar zu machen, die das bloße Auge nicht erkennen kann, wie etwa verborgene Pigmentierungen, feine Linien, verstopfte Poren und das oberflächennahe Gefäßnetzwerk. Dies liefert dem behandelnden Fachpersonal ein klares, objektives Bild der Haut, sodass Behandlungen präzise geplant und Fortschritte im Zeitverlauf verfolgt werden können.
MR-Linac (MRT-geführte Strahlentherapie)
Der MR-Linac (MRT-geführte Strahlentherapie) kombiniert ein Bestrahlungsgerät mit einem MRT-Scanner in einem einzigen System, sodass das Behandlungsteam der Onkologie den Tumor und das umgebende Weichgewebe während der laufenden Bestrahlung in Echtzeit beobachten kann. Die Standard-Strahlentherapie stützt sich auf Planungsaufnahmen früherer Tage, doch Tumoren und Organe verlagern sich von Sitzung zu Sitzung sowie durch die Atembewegung geringfügig. Durch die direkte Sicht auf das Zielgebiet ermöglicht der MR-Linac dem Team, den Bestrahlungsplan täglich anzupassen und den Strahl bei Bewegungen des Tumors anzuhalten oder nachzuführen, um die Dosis exakt dort abzugeben, wo sie benötigt wird, und gesundes Gewebe besser zu schonen.
Standort
Darüşşafaka Mah., Büyükdere Cd. No:40, 34457 Sarıyer/İstanbul
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