
Physikalische und Rehabilitative Medizin
Ankara
Physikalische und Rehabilitative Medizin in Ankara wird an 1 Krankenhaus im Voumed-Netzwerk angeboten, mit 1 verwandter Behandlung.
Die Physikalische und Rehabilitative Medizin, auch als Physiatrie bezeichnet, ist das medizinische Fachgebiet, das Bewegung, Kraft und Selbstständigkeit nach einer Erkrankung, Verletzung oder Operation wiederherstellt. Anstatt sich auf einen einzelnen chirurgischen Eingriff zu konzentrieren, betrachtet sie den gesamten Menschen über einen längeren Zeitraum. Dabei kombiniert sie individuelle Bewegungstherapie, manuelle Therapie, moderne gerätegestützte Verfahren und in führenden Zentren auch robotische Systeme, um Schmerzen zu lindern und Funktionen wiederaufzubauen. Das Spektrum ist außergewöhnlich breit: Es reicht von der neurologischen Erholung nach einem Schlaganfall oder einer Rückenmarksverletzung über die orthopädische Rehabilitation nach Gelenkoperationen und die Behandlung chronischer Rückenschmerzen bis hin zu Programmen für Kinder. Viele Patientinnen und Patienten reisen für diese Versorgung an, da spezialisierte Rehabilitationszentren über intensive, technologiegestützte Programme und erfahrene multidisziplinäre Teams verfügen, die im Heimatort oft nicht verfügbar sind. Da eine nachhaltige Genesung Zeit benötigt, ist die Rehabilitation meist als mehrwöchiges, strukturiertes Programm angelegt und nicht als einzelne Behandlung.
Auf einen Blick
- Behandlungsfelder
- Verlust von Beweglichkeit, Kraft und Funktion nach Schlaganfall, Rückenmarks- und Hirnverletzungen, orthopädischen Eingriffen, Amputationen sowie bei chronischen muskuloskelettalen Schmerzen
- Schwerpunkte
- Neurologische, orthopädische, pädiatrische, kardiologische und pneumologische Rehabilitation sowie Programme bei Schlaganfall, Hirn- und Rückenmarksverletzungen und Beckenbodendysfunktionen
- Häufige Reisegründe
- Spezialisierte Rehabilitationszentren, robotergestützte und technologiebasierte Therapien sowie intensive multidisziplinäre Behandlungsprogramme
- Behandlungsformen
- Stationäre Programme für intensive Rehabilitation und ambulante Einheiten zur fortlaufenden Therapie, jeweils individuell auf die Person abgestimmt
- Typische Programmdauer
- Häufig mehrere Wochen, je nach Erkrankung und Zielsetzung mitunter auch länger
- Typischer erster Schritt
- Eine ausführliche Erfassung von Schmerz, Beweglichkeit, Kraft und Funktion, auf deren Basis messbare Ziele und ein individueller Plan festgelegt werden
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Behandlungen
Technologien und Ausstattung
HIL (hochenergetische Lasertherapie)
Die HIL (hochenergetische Lasertherapie) ist ein modernes physiotherapeutisches Behandlungsverfahren, bei dem ein fokussierter Laserstrahl genutzt wird, um tiefer liegendes Gewebe zu erreichen, Schmerzen zu lindern und die Heilung zu beschleunigen. Die Laserenergie wird von den Zellen aufgenommen, wodurch deren Stoffwechsel gesteigert, die Durchblutung verbessert, Entzündungen sowie Schwellungen verringert, gereizte Nerven beruhigt und die Geweberegeneration unterstützt werden. Da sie leistungsstärker ist als die bei älteren Behandlungen eingesetzten Low-Level-Laser, kann sie auf Strukturen tiefer unter der Haut wie Gelenke, Sehnen und die Wirbelsäule einwirken. Sie ist eine nicht-invasive, medikamentenfreie Option, die in kurzen Sitzungen durchgeführt und häufig ergänzend zu Bewegungstherapie und weiterer Physiotherapie angewendet wird.
ESWT (extrakorporale Stoßwellentherapie)
Die ESWT (extrakorporale Stoßwellentherapie) ist ein nicht-operatives, medikamentenfreies Behandlungsverfahren, bei dem außerhalb des Körpers erzeugte hochenergetische Schallwellen auf schmerzendes oder schlecht heilendes Gewebe gerichtet werden. Die Wellen durchdringen die Haut schadlos und konzentrieren sich auf das Zielgebiet, wo sie körpereigene Reparaturprozesse anregen. Die ESWT wird vor allem bei langwierigen Sehnen-, Gelenk- und Weichteilbeschwerden eingesetzt, die auf Schonung, Medikamente oder herkömmliche Physiotherapie nicht ausreichend angesprochen haben. Die Sitzungen sind kurz, erfolgen ambulant in der Praxis ohne Betäubung, und die meisten Patientinnen und Patienten können danach direkt ihren gewohnten Tagesablauf fortsetzen. Das Verfahren wird in der Regel als Teil eines Rehabilitationsplans und nicht isoliert angewendet.
Körpergewichtsentlastetes Gangtrainingssystem (Antigravitations-Laufband)
Das körpergewichtsentlastetes Gangtrainingssystem (Antigravitations-Laufband) ist ein Rehabilitationsgerät, das einen Teil des Körpergewichts der Patientinnen und Patienten trägt, sodass diese sicher und ohne Sturzangst gehen und trainieren können. Einige Systeme nutzen ein Deckengurtsystem, während andere den Unterkörper in eine Überdruckkammer einschließen, die den Körper sanft anhebt. Indem die Belastung auf Beine und Gelenke verringert wird, ermöglicht es den Betroffenen, früher mit dem Gehen zu beginnen und deutlich mehr Wiederholungen zu absolvieren, als sie es aus eigener Kraft könnten. Es wird innerhalb eines umfassenderen Rehabilitationsprogramms eingesetzt, stets unter der Anleitung einer physiotherapeutischen Fachkraft.
Robotergestütztes Steh- und Frühmobilisationssystem
Das Robotergestützte Steh- und Frühmobilisationssystem ist ein Rehabilitationsgerät, mit dem die Behandlung bereits beginnen kann, während ein Patient noch bettlägerig ist oder sich nur sehr wenig bewegen kann. Anstatt zu warten, bis jemand selbstständig sitzen oder stehen kann, bringt das Gerät den Körper sicher in eine aufrechte Position und bewegt die Beine schonend, sodass die Genesung bereits in den ersten Tagen beginnen kann. Es kombiniert in einer Sitzung üblicherweise drei Funktionen: das langsame Aufrichten des Patienten in den Stand zur Unterstützung des Kreislaufs, das kontinuierliche und sanfte Durchbewegen der Gelenke zur Vorbeugung von Steifigkeit sowie eine milde elektrische Stimulation zur Aktivierung der Muskulatur. Der Einsatz erfolgt stets unter Aufsicht im Rahmen eines Frühmobilisations- und Rehabilitationsprogramms.
Hippotherapie-Simulator (neuromotorische Rehabilitation durch Pferdebewegungen)
Der Hippotherapie-Simulator (neuromotorische Rehabilitation durch Pferdebewegungen) ist ein fortschrittliches Rehabilitationsgerät, das die sanften, dreidimensionalen Bewegungen eines gehenden Pferdes ohne den Einsatz eines echten Tieres nachbildet. Das Reiten auf einem Pferd wird seit langem in der Therapie genutzt, da die rhythmischen Schwingungen, die über das Becken der reitenden Person übertragen werden, die Muskeln und Reflexe aktivieren, die Haltung und Gleichgewicht steuern. Der Simulator überträgt genau diese Effekte in einen sicheren, kontrollierten Behandlungsraum: Die Patientinnen und Patienten sitzen sicher auf einem beweglichen Sitz, der den Gang eines Pferdes nachahmt, während eine Therapeutin oder ein Therapeut Geschwindigkeit, Rhythmus und Richtung anpasst. Es ist eine angenehme und motivierende Möglichkeit, Gleichgewicht und Rumpfkontrolle zu trainieren, und kann auch von Personen genutzt werden, für die das Reiten auf einem echten Pferd nicht sicher wäre.
Bewegungsbad (Therapiebecken)
Ein Bewegungsbad (Therapiebecken) ist ein speziell konzipiertes Therapiebecken, das den natürlichen Auftrieb, die Wärme und den Widerstand des Wassers nutzt, um Rehabilitationsübungen sicherer und angenehmer zu gestalten. Im Wasser wird der Körper deutlich leichter, sodass die Gelenke spürbar entlastet werden und schmerzhafte oder kraftlose Bewegungen leichter fallen. Unter Anleitung einer physiotherapeutischen Fachkraft können Patientinnen und Patienten früher und sicherer als an Land mit der Bewegung beginnen, was das Bewegungsbad zu einem wertvollen Bestandteil vieler Rehabilitationsprogramme macht.
Funktionelles Gleichgewichts- und Koordinationssystem
Das Funktionelle Gleichgewichts- und Koordinationssystem ist eine interaktive Rehabilitationsplattform, die Patientinnen und Patienten dabei hilft, sicherer zu stehen, sich stabiler zu bewegen und rascher zu reagieren. Die Übungen werden auf einer beweglichen Plattform durchgeführt, die mit intelligenten Sensoren ausgestattet ist. Diese erfassen die Körperhaltung sowie Gewichtsverlagerungen in Echtzeit und stellen die Ergebnisse auf einem Bildschirm dar. Durch die Reaktion auf diese direkte Rückmeldung lernt der Körper, die Haltung zu korrigieren, das Gleichgewicht zu schulen und die Muskulatur im richtigen Moment zu aktivieren. Da das Training in Form motivierender, spielerischer Aufgaben aufgebaut ist, bleiben die Übungseinheiten ansprechend, was die vielen Wiederholungen erleichtert, die für das Wiedererlernen des Gleichgewichts erforderlich sind.
Gangtrainingsroboter (Erwachsene)
Ein Gangtrainingsroboter (Erwachsene) ist ein modernes Rehabilitationsgerät, das Erwachsenen dabei hilft, das Gehen wieder zu erlernen, wenn diese Fähigkeit verloren gegangen oder beeinträchtigt ist. Er nutzt das Prinzip der Neuroplastizität: Indem er die Beine wiederholt durch das korrekte Bewegungsmuster führt, unterstützt er das Gehirn und die Muskeln dabei, Verbindungen neu aufzubauen und neue Signalwege zu bilden, sodass das Gehen wieder möglich wird. Die behandelte Person wird sicher in einem Tragegurt gehalten, der einen Großteil des Körpergewichts abnimmt, während der Roboter die Beine bewegt und Sensoren jeden Schritt erfassen. Da das Gerät weitaus mehr Wiederholungen ermöglicht, als therapeutisches Fachpersonal manuell durchführen könnte, kann es die Genesung beschleunigen und ein frühes, sicheres Gehtraining ermöglichen.
Robotergestütztes Wirbelsäulenmobilisations- und Traktionssystem
Ein robotergestütztes Wirbelsäulenmobilisations- und Traktionssystem ist ein computergesteuertes, nicht-operatives Therapiegerät, das zur Linderung von Rücken- und Nackenschmerzen eingesetzt wird, insbesondere bei Schmerzen durch einen Bandscheibenvorfall. Es übt eine präzise, sanfte und schrittweise Dehnung auf die Wirbelsäule aus, wodurch die Wirbelkörper behutsam voneinander entfernt werden und der Druck auf die Bandscheiben sowie die dazwischen verlaufenden Nerven nachlässt. Da ein Roboter die Zugkraft sehr genau steuert, ist die Behandlung angenehmer und gezielter als die herkömmliche Traktion und bildet einen Baustein eines umfassenderen, nicht-operativen Programms bei Wirbelsäulenschmerzen.
Hand- und Fingerrehabilitationsroboter
Ein Hand- und Fingerrehabilitationsroboter ist ein modernes medizinisches Gerät, das Betroffenen dabei hilft, nach einer Erkrankung oder Verletzung die Beweglichkeit und Kontrolle der Hand wiederzuerlangen. Die Hand liegt dabei bequem im Gerät, welches die Hand sowie jeden einzelnen Finger sanft durch natürliche Greif- und Öffnungsbewegungen führt, während Sensoren jede Bewegung erfassen. Durch die Durchführung zahlreicher präziser, wiederholter Bewegungen unterstützt das System das Wiedererlernen der Verbindungen zwischen Gehirn, Nerven und Muskeln, welche die Feinmotorik der Hand steuern. Da die Hand einen Großteil der alltäglichen Aufgaben bewältigt, kann die Wiederherstellung ihrer Funktion einen spürbaren Unterschied für die Selbstständigkeit bei Tätigkeiten wie Ankleiden, Essen und Schreiben bedeuten.
Gangtrainingsroboter (Kinder)
Ein Gangtrainingsroboter (Kinder) ist ein modernes Rehabilitationsgerät, das Kindern hilft, das Gehen sicher und präzise zu erlernen oder wiederzuerlernen. Er führt die Beine des Kindes wiederholt durch das physiologische Gangmuster. Dies unterstützt die Neuroplastizität, indem die Verbindungen zwischen Gehirn und Muskeln gestärkt und neue neuronale Bahnen angeregt werden. Da sich das kindliche Gehirn noch in der Entwicklung befindet, kann ein solch intensives, frühes Training für das motorische Lernen besonders wirksam sein. Das Kind wird in einem altersgerechten Haltegurt gesichert, der das Körpergewicht teilweise entlastet, während der Roboter die Beine bewegt und spielerische Bildschirmanwendungen das Kind während der gesamten Einheit motivieren und aktiv einbinden.
Mehrachsiges robotergestütztes Rehabilitationssystem
Ein mehrachsiges robotergestütztes Rehabilitationssystem ist ein modernes Therapiegerät, das die Bewegungen von Armen und Beinen unterstützt und die Genesung durch eine sehr hohe Zahl geführter, präziser Wiederholungen fördert. Das Gerät wird an der Gliedmaße der Patientin oder des Patienten befestigt und führt diese sicher und kontrolliert durch das korrekte Bewegungsmuster, wobei es genau im benötigten Umfang assistiert. Da der Roboter dieselbe präzise Bewegung viele hundert Male wiederholen kann, ermöglicht er ein intensives Üben, das allein durch manuelle Therapie nur schwer zu erreichen wäre, was die Wiedererlangung der Beweglichkeit beschleunigen kann.
Sensorbasiertes dynamisches Gang- und Reaktionstrainingssystem
Das Sensorbasierte dynamische Gang- und Reaktionstrainingssystem ist ein Rehabilitationsgerät, das das Gehtraining mithilfe von erweiterter Realität in ein interaktives, spielerisches Erlebnis verwandelt. Visuelle Darstellungen und Aufgaben werden auf ein Laufband projiziert, und Patientinnen und Patienten steigen über Hindernisse, erreichen Zielpunkte, ändern die Richtung und passen ihre Gehgeschwindigkeit in alltäglichen Szenarien an. Während sich die Person bewegt, erfasst das System jeden Schritt, bewertet die Leistung und gibt direkte Rückmeldungen auf dem Bildschirm, sodass die Therapie funktionell, motivierend und individuell angepasst bleibt. Eine integrierte Sturzsicherung sorgt für Sicherheit bei jeder Einheit.
Sensomotorisch assistiertes Rehabilitationssystem
Das Sensomotorisch assistierte Rehabilitationssystem ist ein Rehabilitationsgerät, das Menschen dabei unterstützt, Muskelkraft, Körperhaltung und motorische Kontrolle wiederaufzubauen. Die Patientinnen und Patienten tragen einen speziell entwickelten Therapieanzug, der mit elastischen Bändern und Stützstrukturen ausgestattet ist, die den Körper sanft ausrichten und multidirektionalen Halt bieten. Diese korrekte Ausrichtung verbessert die Haltungsstabilität, aktiviert die richtigen Muskeln, schärft das Gleichgewicht und stärkt die Kommunikation zwischen dem Nervensystem und den Muskeln, sodass Bewegungen sicherer und funktioneller werden. In Kombination mit intensivem, zielgerichtetem und repetitivem Training unterstützt es die natürliche Fähigkeit des Gehirns, Bewegungen neu zu erlernen.
Schulter- und Armrehabilitationsroboter
Ein Schulter- und Armrehabilitationsroboter ist ein robotergestützter Armtrainer, der Patientinnen und Patienten dabei hilft, Bewegungen der oberen Extremität nach einer Schwächung oder einem Funktionsverlust wiederzuerlangen. Das Gerät stützt Schulter und Arm sanft ab, führt und unterstützt die Bewegungen, die Betroffene noch nicht selbstständig ausführen können, und ermöglicht eine hohe Anzahl präziser Wiederholungen. Während der gesamten Einheit misst und erfasst es die Leistung, sodass der Fortschritt objektiv nachvollzogen werden kann. Jede gezielte Wiederholung stärkt die Verbindung zwischen Gehirn und Muskulatur und unterstützt die natürliche Fähigkeit des Nervensystems, Bewegungsabläufe neu zu erlernen.
Intelligentes Trainingssystem
Das Intelligente Trainingssystem ist ein vernetzter Gerätepark aus Rehabilitationsgeräten, der ein personalisiertes Trainingsprogramm bereitstellt und die Leistung in Echtzeit erfasst. Jedes Gerät erkennt die trainierende Person und lädt automatisch die passenden Einstellungen, überwacht anschließend den Bewegungsablauf, analysiert die Technik und bestätigt die korrekte Ausführung jeder Übung über eine direkte Rückmeldung auf dem Bildschirm. Das Programm wird auf das Alter, die Muskelkraft, die Bewegungskapazität, den Gesundheitszustand und die individuellen Ziele abgestimmt und passt sich den erzielten Fortschritten an. Durch die Anleitung zu einer korrekten Technik und dem passenden Belastungsniveau macht das System das Training sicherer, messbarer und wirksamer.
Funktionelles Trainings- und Leistungssystem
Das funktionelles Trainings- und Leistungssystem ist eine intelligente, sensorbasierte Rehabilitationsplattform, die dabei hilft, Muskelkraft, Ausdauer und funktionelle Bewegungsabläufe wiederaufzubauen. Die Patienten durchlaufen eine Reihe von Trainingsstationen, die auf unterschiedliche Muskelgruppen abzielen, während integrierte Sensoren die aufgebrachte Kraft und Bewegung messen und den Widerstand sowie die Geschwindigkeit automatisch an die Leistung in Echtzeit anpassen. Da jede Wiederholung aufgezeichnet wird, kann das Therapieteam den Fortschritt objektiv nachvollziehen und jede Einheit sicher, kontrolliert und effizient gestalten. Es ist ein zentrales Instrument, wenn die Rehabilitation präzise gemessen und gesteigert statt nur geschätzt werden soll.
Unterstütztes Gangtrainingssystem
Das Unterstützte Gangtrainingssystem ist ein Gerät zum Gehtraining mit Körpergewichtsentlastung, das Menschen mit Mobilitäts- oder Gleichgewichtsstörungen ein sicheres und frühes Üben des Gehens während ihrer Genesung ermöglicht. Ein spezielles Gurtsystem trägt einen Teil des Körpergewichts, was das Sturzrisiko erheblich verringert und die Beine entlastet, sodass Schritte ausgeführt werden können, die allein noch nicht möglich wären. Integrierte Sensoren erfassen die Bewegungen und halten die Trainierenden in einem geschützten Bereich, während das Ausmass der Gewichtsentlastung und der Schwierigkeitsgrad individuell angepasst und mit zunehmender Kraft und Sicherheit reduziert werden.
TECAR (fokussierte Radiofrequenz-Tiefengewebetherapie)
Die TECAR (fokussierte Radiofrequenz-Tiefengewebetherapie) ist eine Behandlung mit einem TECAR-Therapiegerät, das fokussierte Radiofrequenzenergie nutzt, um eine sanfte, kontrollierte Wärme tief im Körpergewebe zu erzeugen. Diese Tiefenerwärmung fördert die Durchblutung, beschleunigt die natürlichen Reparaturprozesse der Zellen, lindert Schwellungen sowie Entzündungen und lockert verspannte Muskeln sowie das Bindegewebe, was zusammen zu einer raschen Linderung sowohl bei frischen als auch bei länger bestehenden Schmerzen führen kann. Die behandelnde Fachkraft führt ein Handstück über das Behandlungsareal, wobei die meisten Patientinnen und Patienten lediglich eine angenehme, wohltuende Wärme spüren. Die Sitzungen sind kurz, komfortabel und erfordern keine Erholungszeit, sodass Sie Ihren gewohnten Alltag direkt im Anschluss fortsetzen können.
Computergestütztes Wirbelsäulendekompressionssystem
Das Computergestützte Wirbelsäulendekompressionssystem ist eine nicht-operative Behandlungsmethode bei wirbelsäulenbedingten Schmerzen, insbesondere bei Bandscheibenvorfällen der Lenden- und Halswirbelsäule. Über eine motorisierte Dekompressionsliege vergrößert das System sehr sanft und schrittweise den Abstand zwischen zwei Wirbelkörpern, wodurch im Inneren der Bandscheibe ein leichter Unterdruck entsteht. Dies trägt dazu bei, vorgefallenes Gewebe zurückzuziehen, entlastet eine eingeklemmte Nervenwurzel und verbessert die Nährstoff- sowie Sauerstoffversorgung der Bandscheibe, was die körpereigene Heilung unterstützt. Die Patientinnen und Patienten liegen mit speziellen Gurten gesichert, während ein Computer eine präzise, kontrollierte Zugkraft in dem für das betroffene Segment optimalen Winkel ausübt.
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